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Die große Dax-Bilanz: Wie Deutschlands Konzerne wirtschaften

Die Berichte der 30 Dax-Konzerne für 2009 liegen jetzt auf dem Tisch. Wie viel kassiert der Chef? Wer baut Jobs ab? Halten sich die Bosse an die Regeln? Eine Analyse von Roland Bunzenthal und Jutta Maier

Die Dax-Chefs - was sie 2009 kassieren

Beschäftigte

Die Zahl der Beschäftigten ist in den 30 Dax-Firmen 2009 um 85.745 Frauen und Männer oder 2,4 Prozent auf 3,65 Millionen gesunken. Vom Stellenabbau entfällt die Hälfte auf deutsche Standorte. Das geht aus den Geschäftsberichten 2009 hervor. Inzwischen beschäftigen die Konzerne mehr Leute im Ausland als im Inland. Die Spanne reicht von 15 Prozent Auslandsanteil der Belegschaft bei Salzgitter bis zu 86 Prozent bei Linde.

Die meisten Dax-Konzerne versuchten, Stammbelegschaften zu halten. Zur Personalpolitik gehört aber auch, dass freie Stellen nicht wieder besetzt werden. So ließ zum Beispiel K+S als Folge eines enormen Absatzeinbruchs 88 Prozent der Belegschaft kurzarbeiten, um Entlassungen zu vermeiden.

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Andere Firmen beendeten den Einsatz von Leiharbeitern. Bei MAN mussten 600 von 2000 gehen. Auch das Auslagern von Aktivitäten gehört dazu - bei VW sind 4500 Beschäftigte outgesourct.

Elf der 30 Konzerne haben die Belegschaft vergrößert. Neun davon aber nur als Folge von Fusionen. "Da die wirtschaftliche Lage weiterhin fragil bleibt, werden die Programme zur Effizienzsteigerungs- und Kostenreduzierung konsequent fortgeführt", heißt es im BASF-Bericht. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen 2010 wieder eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen."

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Datum:  27 | 3 | 2010
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