Die Berichte der 30 Dax-Konzerne für 2009 liegen jetzt auf dem Tisch. Wie viel kassiert der Chef? Wer baut Jobs ab? Halten sich die Bosse an die Regeln? Eine Analyse von Roland Bunzenthal und Jutta Maier
Die Dax-Chefs - was sie 2009 kassieren
Die Dax-Chefs - was sie 2009 kassieren
Platz 29: Georg Pachta-Reyhofen bekommt von den 1,9 Millionen Chef-Gehalt bei MAN für das Jahr 2009 einen Anteil von 800.000 Euro.
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Den Rest, 1,1 Millionen Euro, nimmt sein Vorgänger Hakan Samuelsson, der zum 11. September 2009 ausscheidet. Samuelsson gehörte im Jahr zuvor auf Platz acht eindeutig zu den Gewinnern der Krise. Nach 3,3 Millionen Euro im Jahr 2007 strich der Schwede 3,9 Millionen Euro Jahresalär ein.
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Platz 28: Eine Aktie vom Halbleiterhersteller Infineon bekommt man für ein paar Cent, der Vorstandschef Peter Bauer dagegen bekommt 1,16 Millionen Euro - etwa gleich viel wie im Vorjahr.
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Platz 27: Thyssen-Krupp-Chef Ekkehard Schulz fällt von Platz 13 weit nach hinten: 2009 erhält er 1,29 Millionen Euro - ein Minus von 2,31 Millionen. Um seine Zukunft muss sich der Top-Manager keine Sorgen machen. Eine Firmenrente von 569.000 Euro im Jahr hat Schulz bereits sicher.
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Platz 26: Wolfgang Leese vom Stahlkonzern Salzgitter hält seinen Platz, obwohl seine Einkünfte von 1,80 auf 1,55 Millionen Euro sinken.
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Platz 25: Keine Nivea-Creme für Finanzwunden braucht Thomas-B. Quaas: Beiersdorf legt 420.000 Euro drauf, der Chef kommt damit auf 1,82 Millionen Euro.
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Platz 24: Was das Bergbauunternehmen K+S vor allem fördert, steht abgekürzt im Firmennamen: Kali- und Salz. Norbert Steiner ist der Chef und kassiert mit 2,10 Millionen Euro etwa 700.000 Euro weniger als im Vorjahr.
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Platz 23: Ulf M. Schneider führt den Gesundheitskonzern Fresenuis. Der lässt sich das 2,20 Millionen Euro kosten (2008: 2,82 Millionen).
Platz 22: Trauriges Gesicht von Reto Francioni, dem Chef der Deutschen Börse. Er kommt auf geschätzte 2,30 Millionen Euro - ein Kursabsturz von 3,6 Millionen Euro im Vorjahr.
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Platz 21: Wolfgang Mayrhuber steuert die Lufthansa - und bekommt dafür 2,50 Millionen Euro. 2008 freute er sich noch über 3,12 Millionen.
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Platz 20: BMW-Chef Norbert Reithofer kassiert trotz Autokrise mit 2,58 Millionen Euro noch 320.000 Euro mehr als im Jahr zuvor.
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Platz 19: 2,73 Millionen Euro verdient Telekom Chef René Obermann im Jahr 2009 - etwa so viel wie zwei Jahre zuvor. 2008 gab's 3,30 Millionen.
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Platz 18: Lange war Frank Appel der Kronzprinz bei der Deutschen Post. Er galt immer als Ziehsohn von Ex-Post-Chef Klaus Zumwinkel. Anfang 2008 trat er dann sein Erbe an und ließ sich die Aufgabe mit 2,4 Millionen Euro versüßen, 2009 sind es dann schon 3,36 Millionen.
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Platz 17: Nikolaus von Bomhard, sagen Branchenkenner, ist mit Leib und Seele Rückversicherer. Seit 23 Jahren arbeitet er bei der Münchener Rück, seit fast sechs Jahren steht er an der Spitze des weltweit größten Rückversicherers. 2009 kassiert er 3,37 Millionen Euro - das sind 730.000 Euro weniger als im Vorjahr.
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Platz 16: Der BASF-Vorstandschef Jürgen Hambrecht verbucht mit 3,38 Millionen fast den gleichen Betrag wie im Jahr zuvor (4,40 Millionen). Interessant: Damals kam er in dieser Liste damit noch auf Platz sieben.
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Platz 15: Lange Zeit war das Gehalt von Ben Lipps, der der Fresenius Medical Care vorsteht, ein gut gehütetes Geheimnis. Mittlerweile muss auch Lipps seine Einkünfte offen legen - und die reichen mit 3,41 Millionen Euro für Platz 15 (2008: 3,38 Millionen).
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Platz 14: Seine Karriere startete Henkel-Chef Kasper Rorsted in der Computerbranche. Als er beim traditionsreichen Unternehmen Henkel eine steile Karriere hinlegte, tauften ihn die Meiden als "Chef ohne Stallgeruch". Bei 3,56 Millionen Euro im Jahr kann Rorsted das ziemlich egal sein (2008: 3,00 Millionen).
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Platz 13: Als ausgerechnet die Pillensparte 2001 die größte Krise bei Bayer auslöste, übernahm Werner Wenning im April 2002 das Ruder. Es begann ein radikaler Unternehmens-Umbau, bei dem Wenning Firmen für mehr als 40 Milliarden Euro verkaufte und kaufte. Als Lohn stehen auch 2009 wieder 3,57 Millionen Euro auf der Jahresabrechnung (Vorjahr: 3,66 Millionen).
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Platz 12: Im September 2006 kam Karl-Ludwig Kley als stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsleitung zu Merck. Ende April 2007 wurde er Vorsitzender der Merck KGaA und Mitglied des Vorstands der E. Merck OHG. Im Jahr 2008 verdiente er 4,3 Millionen Euro, 2009 sind es noch 3,66 Millionen.
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Platz 11: Eckhard Cordes steht an der Spitze des Handelskonzerns Metro. 3,85 Millionen Euro bekommt er dafür 2009 - nach 3,60 Millionen im Vorjahr.
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Platz 10: Der Adidaschef bekommt 4,19 Millionen - ein ordentliches Plus auf die 3,50 Millionen Euro im vorangegangenen Jahr. Als im Winter 2007 die Debatte über Manager-Gehältern ihren Höhepunkt erreichte, meldete sich auch der Adidas-Vorstandsvorsitzende zu Wort. Er warnte vor "Populismus" und legte seinen Gehaltsscheck auf den Tisch.
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Platz 9: Daimler-Chef Dieter Zetsche muss spürbare Gehaltseinbußen hinnehmen. Von zehn Millionen Euro 2007 bleiben im Folgejahr fünf Millionen Euro übrig - und 2009 sind es noch 4,34 Millionen.
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Platz 8: Wird's Wulf Bernotat beim Einkaufsbummel spüren? Der Energiekonzern Eon überweist seinem Chef nur noch 4,47 Millionen Euro -nach 5,10 Millionen im Vorjahr. Da kam er noch auf Platz fünf.
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Platz 7: Der Vorstandschef der Allianz legt wieder zu: Nach 5,2 Millionen (2007) und 3,8 Millionen (2008) kommt er nun auf 4,82 Millionen Euro.
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Platz 6: Wolfgang Reitzle steht an der Spitze des Gasspezialisten Linde. Seine Vergütung sinkt von 8,40 auf 6,22 Millionen Euro.
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Platz 5: Daumen hoch. Volkswagen-Chef Martin Winterkorn ist unter den Spitzenverdienern der Dax-Unternehmen ganz weit vorn. 6,6 Millionen Euro überweist der Wolfsburger Autobauer an seinen Chef.
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Platz 4: Leo Apotheker kassiert 6,70 Millionen Euro. Der Chef der Softwareschmiede SAP tritt im Februar 2010 weniger als ein Jahr nach seinem Aufstieg an die Unternehmensspitze zurück.
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Platz 3: Siemens-Chef Peter Löscher stand 2008 noch ganz oben auf dem Treppchen. Seine Bezüge fallen von 9,84 auf 7,12 Millionen Euro.
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Platz 2: Jürgen Großmann hat gut lachen: Der erste Mann beim Energieriesen RWE bekam 7,16 Millionen auf sein Konto überwiesen, wenig mehr als im Vorjahr.
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Platz 1: Welch' ein Auf und Ab: Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, ist im Jahr 2009 wieder jener Vorstandsvorsitzende, der am meisten Geld bekommt: 9,46 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der mächtigste Banker des Landes noch die Konsequenzen der Finanzkrise zu spüren bekommen. Seine Bezüge waren auf 1,4 Millionen geschrumpft, das bedeutete den 27. Platz von 30 Positionen in der Liste.
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Die Vorstände der Unternehmen, die im MDax vertreten sind, verdienen ebenfalls nicht ganz schlecht. Die folgenden Zahlen beiziehen sich noch auf das Jahr 2008. Der Spitzenreiter liegt auf dem Niveau der Dax-Unternehmens-Vorstände.
Platz 1 (MDax): Jochen Zeitz, 7,8 Millionen Euro, Puma.
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Platz 2: Herbert Lütkestartkötter, 4,3 Millionen Euro, Hochtief.
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Platz 3: Thomas Middelhoff, 3,9 Millionen Euro, Arcandor.
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Platz 4: Michael Frenzel, 3,8 Millionen Euro, Tui.
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Platz 5: Wolfgang Klein, 3,3 Millionen Euro, Postbank.
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Platz 6: Günther Fielmann, 3,2 Millionen Euro, Fielmann.
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Platz 7: Louis Gallois, 2,9 Millionen, EADS.
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Weitere Platzierungen, 12. Platz: Claus-Dietrich Lahrs, 2,3 Millionen Euro, Hugo Boss.
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Platz 17: Guillaume de Posch, 2,2 Millionen Euro, ProSiebenSat.1
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Platz 18: Wolfgang Pföhler, 2,2 Millionen Euro, Rhön-Klinikum.
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Platz 30: Bis zum 31. August 2008 war Manfred Wennemer Vorstandsvorsitzender des Automobilzulieferers Continental. Dann wurde er auf eigenen Wunsch von seinem Amt entbunden. Seine letzten Monate bei Conti wurden Wennemer immerhin noch mit 1,4 Millionen Euro versüßt. - Sehen Sie zum Vergleich: Die Top-Gehälter der US-Bankmanager.
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Man traut sich gar nicht so recht das Wort "verdienen" zu verwenden, nehmen wir also "bekommen", "erhalten" oder "kassieren". Wie viele Millionen erhalten die Vorstandsvorsitzenden der Dax-Konzerne? In der Hitliste steht am Anfang und Ende ein Bankmanager.
Platz 30: Martin Blessing ist Chef eines Geldhauses, das Hilfe vom Staat braucht. Deshalb ist sein Gehalt beschränkt. Er bekommt im abgelaufenen Jahr 570.000 Euro - vorher waren es noch 730.000 Euro.
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Die Zahl der Beschäftigten ist in den 30 Dax-Firmen 2009 um 85.745 Frauen und Männer oder 2,4 Prozent auf 3,65 Millionen gesunken. Vom Stellenabbau entfällt die Hälfte auf deutsche Standorte. Das geht aus den Geschäftsberichten 2009 hervor. Inzwischen beschäftigen die Konzerne mehr Leute im Ausland als im Inland. Die Spanne reicht von 15 Prozent Auslandsanteil der Belegschaft bei Salzgitter bis zu 86 Prozent bei Linde.
Die meisten Dax-Konzerne versuchten, Stammbelegschaften zu halten. Zur Personalpolitik gehört aber auch, dass freie Stellen nicht wieder besetzt werden. So ließ zum Beispiel K+S als Folge eines enormen Absatzeinbruchs 88 Prozent der Belegschaft kurzarbeiten, um Entlassungen zu vermeiden.
Die reichsten Deutschen - damals und heute
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Die reichsten Deutschen - damals und heute
Johannes Peter "Hans" Riegel (Foto) und sein im August 2009 verstorbener Bruder Paul Riegel erbten 1946 den Süßwaren-Konzern Haribo von ihrem Vater Hans Riegel. Forbes schätzt ihr Vermögen im Jahr 2010 auf je 1,6 Milliarden Dollar.
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Versicherungsunternehmer Rolf Gerling, bis 2005 Mehrheitseigner und Aufsichtratsvorsitzender des Gerling-Konzerns besitzt etwa 1,6 Milliarden Dollar. Damit knapp hinter...
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Axel Oberwelland ist seit 2003 Vorsitzender der Geschäftsführung im Süßwaren-Konzern Storck. Geschätztes Vermögen: 1,7 Milliarden Dollar.
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Monika Schoeller von Holtzbrinck (l) ist als Tochter des Verlegers Georg von Holtzbrinck Teilhaberin der Holtzbrinck-Verlagsgruppe und Mitglied des Aufsichtsrats. Forbes schätzt ihr Vermögen auf 1,8 Milliarden Dollar.
Hier bekommt die Verlegerin im Frankfurter Römer von der Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (r) die Goethe-Plakette verliehen. Mit der Auszeichnung ehrt die Stadt die Verlegerin, die als Leiterin des S. Fischer Verlages "große Verdienste erworben und maßgeblich zu Frankfurts Ansehen als Literatur- und Verlagsstadt beigetragen hat".
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Gleich auf liegt ihr Halbbruder Stefan von Holtzbrinck (l), hier mit seinem Bruder Dieter von Holtzbrinck (r), den Stefan an der Spitze der Verlagsholding abgelöst hat. Die Geschwister liegen damit gleich auf mit...
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... Sylvia Ströher, deren Vermögen auch auf 1,8 Milliarden Dollar taxiert wird. Sie stammt aus der Gründerfamilie des Haarpflege-Unternehmens "Wella", das 2003 vom US-Konzern Procter & Gamble übernommen wurde. (Symbolbild: ddp)
Der erst 26-jährige Albert Prinz von Thurn und Taxis (im Bild mit seiner Mutter Gloria) wird als jüngster Milliardär der Welt geführt und ist schon von Geburt an reich. Er verwaltet das Vermögen der Familie, die zu den größten privaten Großgrundbesitzern Deutschlands zählt sowie der größte Waldbesitzer Europas ist. Der Rennfahrer und Unternehmer besitzt geschätzte 2,2 Milliarden Dollar. Sein gleichnamiger Urgroßvater gehörte im Jahr 1910 mit 20 Millionen Mark bereits zu den reichsten Deutschen.
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2,4 Milliarden Dollar werden dem Besitz von Dieter Schnabel zugeschrieben, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Helm AG. Das Unternehmen handelt mit Chemie, Pharmazie, Kunststoffprodukten, Pflanzenschutz- und Düngemitteln. 2009 waren es noch 1,8 Milliarden Dollar. Hermann Schnabel hat sein Vermögen gar auf 3,7 Milliarden gesteigert.
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Eine der reichsten deutschen Frauen ist die Verlegerin Friede Springer (rechts), im Bild mit der Journalistin Katja Kessler. Das Vermögen der Axel Springer-Witwe hat sich im vergangenen Jahr auf 2,5 Milliarden Dollar vermehrt. 2009 beziffert es noch 1,6 Milliarden Dollar.
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Mit seiner Ehefrau und "Tatort"-Komissarin Maria Furtwängler im Schlepptau läuft Verleger Hubert Burda über viele rote Teppiche. Geschätztes Vermögen: 2,5 Milliarden Dollar. Das sind 800 Millionen mehr als 2009.
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Der Aufsichtsratsvorsitzende des weltweit führenden Bremssystem-Herstellers Knorr-Bremse, Heinz Hermann Thiele, hält das Gesellschaftskapital im Familienbesitz. Insgesamt besitzt er etwa 2,7 Milliarden US-Dollar. Hermann Schnabel von der Helm AG hat ihn mit 3,7 Milliarden und die Tchibo-Brüder Wolfgang und Michael Herz mit jeweils 3,8 Milliarden deutlich überholt. 2009 war er noch reicher als die drei.
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Otto Happel, ehemaliger Großaktionär der Metallgesellschaft, später MG Technologies und heutigen GEA Group, besitzt geschätzte 2,8 Milliarden Dollar - und die Seychellen-Insel Frégate.
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Der Umgang mit Beschäftigten bei Schlecker ist umstritten, Anton Schlecker wurde mit der europaweit marktführenden Drogeriekette aber ordentlich reich. Forbes schätzt auch sein Vermögen auf rund 3,2 Milliarden Dollar.
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Bernard Broermann, Gründer der Asklepios-Kliniken, nennt rund 3,4 Milliarden Dollar sein eigen.
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Gut vertreten in der Forbes-Rangliste der Milliardäre ist auch der Metro-Konzern. Unternehmensgründer Otto Beisheim (Bild) und den Anteilseignern Michael und Rainer Schmidt-Ruthenbeck werden je 3,6 Milliarden Dollar zugeschrieben.
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Andreas und Thomas Strüngmann gründeten den Pharma-Konzern Hexal und besitzen laut Forbes je rund 3,8 Milliarden Dollar.
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Auf 2,3 Milliarden Dollar wird das Vermögen von Günter Herz geschätzt, seine Frau Daniela verfügt über 2,2 Milliarden, ehemalige Besitzer von Tchibo. Günters Brüder Wolfgang und Michael Herz überrundeten ihren Bruder und besitzen je rund 3,8 Milliarden Dollar. Beide machten im vergangenen Jahr eine Milliarde Gewinn.
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Seine Schuhe sind auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel erschwinglich, sein eigenes Portemonnaie ist prall gefüllt: Heinz-Horst Deichmann übergab 1999 die Geschäftsführung von Europas größter Schuh-Einzelhandelskette Deichmann an seinen Sohn Heinrich. Selbst besitzt er laut Forbes rund 4,3 Milliarden Dollar. 2009 waren es noch 3,4 Milliarden.
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Der Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn starb im Herbst 2009. Sein Familienvermögen wurde von Forbes auf 4,4 Milliarden Dollar geschätzt. 2009 waren es noch 2,5 Milliarden.
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Mit Supermärkten lässt sich ordentlich Geld scheffeln. Erivan Haub, Eigentümer der Tengelmann-Gruppe, besitzt mit seiner Familie geschätzte 4,5 Milliarden Dollar.
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Der Reichtum der Familie Quandt soll unter anderem auf der Ausbeutung von Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg und der unrechtmäßigen Enteignung von Konkurrenten gründen. Johanna Quandt, Witwe des Industriellen Herbert Quandt, besitzt große Anteile am Autobauer BMW. Insgesamt wird ihr Vermögen auf 4,1 Milliarden US-Dollar geschätzt, das ihrer Kinder Stefan Quandt und Susanne Klatten auf 4,6 respektive stolze 11,1 Milliarden. Damit ist sie die reichste Frau in Deutschland.
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Hasso Plattner hat eigentlich keinen Grund, sorgenvoll zu gucken. Als Mitgründer und Aufsichtsrat des Softwareunternehmens SAP besitzt er geschätzte 5 Milliarden Dollar.
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Auch ganz oben ist der Metro-Konzern dabei: Karl-Hein Kipp veräußerte seine letzten Anteile an den Massa-Märkten, die später im Metro-Konzern aufgingen, bereits 1987. Seither macht er sich als Hotelbesitzer ein schönes Leben in der Schweiz - mit geschätzten 5 Milliarden Dollar auf der hohen Kante.
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Auf 5,7 Milliarden Dollar wird das Vermögen von Reinhold Würth beziffert. Würth baute das gleichnamige Schrauben-Handelsunternehmen zum internationalen Marktführer auf.
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Curt Engelhorn (im Bild mit Frau Heidi) war Mitgesellschafter des Pharma-Unternehmens Boehringer Mannheim. Er verkaufte 1997 seine Anteile an der Holdinggesellschaft Corange Ltd. Und besitzt heute rund 6,3 Milliarden US-Dollar.
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Klaus-Michael Kühne ist Verwaltungsratspräsident des Logistik- und Gütertransportunternehmens Kühne + Nagel mit Sitze in der Schweiz. Geschätztes Vermögen: 6,6 Milliarden Dollar. 2009 waren es noch 4,7 Milliarden Dollar.
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Mit rund 7,3 Milliarden Dollar Vermögen liegt der Investor und ehemalige Bankier August Baron von Finck auf Platz fünf der deutschen Milliardärs-Liste - deutlich hinter der Quandt-Erbin Susanne Klatten, die mit 11,1 Milliarden Platz vier einnimmt.
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Öffentlichkeitsscheu sind die deutschen Discounter-Könige Theo und Karl Albrecht, die mit Aldi reich wurden. Theo (Bild aus dem Jahr 1971) ist mit einem Verlust von 2 Milliarden auf Platz 3 der deutschen Reichen-Rangliste abgerutscht. Er besitzt immerhin noch 16,7 Milliarden Dollar.
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Der Hamburger Textil-Unternehmer Michael Otto und seine Familie sind von Dieter Schwarz und Familie Karl Albrecht überholt worden. Immerhin belegen sie mit rund 8,50 Milliarden Euro noch Platz 4 der reichsten deutschen Milliardäre.
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Karl Albrecht ist der reichste Deutsche und liegt mit einem geschätzten Vermögen von 23,5 Milliarden Dollar auf Platz 10 der weltweit vermögensten Menschen.
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100 Jahre zuvor war der reichste Mensch Deutschlands eine Frau. Im "Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in Preußen" wurde die Industriellentochter Bertha Krupp von Bohlen und Halbach mit 187 Millionen Mark gelistet.
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Neben Adeligen aus Oberschlesien, die große Ländereien und Rohstoffvorkommen besaßen, waren in der Reichen-Liste von 1910 vor allem Unternehmer aus dem Ruhrgebiet vertreten, die mit Kohle und Eisen ihr Geld gemacht hatten. Darunter Krupp, Haniel, Thyssen und Hugo Stinnes (Bild), der etwa 28 Millionen Mark besessen haben soll.
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In Frankfurt gehörten mehrere Mitglieder der großen Bankiersfamilie Rothschild zu den Superreichen des Jahres 1910. Der Vermögendste unter ihnen war Max von Goldschmidt-Rothschild mit 107 Millionen Mark. - Siehe auch: Die Reichsten der Welt.
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Jährlich veröffentlicht das US-Magazin Forbes eine Liste mit den Milliardären der Welt, darunter viele Deutsche. Während die Reichsten heute Milliardensummen ihr eigen nennen, waren sie vor hundert Jahren schon mit ein paar Milliönchen fein raus. Gelistet wurden sie damals im "Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in Preußen". Eine Rangliste der reichsten Deutschen heute - und einige Millionäre aus dem Jahr 1910.
Die goldigen Bären bringen das Geld für Platz 50...
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Die größten Jobkiller im Dax
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Die größten Jobkiller im Dax
Platz 30: Es sieht nach einem Zuckerschlecken für die Beschäftigung aus - doch das große Plus von 45,2 Prozent bei der Commerzbank ist die statistische Folge der Übernahme der Dresdner Bank. 62.671 Frauen und Männer stehen 2009 auf der Gehaltsliste, im Jahr zuvor waren es 43.169.
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Platz 29: K+S, früher Kali und Salz, mit Sitz in Kassel. Das Bergbauunternehmen zählt 15.200 Beschäftigte - das sind 2850 mehr als im Vorjahr, ein Plus von 23,1 Prozent.
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Platz 28: Für die Deutsche Telekom sind, einschließlich der neuen Kollegen von OTE in Griechenland, etwa 258.000 Frauen und Männer unterwegs - 23.000 mehr als zuvor. Ergibt ein Plus von 9,8 Prozent.
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Platz 27: Die Lufthansa kommt auf ein Plus von neun Prozent - die Zahl der Beschäftigten steigt von 107.821 auf 117.521.
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Platz 26: Bei der Deutschen Börse arbeiten vergleichsweise wenig Leute. Daher schlägt das Plus von 270 Stellen auf 3104 durch - es sind 8,7 Prozent.
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Platz 25: Der Chemiekonzern BASF stellt 8000 Leute ein, kommt damit auf 105.000 Frauen und Männer - ein Plus von 8,2 Prozent.
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Platz 24: Der Energiekonzern RWE stellt unterm Strich 4.818 Leute ein, kommt damit auf 70.726 Beschäftigte - plus 7,3 Prozent.
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Platz 23: Beim Gesundheitskonzern Fresenius steigt die Zahl der Beschäftigen um 6,9 Prozent - von 122.117 auf 130.510.
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Platz 22: Fresenius Medical Care ist jener Teil des Gesundheitskonzerns Fresenius, der sich auf Dialyse spezialisiert hat. Nach 64.666 Frauen und Männern im Jahr 2008 arbeiten nun 67.988 Beschäftigte dort - das sind 5,1 Prozent mehr.
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Platz 21: Der Rückversicherer Munich Re gibt 47.240 Menschen Arbeit - 2.031 mehr als im Vorjahr, also 4,5 Prozent.
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Platz 20: Beim Sportwarenhersteller Adidas arbeiten mit 39.596 Leuten genau 614 mehr als zuvor, 1,6 Prozent.
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Platz 19: Nicht mehr, nicht weniger als im Vorjahr - dass der Darmstädter Chemiekonzern Merck damit auf Platz 19 von 30 kommt zeigt: Die meisten Dax-Konzerne bauen Stellen ab.
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Platz 18: Beim Chemiekonzern Bayer schauen 108.400 Leute nach dem Rechten - 200 weniger als 2008, ein Minus von 0,2 Prozent.
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Platz 17: Volkwagen kommt auf ein Minus von 0,4 Prozent, was 1.428 Jobs entspricht. Insgesamt stehen 368.500 Frauen und Männer auf der Gehaltsliste.
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Platz 16: Kaufhof gehört, wie Saturn, Media Markt und der Großhandel, zum Konzern Metro. Dort ist die Gehaltsliste um 4840 Positionen kürzer geworden und umfasst nun 290.931 Zeilen. Ein Minus von 1,7 Prozent.
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Platz 15: Bei der Salzgitter AG müssen 488 Leute gehen. 2008 beschäftigte der Stahlkonzern noch 23.866 Menschen, im vergangenen Jahr sind es noch 23.378. Das macht ein Minus von zwei Prozent.
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Platz 14: Auch BMW tritt auf die Bremse - und schrumpft seine Belegschaft um 3,8 Prozent. Aktuell zählt der bayerische Autobauer 96.230 Beschäftigte, 3811 weniger als noch 2008.
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Platz 13: Bei der Deutschen Bank sprudeln nach der Krise wieder die Milliardengewinne, auf die Zahl der Beschäftigten wirkt sich das indes nicht aus. Von 80.450 sinkt deren Zahl auf 77.050. Ein Minus von 4,2 Prozent.
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Platz 12: Glatte 23.000 Beschäftigte weniger, das macht beim Mammutkonzern Siemens gerade mal ein Minus von 5,4 Prozent. Von 428.000 sinkt die Zahl auf 405.000.
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Platz 11: Auch beim Stromriesen Eon stehen die Zeichen auf Schrumpfkurs. Die Zahl der Beschäftigten sinkt um 5,7 Prozent von 93.538 auf 88.227.
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Platz 10: Bei Daimler schrauben inzwischen 15.630 Menschen weniger als zuvor. 2009 hat der Autobauer 258.628 Angestellte, ein Jahr zuvor waren es noch 274.258 - minus 5,7 Prozent.
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Platz 9: Auf diese Top-Ten-Platzierung wird man bei Thyssen Krupp kaum stolz sein: Deutschlands größtes Stahl- und Rüstungsunternehmen baut sechs Prozent seiner Belegschaft ab. Von 199.370 sinkt die Zahl der Beschäftigten um 11.875 auf 187.495.
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Platz 8: Mehr als eine halbe Million Menschen arbeiteten 2008 noch bei der Post, ein Jahr später sind es 6,5 Prozent oder 33.300 Menschen weniger. 477.280 Angestellte hat der Konzern noch - und ist damit der größte Arbeitgeber unter den Dax-Konzernen.
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Platz 7: Beiersdorf kappt seine Belegschaft um 6,5 Prozent, von 21.766 Beschäftigten im Jahr 2008 bleiben noch 20.346.
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Platz 6: Auch der Fahrzeugbauer MAN steigt kräftig in die Eisen und baut Stellen ab. 3600 Leute müssen gehen, die Zahl der Beschäftigten sinkt um sieben Prozent von 51.300 auf 47.700.
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Platz 5: Henkel streicht ebenfalls Stellen. 2008 hatte der Konsumgüterhersteller noch 55.506 Angestellte, ein Jahr später 51.361 - minus 7,5 Prozent.
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Platz 4: Auch der Linde-Gruppe geht die Luft aus: Um 7,5 Prozent sinkt die Zahl der Angestellten von 51.900 auf 48.000.
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Platz 3: Die Top-Drei beginnen mit SAP. Der Software-Riese baut kräftig Stellen ab. Von 51.544 Beschäftigten im Jahr 2008 sind 2009 noch 47.578 übrig. Macht ein Minus von fast 4000 Stellen oder 7,7 Prozent.
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Platz 2: Fast 30.000 Beschäftigte weniger, das schlägt auch beim weltgrößten Versicherer spürbar zu Buche. Um 16,2 Prozent sinkt die Zahl der Beschäftigten von zuletzt 182.865 auf 153.203.
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Infineon verkauft seine Handychipsparte an Intel
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Exakt 85.745 Leute haben die Dax-Firmen im Jahr 2009 entlassen. Damit sinkt die Zahl der Beschäftigten in den 30 Unternehmen um 2,4 Prozent auf 3,65 Millionen. Wir zeigen die Jobkiller - beginnen aber mit jenen Konzernen, die Personal aufstocken.
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Fotostrecken Wirtschaft
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Andere Firmen beendeten den Einsatz von Leiharbeitern. Bei MAN mussten 600 von 2000 gehen. Auch das Auslagern von Aktivitäten gehört dazu - bei VW sind 4500 Beschäftigte outgesourct.
Elf der 30 Konzerne haben die Belegschaft vergrößert. Neun davon aber nur als Folge von Fusionen. "Da die wirtschaftliche Lage weiterhin fragil bleibt, werden die Programme zur Effizienzsteigerungs- und Kostenreduzierung konsequent fortgeführt", heißt es im BASF-Bericht. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen 2010 wieder eine Prämie auf die Kapitalkosten verdienen."
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