Techniker im Energiekonzern
Wolfgang Krause (55) und Michael Zwirner (46) stehen vor dem Gewerkschaftshaus. Die Kälte stört sie nicht. "Das sind wir gewohnt." Die beiden Männer arbeiten im Außendienst des Frankfurter Energiekonzerns Mainova.
Der eine liest die Zähler ab, der andere stellt schlimmstenfalls das Gas oder den Strom ab. "Jedes Jahr dasselbe Ritual", klagen sie und rechnen damit, dass vor dem Komma eine "3" stehen wird. Aber auch eine solche Lohnerhöhung "kriegt man nicht geschenkt". Deshalb machen Krause und Zwirner beim Warnstreik mit. "Wir bei der Mainova werden ja gar nicht so schlecht bezahlt", sagen sie.
Worüber sie sich wirklich aufregen, sind die miesen Gehälter, die private Busunternehmen ihren Mitarbeitern zahlen.
Bilder: Rheker, dpa (3)