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Öffentlicher Dienst: Wer was verdient - vier Beispiele

Die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst fordern fünf Prozent mehr Gehalt. Ist das angemessen? FR-online.de zeigt an vier Fällen, wer wie arbeitet - und was verdient. Von Friederike Tinnappel

Mülllader

Für Detlef Kiesewetter (55) und Markus Buttest (57) ist die Sache klar: "Wir streiken für mehr Geld", sagen die beiden. Der eine fährt mit dem Müllwagen durch die Stadt Frankfurt, der andere leert die Abfallbehälter. Beide machen ihren Job schon seit vielen Jahren.

Die Arbeitsbelastung habe zugenommen. "Immer mehr Arbeit für immer weniger Leute", erklären sie. Der Grundlohn, den sie verdienen, liegt bei "2100 bis 2300 Euro im Monat".

Maximal 500 Euro können durch Zulagen hinzukommen. Dass die öffentlichen Kassen leer sind, werde in jeder Tarifrunde behauptet. "Warum soll man ausgerechnet an uns sparen?", fragen Kiesewetter und Buttest. "Uns braucht man doch. Jede Tonne, die wir leeren, bringt Geld."

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Autor:  Friederike Tinnappel
Datum:  10 | 2 | 2010
Seiten:  1 2 3 4
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