Beyoncé Knowles, 31-jährige US-Sängerin und Superstar, wird im Februar 2013 der Stargast in der Halbzeitpause des Endspiels der US-amerikanischen Football-Meisterschaft sein. Die National Football League (NFL) bestätigte entsprechende Medienberichte auf ihrer Webseite. Mit Beyoncé habe man eine "globale Musik-Ikone" für die Show gewonnen, begründet der Verband seine Entscheidung.
Gerüchte über Beyoncés Super Bowl-Auftritt waren schon seit einer Weile im Umlauf - und zwar wegen eines aufsehenerregenden Fotos, das die Sängerin selbst auf ihrer Webseite ein Foto veröffentlicht hat. Auf dem Bild ist sie mit den für Footballer typischen schwarzen Streifen im Gesicht zu sehen, auf denen steht: 3. Februar 2013. Zufällig das Datum des kommenden Super Bowl-Finales. Das Foto ist überschrieben mit "Countdown zum Touchdown".
Der Traum vom Gewinn des Super Bowl XLVI ist für den deutschen Football-Profi Sebastian Vollmer geplatzt. Der gebürtige Düsseldorfer unterlag am Sonntag mit den New England Patriots in der Neuauflage des Endspiels von 2008 in Indianapolis den New York Giants 17:21 (10:9) und verpasste so den ersten Triumph eines Deutschen im Finale der nordamerikanischen Profiliga NFL. Bereits vor vier Jahren verloren die Patriots im Super Bowl gegen die Giants, die zum vierten Mal den Titel holten.
Foto: dapdDer Super Bowl ist nicht nur sportlich gesehen ein Riesen-Event, sondern auch medial. Im vergangenen Jahr verfolgten 111,3 Millionen Zuschauer allein in den USA den Super Bowl im Fernsehen und stellten damit einen neuen US-Zuschauerrekord auf, berichtet Quotenmeter.de. Weltweit schalten durchschnittlich sogar bis zu 800 Zuschauer ein. Ein rund 30-sekündiger Werbespot in den Pausen kostet locker mal drei Millionen Dollar und trotzdem buchen die großen Marken wie verrückt. Dementsprechend spektakulär muss auch die Unterhaltung "drumherum" sein - so wird auch der Auftritt in der Halbzeitpause jährlich mit Argusaugen beobachtet, teilweise zappen hier sogar mehr Zuschauer rein als in das eigentliche Spiel. Deshalb muss die Show auch immer ordentlich Glamour und Gesprächsstoff bieten (siehe Madonnas Gladiatoren-Einlage und dem berüchtigten "Fingergate" beim letzten Super Bowl).
Die Halbzeit des Super Bowl gehörte ihr: Popdiva Madonna beeindruckt mit einem zwölfminütigen Auftritt. Madonna selbst erschien zunächst als römische Kaiserin mit diamantenbesetzter Krone und gab ihren Hit „Vogue“ von 1990 zum Besten. Nach weiteren Songs wie „Music“ und „Give Me All Your Luvin“ präsentierte der Superstar zum Schluss „Like A Prayer“ von 1989, bevor die erleuchteten Worte „World Peace“ (Weltfrieden) vor dem dunklen Spielfeld erschienen und Madonna selbst in einer Rauchwolke verschwand.
Foto: AFP
Vor Beyoncé und Madonna standen unter anderem die Black Eyed Peas, Bruce Springsteen, U2, Paul McCartney und die Rolling Stones auf der NFL-Showbühne. Der Auftritt im Mercedes-Benz Superdome in New Orleans kommenden Februar wäre zwar der größere, aber immerhin nicht der erste Super Bowl-Ausflug für Beyoncé: Immerhin durfte die 31-Jährige 2004 beim Super Bowl in ihrer Heimat Houston die Nationalhymne zu Beginn der Partie singen.
Mit einem Vermögen von 550 Millionen Dollar führt Sean Combs a.k.a. Puff Daddy a.k.a. P. Diddy in diesem Jahr die Forbes-Liste der "reichsten Hip-Hop-Stars" deutlich an.
Foto: dapdBeyoncé Knowles war Ende der 90er mit der Frauenband "Destiny's Child" bekannt geworden und startete danach eine äußerst erfolgreiche Solo-Karriere. Mit über 75 Millionen verkauften Platten und 16 Grammy-Auszeichnungen zählt sie heute zu den erfolgreichsten - und reichsten - Sängerinnen weltweit. Außerdem spielte Beyoncé schon in mehreren erfolgreichen Filmen mit - ihre Rolle in "Dreamgirls" brachte ihr sogar eine "Golden Globe"-Nominierung.
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