Lady Gaga bleibt unschlagbar: Bei den MTV Europe Music Awards in Belfast heimste die US-Popsängerin am Sonntag die meisten Trophäen ein und stahl in gewohnter Manier mit ihrem extravaganten Auftritt allen die Show. Die 25-Jährige wurde diesmal mit gleich vier Preisen ausgezeichnet, als beste Künstlerin, für den besten Song, das beste Video und für die größten Fans. Zwar zeigte sie bei der Verleihung diesmal kein Fleisch, dafür aber sorgte ihre riesige Halskrause für reichlich Bühnenpräsenz, während ein schüsselartiger Hut ihr den Blick auf die Bühne verwehrte.
Mit einer kleinen Enttäuschung dagegen endete die Verleihung für Lena Meyer-Landrut. Zwar konnte die 20-jährige Eurovisions-Siegerin von 2010 die britische Soul-Diva Adele schon vorher beim Rennen um den „Best European Act“ abhängen, beim „World Wide Act“ aber siegte dann die südkoreanische Band Big Bang - diese setzte sich in der Online-Abstimmung auch gegen Britney Spears durch.
Bieber zerstreute Gerüchte
Versöhnlich endete eine aufreibende Woche für Teenie-Star Justin Bieber: Er konnte gleich zwei der wichtigsten Preise als bester Künstler und bester Popstar nach Hause nehmen. „Ihr seit der Grund, warum ich heute auf der Bühne stehe“, rief der 17-Jährige seinen Fans zu. Dann bekräftigte er erneut, alle Gerüchte über eine ungewollte Vaterschaft seien „Schrott“. Eine 20-Jährige hatte zuvor im Boulevardblatt „Star“ behauptet, sie sei nach einer einmaligen Sex-Affäre mit Bieber schwanger geworden und habe vor drei Monaten einen kleinen Jungen zur Welt gebracht. Biebers Freundin Selena Gomez, die gemeinsam mit David Hasselhoff als Moderatorin durch den Abend führte, ging mit keinem Wort auf die Gerüchte ein.
Rapper Eminem wurde erneut als bester Hip-Hopper geehrt, konnte an der Preisverleihung aber nicht teilnehmen. Katy Perry gewann den Preis für den besten Live Act. Stolz überreichte sie ihrerseits Brian May und Roger Taylor von Queen den „Global Icon Award“. Die legendäre Gruppe habe „mein Leben verändert“, sagte sie. „Das Vermächtnis von Freddy Mercury hat sich für immer bei 200 Grad im Himmel eingebrannt“. Mit Queen-Hits endete die Show, während die kalifornische Band Red Hot Chili Peppers live in der Ulster Hall der nordirischen Hauptstadt auftrat. (afp)
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