Der Gerichtsmediziner Ed Winter musste die neugierigen Reporter bis auf Weiteres vertrösten. Genaueres konnte er zu der Todesursache von Whitney Houston nicht sagen. Die Obduktion sei zwar durchgeführt worden, berichtete Winter, bevor man sich irgendein Urteil erlauben könne, müssten jedoch die toxikologischen Befunde abgewartet werden. Die Resultate könnten bis zu acht Wochen auf sich warten lassen.
Immerhin konnte Winter Totschlag ausschließen, Houston habe keine Verletzungen gehabt. Die Sanitäter, die nach einem Notruf in das Hotelzimmer der Sängerin gerufen worden waren, hätten sie in der Badewanne gefunden und dann vor Ort Wiederbelebungsversuche unternommen. Die Klatschwebsite TMZ wollte aus „informierten Kreisen“ gehört haben, dass die Gerichtsmedizin den Angehörigen der Sängerin mitgeteilt habe, dass Houston womöglich bereits tot war, als ihr Kopf in der Badewanne unter Wasser gerutscht sei. In ihrer Lunge sei Wasser festgestellt worden, Ertrinken sei als Todesursache allerdings unwahrscheinlich. TMZ teilte weiter mit, dass in Houstons Suite zahlreiche Pillendosen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und Alkohol gefunden worden seien.
"Der Tod meiner Freundin bricht mir das Herz."
"Keine Worte! Nur Tränen".
"Ich konnte nicht glauben, was da im Fernsehen läuft".
„Whitney Houston!!! O mein Gott“, twitterte „Diddy“ Combs. „Ich kann es nicht glauben. Das ist einer der traurigsten Tage überhaupt.“ Er fühle sich elend.
"Wir verloren eine weitere Legende. Wir werden sie vermissen." (afp, dpa)
„Eine der größten Stimmen aller Zeiten ist von uns gegangen. RIP [Rest in Peace, Ruhe in Frieden].“
Außerdem wurde bekannt, dass Houstons Tochter Bobbi Kristina am Sonntag vorübergehend ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Ein Freund der 18-Jährigen sagte, Bobbi Kristina habe unter Angstzuständen gelitten und sei ins Cedars Sinai Hospital in Beverly Hills gebracht worden. Nach Angaben des TV-Senders CBS konnte sie wenige Stunden später wieder entlassen werden.
Whitney Houstons Mutter Emily Houston will den Leichnam ihrer Tochter angeblich so schnell wie möglich nach Atlanta bringen. Die Gerichtsmedizin habe der Familie signalisiert, dass sie mit der Freigabe der Leiche grundsätzlich kein Problem habe. Houston hatte viele Jahre in Atlanta gelebt. (mit afp)
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