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Literatur

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Ralf Konersmanns fulminante Studie über „Die Unruhe der Welt“ rekonstruiert ein fundamentales Menschheitsproblem von seinen Anfängen bis heute. Mehr...

Von Dirk Pilz |
Geldpacken einer Megainflation.

Unsere Hoffnung heißt Schuldenmachen: Neue Bücher der Philosophen Christoph Türcke und Franco Berardi gehen der Geschichte, Gegenwart und möglichen Zukunft des Geldglaubens nach. Mehr...

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Die junge Frau nimmt den kleinen Jungen mit auf ihre Flucht im Zug Richtung italienische Grenze.

Labyrinth der Erinnerung: Patrick Modianos intensiver kleiner Roman „Damit du dich im Viertel nicht verirrst“. Heute feiert der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2014 seinen 70. Geburtstag. Mehr...

Von Oliver Herwig |
Was sieht der Besucher des Parthenon? Säulen, Gebälk?

Architektur erleben: Mit seinem Buch zeigt Ulf Jonak, wie das geordnet geht. Er sucht nach der Unschärfe historischer Urteile und destilliert die teils für die Betrachter selbst verborgene Agenda heraus. Mehr...

John Lennon und Yoko Ono schlüpften öfters öffentlich unter Decken, hier 1969.

William Shaws atmosphärisch starker Sechziger-Jahre-Kriminalroman „Kings of London“ Mehr...

Von Thomas Geisen |
Yanis Varoufakis, Anfang Juli 2015 in Athen.

In „Time for Change“ erklärt der griechische Ex-Finanzminister Yanis Varoufakis seiner Tochter den Kapitalismus. Es ist kein Lehrbuch, das die verschiedenen Argumente gegenüberstellt - vielmehr ein Blick durch die ideologische Brille. Mehr...

Von Christoph Schröder |
Eine Zeichnung von Margot Wackwitz aus dem Buch "Die Bilder meiner Mutter".

In einem biografischen Essay erzählt Stephan Wackwitz das Leben seiner Mutter als die Geschichte eines Landes: Es ist die Beobachtungsschärfe, die „Die Bilder meiner Mutter“ zu einer ausdifferenzierten Epochenbeschreibung geraten lässt.  Mehr...

Von Sabine Vogel |
Saskia und Veit Etzold, die Gerichtsmedizinerin und der Thrillerautor.

Veit Etzold, Thriller-Bestseller-Autor, und Saskia Etzold, Rechtsmedizinerin, sprechen im Interview darüber, wie sie sich in ihrer kreativen Arbeit ergänzen und wofür Leichenteile gebraucht werden.  Mehr...

„Diese Stadt ist gefährdet wie ich“, denkt Ostermaiers Lenz. Beiruter Vorstadt nach einem Bombenanschlag, 2014.

Der Autor Albert Ostermaier sendet den armen Dichter J. M. R. Lenz in den Libanon. Jenen Lenz, in dem der Leser Jakob Michael Reinhold (1751-1792) erkennen muss, berühmt durch seine unselige Freundschaft zu Goethe. Mehr...

Schriftsteller Dieter Kühn (Archivbild).

Er wurde bekannt durch Biographien, die so manchem Historiker die Haare zu Berge stehen ließen. Jetzt ist Schriftsteller Dieter Kühn im Alter von 80 Jahren gestorben. Mehr...

Von Wilhelm von Sternburg |
Am 25. Juli 1950 starb die Dichterin Elisabeth Langgässer, 51 Jahre alt und schwer an Multipler Sklerose erkrankt.

Konservative Denkerin, moderne Stilistin, strenge Katholikin jüdischer Herkunft, unverheiratete Mutter: Eine Erinnerung an das widerspruchsvolle Leben der Schriftstellerin, die vor 65 Jahren gestorben ist. Mehr...

Von Mircea Cartarescu |
„Meine Welt ist Bukarest, die traurigste Stadt auf dem Erdenrund, aber die einzig wahre“: Regenbögen über der rumänischen Hauptstadt.

Nacht für Nacht eine innere Stadt. Für Hunderte von Träumen eine andere … Laputa, Montsalvat, Ninive, Ugarit, Heliopolis, Tenochtitlan. Mehr...

Von Harro Zimmermann |
Gottfried August Bürger auf einem Stahlstich aus dem Jahr 1780.

Das attraktiv Anrüchige interessierte schon die Zeitgenossen sehr: Jetzt wird der Briefschreiber Gottfried August Bürger in einer sorgfältigen Edition endlich neu entdeckt.  Mehr...

Was tun in den nächsten Wochen? Die FR-Redaktion empfiehlt Bücher.

Wo auch immer Sie Ihren Liegestuhl in den nächsten Wochen aufklappen werden: Die FR-Redaktion macht Vorschläge, wie es weitergehen könnte, wenn man es sich endlich bequem gemacht hat. Mit Büchern und auch ein bisschen Musik dazu. Mehr...

Von Barbara Klimke |
Sehnsuchtsort Orangenhain.

Claire Hajaj, Tochter einer Jüdin und eines Palästinenser, erzählt in ihrem Buch „Ismaels Orangen“ die Geschichte einer jüdisch-arabischen Liebe. Klischees sortiert die 1973 geborene Schriftstellerin sorgsam aus. Zum Beispiel die Illusion, dass die Liebe alles überwinden könnte. Mehr...

Die Performance "Kamikaze": Ein französischer Schauspieler kitzelt seine Genitalien.

"Demokratie und sexuelle Freiheit sind universelle Ideen. Aber sie sind immer gefährdet": Der britische Historiker und Buchautor Faramerz Dabhoiwala spricht im FR-Interview über die 200-jährige Geschichte einer Befreiung. Und über das letzte große Tabu. Mehr...

Von Wilhelm von Sternburg |
Mit dabei und doch für sich alleine einstehend: Heinrich Böll bei der Blockade des Mutlangen Army Airfield   gegen die Stationierung von Pershing-II-Raketen, 1983.

Vor dreißig Jahren starb der große Schriftsteller, engagierte Zeitgenosse und angefeindete Humanist Heinrich Böll. Er war schon in den fünfziger Jahren das Hassobjekt des konservativen Deutschland. Mehr...

Die Schriftstellerin Harper Lee im Jahr 2006.

Man hat Harper Lee keinen Gefallen getan: Ihr früher Roman um die Familie Finch muss befremden, da ihr späterer Held Atticus in "Gehe hin, stelle einen Wächter", Rassist ist.  Mehr...

Suhrkamp-Miteigentümer Hans Barlach 2013 im Flur des Frankfurter Landgerichts.

Der Medienunternehmer Hans Barlach, unerbittlicher Kämpfer im jahrelangen Streit um die Macht im Suhrkamp-Verlag, ist mit nur 59 Jahren überraschend gestorben. Mehr...

Der Serienmörder Jeffrey Dahmer (l.) wird im Jahr 1991 ins Gericht gebracht.

Adrian Raines äußerst lesbares, aber nicht immer widerspruchsfreies Sachbuch „Als Mörder geboren“ wagt sich zu einer steilen These vor: Wie wäre es, wenn irgendwann alle 18-jährigen Männer einen Test machen müssten. Danach würden sie – aber auf nette Art! – weggesperrt, wenn sie eine entschiedene Disposition zum Mörder haben. Mehr...

Gerhard Zwerenz mit seinem Faunskopf, wie er  hellwach und scharfzüngig auf Podien saß.

Hüben wie drüben Opposition: Zum Tode des Schriftstellers Gerhard Zwerenz, der ein widerborstiges Kind der DDR und ein skeptischer Bewohner der BRD war. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Victor Klemperer, fotografiert 1946 von Abraham Pisarek.

Der berühmte Tagebuchautor Victor Klemperer schreibt hier nun skeptisch und interessiert über die Münchener Revolution nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Das jetzt erschienene „Revolutionstagebuch 1919“ vereint den Reporterblick aus Zeitungsartikeln mit dem Rückblick von 1942. Mehr...

Gerhard Zwerenz (89) macht nie einen Hehl aus seinen Ansichten.

Gerhard Zwerenz konnte Sätze schreiben, die scharf waren wie Messer. Sie stachen in das kapitalistische System in der Bundesrepublik der 70er und 80er Jahre. Sie provozierten und lösten Widerspruch aus. Gerhard Zwerenz starb am Morgen im Alter von 90 Jahren. Mehr...

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Lesen
Was tun in den nächsten Wochen? Die FR-Redaktion empfiehlt Bücher.

Was auch immer Sie in den nächsten Wochen vorhaben: Falls Sie Bücher dabei haben wollen, können Sie sich hier die sommerlichen Empfehlungen der Redaktion anschauen. Dazu auch etwas Musik.

Serie
Polizeiabsperrung, kaum eine Kriminalgeschichte kommt ohne sie aus.

„Tatort“ und „Polizeiruf“ machen Sommerpause. Das ist nicht angenehm. Die FR-Redaktion springt ein und schreibt ihre Sommerkrimis selbst. Ähnlichkeiten mit aktiven und pensionierten Fernsehermittlern sind aber rein zufällig.

Deutscher Buchpreis - Shortlist 2014
Dossier

Rezensionen des FR-Feuilletons zum Bücherherbst 2014.

Spezial

Blicken Sie mit uns zurück auf die größte Buchmesse der Welt: Höhepunkte, Fotos, Interviews in unserem Buchmesse-Spezial.

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