Aktuell: Museumsuferfest Frankfurt | Türkei | US-Wahl | FR-Serie: Fintechs
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Literatur

Von Cornelia Geissler |

Er kann uns fast alles erzählen, weil er weiß, wie man das macht: In Leon de Winters aufwendigem Politthriller „Geronimo“ wird Osama bin Laden lebendig gefasst.  Mehr...

Die in Bulgarien geborene Albena Dimitrova.

„Wiedersehen in Paris“: Der Titel mag lapidar klingen, aber die in Bulgarien geborene Schriftstellerin Albena Dimitrova hat einen elegischen, satirischen, politischen und höchst originellen Liebesroman geschrieben.  Mehr...

Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2016: Österreicherin Anna Weidenholzer.

Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2016 ist da und schön und lässt wie immer Fragen offen. Mehr...

Anzeige

Von Joachim Hirsch |
Leuchtende Linke: Denkmal für Venezuelas Ex-Präsidenten Hugo Chávez in Managua, Nicaragua.

Das Ende eines „progressiven Zyklus“? Ein von Ulrich Brand herausgegebener Band beschäftigt sich mit der Krise der lateinamerikanischen Linken – und der Frage, was das für Europas linke Bewegungen wie Syriza und Podemos bedeutet. Mehr...

Nur ausnahmsweise durfte Thomas Dashuber Einblicke in eine verschwindende Welt nehmen.

Der Fotograf Thomas Dashuber dokumentiert das Leben in zehn bayerischen Frauenklöstern. Zwei davon existierten bei Erscheinen des Bandes „Klausur“ bereits nicht mehr, zwei weitere werden Ende 2016 verschwunden sein. Mehr...

Natascha Kampusch, Jahrgang 1988, legt nach „3096 Tage“ ein zweites Buch vor: „10 Jahre Freiheit“.

Am 23. August vor zehn Jahren gelang Natascha Kampusch die Flucht: Aus diesem Anlass ein paar Bemerkungen über ihr neues, zweites Buch „10 Jahre Freiheit“, das einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt. Mehr...

Emma Cline schrieb „The Girls“ mit knapp 25 Jahren.

„The Girls“, das Romandebüt der 25 Jahre alten Amerikanerin Emma Cline, erzählt von einem der spektakulärsten Verbrechen der amerikanischen Geschichte. Vor allem aber handelt es sich um einen atmosphärisch feingesponnenen Coming-of-age-Roman. Mehr...

Auf der Stadtmauer von Essaouira, den Atlantik im Blick.

Ein rettungsbedürftiger Deutscher, eine königinnenhafte Marokkanerin und vieles mehr: Martin Mosebach kommt in „Mogador“ ins opulent orientalisierende Erzählen. Mehr...

Von Petra Pluwatsch |
Henning Mankell im Juni 2015.

„Die schwedischen Gummistiefel“: Der anrührende letzte Roman von Henning Mankell erscheint am heutigen Montag auf Deutsch. Und erzählt einfach vom Alltag eines Mannes, kaum älter als Autor Mankell bei seinem Tod. Mehr...

Von Jörg Schindler |
Passanten auf dem Kapitolsplatz von Toulouse. Der Boden ist mit einem okzitanischen Kreuz gestaltet.

Eine Konsequenz des Individualismus ist die Einsamkeit. Mit der Angst, die daraus folgt, ist jeder mit sich noch mehr alleine. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Sein Ärger verfliegt aber schneller, als ihm lieb ist.

Von Einsamen und Zornigen und vom Spaß am Alphabet: Kinderbücher von Annika Thor, Toon Tellegen und Joke van Leeuwen. Mehr...

Von Knud von Harbou |
Die Universität Freiburg erinnert an jüdische Mitarbeiter, die bis 1933 an der Hochschule angestellt waren.

Die „nationale Revolution“ wurde von der akademischen Elite mehrheitlich begrüßt: Vom Umgang der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit jüdischen Wissenschaftlern, ein Buch von Karin Orth.  Mehr...

Von Carmen Böker |
Dann schon lieber Schmetterlinge im Bauch.

Sie will doch bloß zurückgeliebt werden: Laura Lackmann, Regisseurin von „Mängelexemplar“, erzählt jetzt in ihrem Debütroman „Die Punkte nach dem Schlussstrich“ von einer Liebessüchtigen. Mehr...

Von Markus Schwering |
Nach der Aufhebung des Ediktes von Nantes: Der Temple de Charenton, eine protestantische Kirche, wird abgerissen.

Der andere ist ein Wesen gleich uns, auch wenn er aus unserer Sicht irrt: Die Schrift des hugenottischen Philosophen Pierre Bayle über die Religionsfreiheit ist immer noch und immer wieder aktuell. Mehr...

Von Sabine Vogel |
Auf der Einkaufsstraße Istiklal in Istanbul.

„Egal, wie dicht du bist, Goethe ist Dichter“: Selim Özdogan ist in seinem türkisch-deutschen Roman „Wieso Heimat, ich wohne zur Miete“ mit vor Vergnügen und Tempo quietschenden Reifen unterwegs. Aber er kann auch anders. Mehr...

Von Jürgen Verdofsky |
Der Schriftsteller Hermann Kant war viele Jahre Vorsitzender des DDR-Schriftstellerverbandes.

Zum Tod des DDR-Schriftstellers Hermann Kant, der stets gefangen blieb im Labyrinth des Lavierens.  Mehr...

Von Otto A. Böhmer |
Gedenken in Berlin: Brecht-Statue am Berliner Ensemble.

Vor 60 Jahren starb Bertolt Brecht, der Meister der Einfachheit. Er verstand es wie kaum ein anderer, komplizierte Zusammenhänge in schlagende Einsicht zusammenzufassen. Von seinen Kollegen hielt er nicht unbedingt viel. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Es brannte damals vor dem russischen Weißen Haus.

Boris Schumatskys Schelmenroman „Die Trotzigen“ über den Augustputsch von Moskau, als Panzerfahrer aus der Taiga durch die Straßen irren.  Mehr...

„Jede Art von Kunst ist Widerstand“, sagt Patricia Melo.

Die Schriftstellerin Patrícia Melo spricht im Interview mit der FR über ihr Interesse am Tod und am Kriminalroman, über die Macho-Gesellschaft ihres Landes und seine aktuelle Situation. Mehr...

Der Schriftsteller Hermann Kant war viele Jahre Vorsitzender des DDR-Schriftstellerverbandes.

Der berühmte DDR-Schriftsteller Hermann Kant ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Sein bekanntester Roman war "Die Aula". Mehr...

Schriftstellerin Marjana Gaponenko, hier mit eigenem Haflinger.

Marjana Gaponenko erzählt in „Das letzte Rennen“ von einem jungen Tropf im Wien der Fiaker und Pferde. Der Roman verhandelt große Fragen (Sinn des Lebens etc.) mit einigem Unernst, aber nicht als Jux. Mehr...

Von Sabine Vogel |
Auf dem Flughafen München.

Heute erscheint Katja Lange-Müllers neuer Roman „Drehtür“, die Schriftstellerin wirft wieder ihren "fiesen Blick" auf die Schäbigkeit des Lebens.  Mehr...

Collage mit künstlichen Zähnen, hier           als Zahnarzt-Werbung in Tibet.

„Die Geschichte meiner Zähne“: Valeria Luisellis äußerst naseweises Buch über Gebisse, Philosophie und Kunst und darüber, wie diese Dinge in einen Zusammenhang gebracht werden können. Mehr...

Von Dirk Pilz |
Holzschnitt "Die Apokalyptischen Reiter" aus der Zerbster Prunkbibel oder Cranachbibel von 1534.

Und nirgends Rettung? Der Historiker Johannes Fried erforscht mit vielen Details, aber mit einseitiger These die Geschichte des Weltuntergangs.  Mehr...

Übern „Eisernen Steg“.

„Wie so oft witterte ich das Näherkommen des Todes; das Wort Hawaii-Toast hatte ihn angelockt“: Wilhelm Genazinos neuer witziger, eisiger Roman „Außer uns spricht niemand über uns“. Mehr...

Von Sabine Vogel |
Angelika Schrobsdorff im Jahr 2007.

Zum Tod der Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff, die jetzt im Alter von 88 Jahren in Berlin gestorben ist.  Mehr...

Alte Bände können teuer kommen. Bei Krimiautor Bradford Morrow jedenfalls.

Drei Kriminalromane, die kaum abschweifen und sich gut in einem Zug lesen lassen: "Der Mann mit der Bombe", "Die tödlichen Talente des Mr. Diehl", "Stumme Hechte". Mehr...

Von Martin Oehlen |
Kanadische Gefangene 1942 in Dieppe.

Der französische Schriftsteller Léon Werth über 33 Tage Flucht und einen chaotischen Alltag im Zeichen des Krieges.  Mehr...

„Die Welt sieht von einem Atom oder gar von einem Higgs-Boson aus betrachtet ganz anders als wenn wir von unserem Stuhl aus auf sie blicken“, sagt Lisa Randall.

Graue Materie, Transparenz und Empathie: Teilchenphysikerin Lisa Randall über ihr neues Buch „Dunkle Materie und Dinosaurier“ und andere dem Thema überraschend nahe Dinge. Mehr...

Von Martin Oehlen |
Pension in Nizza, in der Frenkel zwischenzeitlich Unterschlupf findet.

„Nichts um sein Haupt zu betten“: Die französisch-polnische Jüdin Françoise Frenkel erzählte unmittelbar nach dem Krieg von ihren Jahren in Nazi-Deutschland und ihrer Flucht-Odyssee. Eine einzigartige Flaschenpost, die uns erst jetzt erreicht. Mehr...

Angelika Schrobsdorff im Jahr 2007.

Als Kind floh sie mit ihrer jüdischen Mutter vor den Nazis, später schrieb sie Bücher über ihre Erfahrungen. Die Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff ist im Alter von 88 Jahren in Berlin gestorben. Mehr...

Von Jürgen Verdofsky |
Im Ural, Oktober 2015.

In den Höllenkreisen des Stalinismus: Warlam Schalamow erzählt in „Wischera“ vom Gulag als System der Vernichtung durch Schwerstarbeit. Mehr...

Von Harald Jähner |
Olympische Spiele in Berlin, 1936: Kameraleute drehen aus Bodenlöchern heraus, um die richtige Perspektive zu bekommen.

„Berlin 1936. Sechzehn Tage im August“: Oliver Hilmes’ Gesellschaftspanorama über die Olympischen Spiele in Nazi-Berlin 1936 ist skrupellos unterhaltsam erzählt. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Marie Malcovati.

Drei Menschen auf einem Bahnhof, die wenig voneinander wissen, aber schon fängt die Autorin an, Bezüge zu knüpfen: Marie Malcovatis stilsicheres Romandebüt „Nach allem, was ich beinahe für dich getan hätte“. Mehr...

Ein Teenager verschwindet an der Westküste von Irland. Die Mutter rennt, schwimmt, hofft, wartet.

Kein Satz, kein Wort zu viel: Eine Mutter und ihr adoptiertes Kind stehen im Zentrum der bewegenden Erzählung „Verschwunden“ des irischen Schriftstellers Colum McCann. Mehr...

Von Otto A. Böhmer |
Sein! "Glückliche Tage" am Wiener Akademietheater, mit Jutta Lampe als Winnie.

„Von nun an konnt’ ich nichts mehr denken, was ich zuvor dachte“: Der Philosoph Dieter Henrich erkundet in seinem äußerst reichhaltigen Buch „Sein und Nichts“ die Gedankenwelten von Beckett und Hölderlin. Mehr...

Von Oleg Jurjew |
Boris Pasternak mit seiner Frau Zinaida, 1958 in ihrer Datscha.

Der zweite Band der Boris-Pasternak-Werkausgabe ist da und kommt wirklich gut ohne „Doktor Schiwago“ aus. Die Gedichte und Prosastücke lassen immer wieder betörende Sprachmelodien wahrnehmen. Mehr...

Rwandan-Flüchtlings-Camp in Benako, Tansania. 1994.

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat vor zwanzig Jahren Flüchtlinge in Afrika, Asien und Lateinamerika fotografiert. Europa spielte nur in Gibraltar eine Rolle. Mehr...

Jeder darf in ihn hineinhüpfen, er selbst hingegen kann rein gar nichts unternehmen.

„Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“: In den Erzählungen von Martin Lechner geht es drunter und drüber. Und als man ihm langsam auf die Schliche kommt, ist der Zauber schon wieder vorbei. Mehr...

Anzeige

Sachbuch-Charts

Quelle: Spiegel Mehr...

Sommerferien

Bücher, Musik, Filme für die Sommerferien

Und wenn ungeheuer oben eine sehr weiße Wolke ist, dann zeigt das auch nur wieder, dass Lesen in jeder Situation den Horizont erweitert.

Das FR-Feuilleton empfiehlt Bücher, transportable Musik und auch einige Filme auf DVD für den Sommer. Mehr...

Buchmesse 2018
Volkstänzerin bei einem Festival in Georgien.

Georgien ist Gast der Frankfurter Buchmesse 2018. Vorabbesuch in einem wenig bekannten Bücherland.

Serie
Polizeiabsperrung, kaum eine Kriminalgeschichte kommt ohne sie aus.

In der Sommerpause von „Tatort“ und „Polizeiruf“ schreibt die FR-Redaktion ihre Krimis wieder selbst. Ähnlichkeiten mit Fernsehermittlern sind aber rein zufällig.

Literatur

Aktuelle Rezensionen zu Literatur, Sach- und Kinderbüchern: die Literatur-Rundschau aus dem FR-Feuilleton.

Anzeige