Aktuell: Flüchtlinge in Deutschland und Europa | Türkei | US-Wahl | FR-Serie: Fintechs
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Literatur

Von  |

Autor Navid Kermani über die Unmöglichkeit, nach 5000 Jahren Literatur noch restlos unmittelbar zu sein, über die dramatische Lage der Welt und über seinen neuen Roman. (FR+) Mehr...

Von Christian Bos |
Man rechnet auch hierzulande weiterhin mit Potter-Interesse.

Eine Marke wird weiter gemolken: Jetzt erscheint die deutsche Übersetzung des offiziellen achten Teils der Harry-Potter-Saga, ein Theaterstück geschrieben von Jack Thorne. Mehr...

Von Artur Becker |
Schriftsteller Artur Becker als Chamissopreisträger des Jahres 2009.

Zum Ende des Adelbert-von-Chamisso-Preises, der sich doch in seinem Fokus auf deutschsprachige Autoren mit Migrationshintergrund keineswegs erledigt hat. Mehr...

Anzeige

Von Wilhelm von Sternburg |
Karl Dietrich Bracher, 1982 in Bonn.

Der Legendenzerstörer und Lehrer der Bonner Republik: Nachruf auf den großen Historiker Karl Dietrich Bracher. Mehr...

Von Markus Schwering |
HP_0FEU03FRD-A_133439

Der Erfinder der „neuen Mitte“: Klaus Harpprecht, Journalist, Buchautor, lebhafter Zeitenbeobachter und Wegbegleiter von Willy Brandt, ist 89-jährig gestorben. Ein Nachruf. Mehr...

Cornelia Funke im Günter-Grass-Haus in Lübeck neben einer Illustration ihres "Drachenreiters".

Das „Time Magazine“ zählt sie zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt. Ihre „Tintenherz“-Trilogie begeisterte ein Millionenpublikum. Ein Gespräch mit Bestseller-Autorin Cornelia Funke über ihr neues Buch „Die Feder eines Greifs“. (FR+) Mehr...

Von Cornelia Geißler |
Judith Kerr floh mit ihrer Familie 1933 vor den Nazis über die Schweiz und Frankreich nach Großbritannien.

Judith Kerr war neun, als ihre Familie vor den Nazis aus Berlin floh. Jetzt ist sie 93, hat gerade ein neues Kinderbuch veröffentlicht und nie die Aufforderung ihres Vaters vergessen: Du musst glücklich werden. Mehr...

Von Dirk Pilz |
HP_0FEU03FRD-A_095856

Alle dämmern, einer wacht: Zwei neue Bücher huldigen dem scheidenden Frank Castorf und der Berliner Volksbühne. Das hat er nicht verdient. Mehr...

Porträts chinesischer Astronauten: "Wir müssen uns für diesen Raum interessieren, in dem bald 80 Prozent der Weltbevölkerung leben".

Historiker Peter Frankopan schaut von Zentralasien aus auf die Geschichte der vergangenen 2000 Jahre – das eröffnet ihm einen verstörenden Blick auf die heutige Zeit.  Mehr...

Von  |
Auch das gibt es: eine temporäre Nigerinsel.

Haben die USA die Insel Bermeja gesprengt, wie Mexiko den Vereinigten Staaten vor zehn Jahren vorwarf? 1536 soll das Eiland jedenfalls gesichtet worden sein. Dirk Liesemers „Lexikon der Phantominseln“ ist es eine kurzweilige, unterhaltsame und nachdenklich stimmende Lektüre über Gier, Abenteuerlust und die Erforschung der Welt.  Mehr...

Von Eberhard Geisler |
HP_0FEU03FRD-A_173948

So viel Leben von der Chaiselongue aus: Eine zweibändige Edition bei Suhrkamp stellt Marcel Proust als geradezu besessenen Briefeschreiber vor. Mehr...

Von Markus Schwering |
Fortpflanzung ist auch ohne Orgasmus möglich, die Fische machen es vor.

„Das Schelling Projekt“, Peter Sloterdijks konsequent undisziplinierter Roman, erörtert die Evolution des weiblichen Orgasmus. Mehr...

Von Christian Eger |
Olga Benario auf einem undatierten Porträtfoto.

Das Gestapo-Dossier zur 1942 ermordeten deutschen Kommunistin und Jüdin Olga Benario: Autor Robert Cohen kann nachweisen, wie die Aktivistin den NS-Apparat beschäftigte. Mehr...

Von Andrea Pollmeier |
Martin Mosebach, Frankfurter Autor und Georg-Büchner-Preisträger.

Autor Martin Mosebach stellt im Literaturhaus Frankfurt seinen neuen Roman „Mogador“ vor. Und erklärt, weshalb die Hauptfigur einen so merkwürdigen Nachnamen trägt. Mehr...

Von  |
„Jungen mit dem jüngsten Beatles-Album, The Beatles Vol. 3“, Vedado, Havanna, 1965.

Der Reporter Lee Lockwood ging mit offenen Augen durch Kuba. Er hat Castro seit den ersten Tagen der Revolution und fast zehn Jahre danach fotografisch begleitet. Mehr...

Von Jennifer Stötzel |
feu_mu_pano_norm_ostkreuz_3-_1

Einer flog in die „Todeszone“ der Atmosphäre, einer nahm sich das Leben, weil seine Arbeiten ständig verrissen wurden: Peter Moore erzählt in „Das Wetterexperiment“ von den Pionieren der Meteorologie. Mehr...

Junge deutsche Soldaten, 1933.

Ein Markstein und eine neue Standardlektüre: Ulrich Herberts ebenso knappe wie anspruchsvolle und umfassende Geschichte des Dritten Reichs. Mehr...

Dante und Vergil reiten auf dem Drachen Geyron aufwärts. Illustration von Gustave Doré.

Der Kongress fliegt: Am Montag erscheint Sibylle Lewitscharoffs neuer Roman „Das Pfingstwunder“, der es bereits auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis geschafft hat. Mehr...

Von Sabine Vogel |
Auch Charlie Chaplin, hier in seinem Film „Der große Diktator“, bekommt in Christian Krachts Welt des Machtübernahme-Jahres 1933 seinen Auftritt.

Das Kino, die kulturelle Hegemonie und die Nazis: Schriftsteller Christian Kracht spielt weiter im deutschem Mythenmuffsandkasten. Das ist völlig überflüssig. Mehr...

Von Sabine Vogel |
Thomas Melle, hier im Literaturhaus Frankfurt.

Thomas Melle schreibt ein ganz und gar außergewöhnliches Buch: In „Die Welt im Rücken“ berichtet er autobiografisch über seine manisch-depressive Störung. Mehr...

Kinderspiele funktionieren nur bei Kindern, finden die Erwachsenen, die früher von Kastanienblatt zu Kastanienblatt gehüpft sind.

Varujan Vosganians grundpessimistisches Umbruch-Epos „Das Spiel der hundert Blätter“ erzählt vom Ende des rumänischen Sozialismus. Mehr...

Schriftstellerin Silke Scheuermann, hier auf dem Wilhelmsplatz in Offenbach.

Aus dem Leben eines hungrigen jungen Offenbachers: Heute erscheint Silke Scheuermanns raffinierter, aber schlicht daherkommender Roman „Wovon wir lebten“.  Mehr...

Von Dirk Pilz |
Das Denkmal des Reformators Martin Luther vor der Frauenkirche in Dresden.

Der Streit um Martin Luther wird bis heute geführt, um sich seine Vorurteile zu bestätigen. Das zeigt die soeben erschienene Luther-Biografie von Willi Winkler. Mehr...

Von Philipp Fritz |
HP_0FEU05FRD-A_122247_1_1

Michael Angele hat den letzten Zeitungsleser ausfindig gemacht und ein melancholisches Buch darüber geschrieben. Mehr...

Von Andrea Pollmeier |
Sherko Fatah bei seiner Antrittsrede im buntig beleuchteten Festzelt.

Sherko Fatah wird ins Bergener Stadtschreiberamt eingeführt - eine traditionelle Veranstaltung, in diesem Jahr mit ungewöhnlich deutlichem tagespolitischen Bezug. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Spielende Kinder in London. Leon hat nicht viel Zeit dafür.

Eindringlich: Die englische Anwältin Kit de Waal beschreibt in ihrem Debütroman „Mein Name ist Leon“ die Situation eines Kinder, das im London der achtziger Jahre unter prekären Verhältnissen auswächst. Mehr...

Von Sven Hanuschek |
Der vielsprachige Vielleser Alberto Manguel kann auf alles neugierig sein und alles miteinander schneiden, auch Alice im Wunderland mit Dantes "Commedia".

Alberto Manguels „Geschichte der Neugierde“ ist ein episodisches Welt-Buch. Und eine großartige Hymne an das Lesen und an das Erzählen. Mehr...

Von Martin Oehlen |
Die Virtuosin Margriet de Moor, hier am Klavier.

Margriet de Moors große Novelle „Schlaflose Nacht“ in einer neuen, geschmeidigeren Übersetzung. Auch die niederländische Schriftstellerin selbst hat noch einmal leicht nachgearbeitet, konzentriert, geschärft. Interessant, die beiden Fassungen zu vergleichen. Mehr...

Von Christian Bos |
Wo Neapolitaner sich nach der Decke strecken müssen.

Die Autorin, die selbst im Verborgenen bleiben will und einen erstaunlichen Literaturkosmos erschaffen hat: Elena Ferrantes „Meine geniale Freundin“ ist erschienen, der erste Teil einer neapolitanischen Saga. Mehr...

„Mit einer Lärmexplosion und einem gigantischen Aufflammen der Scheinwerfer begann das Konzert.“ Andreas Maiers Satz über ein Konzert       1980 in Frankfurt dürfte jedem Heavy-Metal-Fan einleuchten.

Nicht ganz so böse wie bisher: Schriftsteller Andreas Maier setzt mit „Der Kreis“ seine auf elf teile angelegte Wetterau-Saga dennoch grimmig fort. Mehr...

Von Susanne Lenz |
Verschleierte Studentinnen in Mogadishu, Somalia.

„Die Ungesichter“: Fridolin Schleys eindringliche Geschichte eines Flüchtlingsmädchens aus Somalia. Mehr...

Der britische Schriftsteller Ian McEwan.

Autor Ian McEwan wird in Großbritannien für seinen neuen Roman „Nutshell“ gefeiert – und meldet sich im Interview mit provokanten Worten über die Gender-Debatte zu Wort.  Mehr...

Von Otto A. Böhmer |
Wie gemalt: Das Matterhorn, gesehen von der Seilbahnstation Trockener Steg.

Auch seine langsame Entwicklung zum Philosophen hatte System: Wie Georg Wilhelm Friedrich Hegel erst Schritt für Schritt zum Überflieger wurde. Mehr...

Von Sabine Vogel |
Ein Trabant auf der Fernstraße 1 bei Potsdam.

Eine glückliche Jugend in der DDR des Jahres 1985: André Kubiczeks Ferienroman „Skizze eines Sommers“ ist herzerwärmend melancholisch und heiter verschlendert. Mehr...

Die Frankfurter Schriftstellerin Olga Martynova bei sich zu Hause.

Olga Martynovas großer Roman „Der Engelherd“ führt mit federleichter Hand an existenzielle Abgründe. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Patrick Ness, hier vor der Verleihung der Costa Book Awards 2010.

„Das Morgen ist immer schon jetzt“: Das neue Jugendbuch von Patrick Ness geht den Dingen auf den Grund und ist ein Begleiter durch die Stürme der Adoleszenz. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Wirklich wie ein Thriller: US-Präsident Barack Obama (2. v. l.) und sein Sicherheitsstab angesichts der Operation „Geronimo“.

Er kann uns fast alles erzählen, weil er weiß, wie man das macht: In Leon de Winters aufwendigem Politthriller „Geronimo“ wird Osama bin Laden lebendig gefasst.  Mehr...

Die in Bulgarien geborene Albena Dimitrova.

„Wiedersehen in Paris“: Der Titel mag lapidar klingen, aber die in Bulgarien geborene Schriftstellerin Albena Dimitrova hat einen elegischen, satirischen, politischen und höchst originellen Liebesroman geschrieben.  Mehr...

Auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2016: Österreicherin Anna Weidenholzer.

Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2016 ist da und schön und lässt wie immer Fragen offen. Mehr...

Von Joachim Hirsch |
Leuchtende Linke: Denkmal für Venezuelas Ex-Präsidenten Hugo Chávez in Managua, Nicaragua.

Das Ende eines „progressiven Zyklus“? Ein von Ulrich Brand herausgegebener Band beschäftigt sich mit der Krise der lateinamerikanischen Linken – und der Frage, was das für Europas linke Bewegungen wie Syriza und Podemos bedeutet. Mehr...

Nur ausnahmsweise durfte Thomas Dashuber Einblicke in eine verschwindende Welt nehmen.

Der Fotograf Thomas Dashuber dokumentiert das Leben in zehn bayerischen Frauenklöstern. Zwei davon existierten bei Erscheinen des Bandes „Klausur“ bereits nicht mehr, zwei weitere werden Ende 2016 verschwunden sein. Mehr...

Natascha Kampusch, Jahrgang 1988, legt nach „3096 Tage“ ein zweites Buch vor: „10 Jahre Freiheit“.

Am 23. August vor zehn Jahren gelang Natascha Kampusch die Flucht: Aus diesem Anlass ein paar Bemerkungen über ihr neues, zweites Buch „10 Jahre Freiheit“, das einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt. Mehr...

Emma Cline schrieb „The Girls“ mit knapp 25 Jahren.

„The Girls“, das Romandebüt der 25 Jahre alten Amerikanerin Emma Cline, erzählt von einem der spektakulärsten Verbrechen der amerikanischen Geschichte. Vor allem aber handelt es sich um einen atmosphärisch feingesponnenen Coming-of-age-Roman. Mehr...

Auf der Stadtmauer von Essaouira, den Atlantik im Blick.

Ein rettungsbedürftiger Deutscher, eine königinnenhafte Marokkanerin und vieles mehr: Martin Mosebach kommt in „Mogador“ ins opulent orientalisierende Erzählen. Mehr...

Von Petra Pluwatsch |
Henning Mankell im Juni 2015.

„Die schwedischen Gummistiefel“: Der anrührende letzte Roman von Henning Mankell erscheint am heutigen Montag auf Deutsch. Und erzählt einfach vom Alltag eines Mannes, kaum älter als Autor Mankell bei seinem Tod. Mehr...

Von Jörg Schindler |
Passanten auf dem Kapitolsplatz von Toulouse. Der Boden ist mit einem okzitanischen Kreuz gestaltet.

Eine Konsequenz des Individualismus ist die Einsamkeit. Mit der Angst, die daraus folgt, ist jeder mit sich noch mehr alleine. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Sein Ärger verfliegt aber schneller, als ihm lieb ist.

Von Einsamen und Zornigen und vom Spaß am Alphabet: Kinderbücher von Annika Thor, Toon Tellegen und Joke van Leeuwen. Mehr...

Anzeige

Sommerferien

Bücher, Musik, Filme für die Sommerferien

Und wenn ungeheuer oben eine sehr weiße Wolke ist, dann zeigt das auch nur wieder, dass Lesen in jeder Situation den Horizont erweitert.

Das FR-Feuilleton empfiehlt Bücher, transportable Musik und auch einige Filme auf DVD für den Sommer. Mehr...

Buchmesse 2018
Volkstänzerin bei einem Festival in Georgien.

Georgien ist Gast der Frankfurter Buchmesse 2018. Vorabbesuch in einem wenig bekannten Bücherland.

Serie
Polizeiabsperrung, kaum eine Kriminalgeschichte kommt ohne sie aus.

In der Sommerpause von „Tatort“ und „Polizeiruf“ schreibt die FR-Redaktion ihre Krimis wieder selbst. Ähnlichkeiten mit Fernsehermittlern sind aber rein zufällig.

Literatur

Aktuelle Rezensionen zu Literatur, Sach- und Kinderbüchern: die Literatur-Rundschau aus dem FR-Feuilleton.

Anzeige