Aktuell: Berlinale 2016 | Flüchtlinge in Deutschland und Europa | Zuwanderung Rhein-Main | Wintersport
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Literatur

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Auf der Balkanroute unterwegs: Eine Reportage von Navid Kermani auf den Spuren der Flüchtlingstrecks beschreibt den „Einbruch der Wirklichkeit“. Mehr...

Von Sabine Vogel |
Syrische Familie in einem Flüchtlingslager in der Türkei.

Welche Rolle spielt der Schriftsteller in Krisenzeiten? Bei einer Berliner Veranstaltung geben sieben Autorinnen und Autoren sieben Antworten.  Mehr...

Marcel Beyer, Frankfurter Poetikdozent im Winterhalbjahr 2015/16.

Wer weint wann und warum? Wer weint nur in der Erinnerung? Marcel Beyer beendet seine durchaus gesalzene Frankfurter Poetikvorlesung. Mehr...

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Angela Rohr, hier noch als Reisende in Sibirien, 1927.

Menschsein im Gulag: „Lager“ ist eine weitere zwingende Gelegenheit, die Autorin Angela Rohr kennenzulernen. Mehr...

Im Norden Manilas hausen Menschen auf Gräbern.

Niemandsländer, Enklaven, verlorengegangene, versteckte, abseitige, umstrittene, nicht umstrittene Stellen der Welt: Der Brite Alastair Bonnett sucht und denkt nach über „Die seltsamsten Orte der Welt“. Ein Buch voller Überraschungen.  Mehr...

Von Sabine Vogel |
Katharina Winkler: „Zur Gänze wahre Begebenheiten.“

Erzeugt eine große Wut auf Männer: „Blauschmuck“, der Debütroman von Katharina Winkler, erzählt das Martyrium einer Muslima in einer archaischen Welt. Mehr...

Mann auf Winteracker: Auch wenn es zu kalt ist, um sich bis auf die Unterwäsche auszuziehen, hat das komisches Potenzial.

Die Katastrophe des Nie-irgendwo-ankommen-Dürfens: Abbas Khider erzählt in seinem neuen Roman „Ohrfeige“ die Geschichte eines ewigen Flüchtlings. Mehr...

Die Dresdner Schriftstellerin Franziska Gerstenberg.

Mild, ernst und durchtrieben erzählt Franziska Gerstenberg Geschichten, die auf ihre ganz eigene Weise unvergesslich sind. Mehr...

Unter den Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2016: Roland Schimmelpfennig und Marion Poschmann.

Die Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse fühlte sich nach eigenem Bekunden wie eine Detektei. Und entdeckte dabei eine Shortlist, die in Teilen verblüffen kann. Mehr...

Von Martin Oehlen |
Orhan Pamuk im Januar 2016 in Londons Somerset House. Der Literaturnobelpreisträger vor Manuskripten zu seinem Roman „Das Museum der Unschuld“.

Heute erscheint Orhan Pamuks „Diese Fremdheit in mir“. Der Nobelpreisträger hat für seinen großen Roman über das raue Istanbul sechs Jahre recherchiert und zahlreiche Gespräche geführt.  Mehr...

Ein Kind in einer Flüchtlingsunterkunft in Bulgarien.

Im Dschungel, der unsere Heimat ist. Michael Köhlmeier erzählt in seinem neuen Roman „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ die völlig aussichtslose Geschichte eines fremden Kindes, das durch eine westeuropäische Großstadt irrt. Mehr...

Von  |
Felicitas von Lovenberg, neue Chefin von Piper.

Felicitas von Lovenberg, zuvor Literaturchefin der FAZ, wird neue Piper-Chefin. Mehr...

Dorit Rabinyan, Tochter jüdisch-iranischer Eltern.

Ein Palästinenser und eine israelische Jüdin: Das darf aus Sicht der Nationalreligiösen in Israel nicht sein. Eine Begegnung mit Schriftstellerin Dorit Rabinyan, deren höchst erfolgreiche interkulturelle Liebesgeschichte „Gader Haya“ diffamiert wird. Mehr...

Von Cornelia Geißler |
Egal, wann. Egal, wo. Egal, wie. Jeden Tag muss Tilman Rammstedt eine neue Seite seines Romans schreiben, damit sie am Morgen online gehen kann.

Jeden Morgen funktioniert ein neues Internet-Häppchen vom neuen Roman des Schriftstellers Tilman Rammstedt. Das Mitlesen ist tatsächlich ein großer Spaß. Der Autor allerdings wirkt nach 13 Tagen ziemlich geschafft. Mehr...

Von Andrea Pollmeier |
Zu Gast bei den Litprom-Tagen im Literaturhaus Frankfurt: Ilija Trojanow.

Gehört ein Schriftsteller zu einem Land? Zu einer Hautfarbe? Zu einer religiösen Konfession? Die Litprom-Tage im Literaturhaus Frankfurt blicken auf neue Zugehörigkeiten und alte Machtstrukturen in Zeiten der Globalisierung. Mehr...

Das Angebot kommt hinter der Nachfrage nicht her, darum jetzt auch hochpreisig im Internet gehandelt: Die kommentierte Ausgabe von "Mein Kampf".

Die kritische Ausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ ist bereits vor dem Erscheinungstag vergriffen, Händler verlangen auf Ebay und Amazon astronomische Preise. Das teuerste Exemplar kostet mehr als 500 Euro.  Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Kirsten Boie: "Bestimmt wird alles gut", hier ein Detail aus dem Titelbild des Illustrators Jan Birck.

„Bestimmt wird alles gut“: Die Schriftstellerin Kirsten Boie erzählt für Kinder von einer Flucht aus Syrien, Jan Birck hat den Band eindrücklich illustriert. Der Text ist auf Deutsch und Arabisch abgedruckt. Mehr...

Corinna  Harfouch  nach  Heiner Müllers „Der Auftrag“, Marl.

Die Schauspielerin Margarita Broich fotografiert seit Jahren Kolleginnen und Kollegen direkt nach dem Auftritt. Daraus ist ein wunderbarer, von Leben (und Theaterblut) nur so triefender Porträtband geworden. Mehr...

Von Otto A. Böhmer |
Kalte Zeiten für nostalgische Anwandlungen. Lenin- und Marx-Büste im Schnee, vergessen auf einem Moskauer Fabrikgelände.

Axel Honneths Versuch, „Die Idee des Sozialismus“ zu rehabilitieren: Keine erfreuliche Lektüre für Nostalgiker, aber für Leser, die sich nicht unterkriegen lassen. Mehr...

Es wäre einiges gewonnen, wenn die Stadt Dresden die Kundgebungen an den Stadtrand legen könnte, meint Autor Vorländer: „Andere Städte haben das auch geschafft.“

„Wenn man wüsste, was sie eigentlich fordern...“: Der Dresdner Politikwissenschaftler Hans Vorländer stellt ein neues Buch über die Empörungsbewegung vor. Mehr...

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Michel Tournier in Choisel bei Paris, 2005. Mit 91 Jahren ist der Autor jetzt gestorben.

Sarkasmus als Schullektüre: Der große französische Schriftsteller und Deutschlandkenner ist mit 91 Jahren gestorben.  Mehr...

Friedrich II., so malte es Adolph Menzel, versammelte in seiner Tafelrunde die geistigen Großmächte seiner Zeit, darunter Voltaire.

Steffen Martus zeichnet ein Epochenbild der deutschen Aufklärung – eine Schule der sozialen Aufmerksamkeit. Seine wertvollsten Einsichten sind die Neubewertungen vermeintlicher historischer Schwächen der Epoche.  Mehr...

In seinen Büchern versuchte Tournier, mit deutsch-französischen Stereotypen aufzuräumen. (Archivbild)

Er studierte in Deutschland und schrieb später über den Mauerfall: Der französische Schriftsteller Michel Tournier hatte ein besonderes Verhältnis zu Deutschland. Nun ist er im Alter von 91 Jahren gestorben. Mehr...

Von Artur Becker |
Weihnachtsengel bei der Arbeit.

Die unstillbare Sehnsucht des Emigranten, zumal des polnischen: Der wunderbar unterhaltsame Schelmenroman „Der Gipfeldieb“ von Radek Knapp. Mehr...

Gennadiy Alexandrovic Hannikov, 82-jähriger Veteran des Zweiten Weltkriegs. Aufgenommen 2009.

Meinrad Schades so nüchterner wie berührender Fotoband „Krieg ohne Krieg“ bildet die Zeit nach der Zerstörung ab. Mehr...

Ein Teil der Welt, wie sie sich uns heute darstellt: In der spärlich beleuchteten Mitte der Nasa-Aufnahme liegt Nordkorea.

Der in Mainz lehrende Historiker Andreas Rödder versucht sich in „21.0“ an einer ambitionierten Weltgeschichte der Jetzt-Zeit. Nicht alles gelingt ihm, und sein Blick ist vielleicht etwas amerikanisch-europäisch. Wer aber unsere Jahre verstehen will, sollte dieses Buch lesen. Mehr...

Mehrere Beiträge des Buches bemühen sich, das Phänomen Pegida aus den Verwerfungen der rasant und unter neoliberalen Vorzeichen vollzogenen Vereinigung nach 1990 zu erklären.

Der Begriff des Volkes hat 2015 eine Renaissance erfahren. „Vorsicht Volk!“ ist ein lesenswerter Sammelband zum Thema der Stunde. Mehr...

Marcel Beyer hält die Frankfurter Poetikvorlesungen im Winter 2016.

Euphorie, eine berühmte Frankfurter Adorno-Szene und die Erinnerung eines Augenzeugen auf dem Seziertisch: Der Schriftsteller Marcel Beyer hält seine erste Frankfurter Poetikvorlesung an der Goethe-Universität. Mehr...

Von Inna Hartwich |
Ganna-Maria Braungardt an ihrem Arbeitsplatz in Berlin-Pankow.

Eigentlich wollte sie Kernphysikerin werden. Dann fing sie an, Sätze zu zerlegen. Ein Hausbesuch bei Ganna-Maria Braungardt, die heute die Werke von Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch, von Ljudmila Ulitzkaja und vielen anderen aus dem Russischen ins Deutsche übersetzt.  Mehr...

Ohne Worte: Gregor Gysi mit Figuren von Ottmar Hörl.

Martin Jürgens’ lyrische Bildbeschreibungen machen so einiges klar, auch auf das Treiben der Welt blicken sie mit Hinterlist.  Mehr...

Von Katrin Hillgruber |
Antonio Gramsci (1891-1937) jenseits des Romans.

Ein großer Liebender: Schriftstellerin Nora Bossong nähert sich in ihrem neuen Roman „36,9°“ originell und lebhaft dem italienischen Philosophen, Politiker und Journalisten Antonio Gramsci. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Träumen, suchen und in die Welt hinaustreten: Themen von Jugendbüchern.

Jugendbücher über Wendepunkte, Verwirrungen und Momente der Verantwortung: Von Christian Linker, Nicola Yoon und Tom Leveen. Mehr...

Von Nikolaus Bernau |
Das Institut für Zeitgeschichte präsentiert in München seine kommentierte Ausgabe von Adolf Hitlers "Mein Kampf".

Das Institut für Zeitgeschichte in München stellt seine kommentierte Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ vor. Vom jüdischen Weltkongress kommt Kritik.  Mehr...

Martin Walser bei einem Interview in seinem Arbeitszimmer in Nußdorf bei Überlingen, Dezember 2015.

Weiterschreiben, -lieben, -leben: Der Roman „Ein sterbender Mann“ setzt das Spätwerk Martin Walsers lässig, gierig, üppig fort. Von einer Formulierungslust sind seine Protagonisten durchdrungen. Tango hat den Sex ersetzt. Mehr...

Von Natalie Soondrum |
Ein freier Kopfstand an der New Yorker Straßenecke 13te/Hudson.

Michael O’Neills überwältigender Fotoband „Über Yoga: Die Architektur der Freiheit“ versammelt Poppiges wie Meditatives.  Mehr...

Public Putin-Viewing in Sewastopol, Dezember 2015.

Der Journalist Michail Sygar zeichnet ein Porträt der politischen Elite in Moskau - ganz im Stil der amerikanischen Fernsehserie „House of Cards“. Das Buch ist jedoch zu flott und frei erzählt. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Eine Tuareg-Einheit der französischen Armee im Jahr 1954 auf Dromedaren durch Paris reitend.

Aus der Zeit gefallen: Daniel Anselmes leidenschaftlicher Antikriegsroman „Adieu Paris“ wurde zu Unrecht vergessen.  Mehr...

Von Cornelia Geißler |
Am 55. Tag des Projekts könnte der Autor so aussehen – so jedenfalls mutmaßt er (prognostiziert er es) auf seiner Homepage.

Ist das die Zukunft? Autor Tilman Rammstedt schreibt sein nächstes Buch als Fortsetzungsroman zum täglichen Mitlesen. Zwei Seiten pro Tag sollen es werden.  Mehr...

Die israelische Schriftstellerin Dorit Rabinjan mit ihrem Roman "Borderlife". Das israelische Bildungsministerium will das Buch aus politischen Gründen nicht in den Lektürekanon für Schulen aufnehmen.

Eine Entscheidung des israelischen Bildungsministeriums sorgt für Aufregung: Die Beamten lehnen es ab, einen Roman, der eine Liebesbeziehung zwischen einem Palästinenser und einer Israelin beschreibt, in den Lektürekanon für Schulen aufzunehmen. Mehr...

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Literatur

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