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Literatur

Von Harald Jähner |

„Berlin 1936. Sechzehn Tage im August“: Oliver Hilmes’ Gesellschaftspanorama über die Olympischen Spiele in Nazi-Berlin 1936 ist skrupellos unterhaltsam erzählt. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Marie Malcovati.

Drei Menschen auf einem Bahnhof, die wenig voneinander wissen, aber schon fängt die Autorin an, Bezüge zu knüpfen: Marie Malcovatis stilsicheres Romandebüt „Nach allem, was ich beinahe für dich getan hätte“. Mehr...

Ein Teenager verschwindet an der Westküste von Irland. Die Mutter rennt, schwimmt, hofft, wartet.

Kein Satz, kein Wort zu viel: Eine Mutter und ihr adoptiertes Kind stehen im Zentrum der bewegenden Erzählung „Verschwunden“ des irischen Schriftstellers Colum McCann. Mehr...

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Von Otto A. Böhmer |
Sein! "Glückliche Tage" am Wiener Akademietheater, mit Jutta Lampe als Winnie.

„Von nun an konnt’ ich nichts mehr denken, was ich zuvor dachte“: Der Philosoph Dieter Henrich erkundet in seinem äußerst reichhaltigen Buch „Sein und Nichts“ die Gedankenwelten von Beckett und Hölderlin. Mehr...

Von Oleg Jurjew |
Boris Pasternak mit seiner Frau Zinaida, 1958 in ihrer Datscha.

Der zweite Band der Boris-Pasternak-Werkausgabe ist da und kommt wirklich gut ohne „Doktor Schiwago“ aus. Die Gedichte und Prosastücke lassen immer wieder betörende Sprachmelodien wahrnehmen. Mehr...

Rwandan-Flüchtlings-Camp in Benako, Tansania. 1994.

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat vor zwanzig Jahren Flüchtlinge in Afrika, Asien und Lateinamerika fotografiert. Europa spielte nur in Gibraltar eine Rolle. Mehr...

Jeder darf in ihn hineinhüpfen, er selbst hingegen kann rein gar nichts unternehmen.

„Nach fünfhundertzwanzig Weltmeertagen“: In den Erzählungen von Martin Lechner geht es drunter und drüber. Und als man ihm langsam auf die Schliche kommt, ist der Zauber schon wieder vorbei. Mehr...

„In der Nacht jagte ein Paar Virginia-Uhus über der Landzunge und füllte das Haus mit seinen fagottartigen Rufen.“

Alice Greenway erzählt in ihrem Roman „Schmale Pfade“ von einem Mann, dem (fast) nur Vögel etwas bedeuten. Und sie bietet nüchtern-erschütternde Bilder vom Krieg und Auge und Ohr für Naturbeschreibungen.  Mehr...

Von Sabine Vogel |
Der neue Johnson-Preisträger Jan Koneffke, hier bei der Frankfurter Buchmesse.

Der Uwe-Johnson-Preis 2016 geht an Jan Koneffke, der mit seiner Kannmacher-Trilogie ein großes deutsches Zeitpanorama erzählt hat. Mehr...

Von Markus Schwering |
Kleine Männer, kleine Frauen bei der Auszahlungsstelle der Berliner Erwerbslosenfürsorge in der Weimarer Republik.

Hans Falladas berühmter Roman „Kleiner Mann – was nun?“ erscheint erstmals in seiner ungekürzten Originalfassung.  Mehr...

Und wenn ungeheuer oben eine sehr weiße Wolke ist, dann zeigt das auch nur wieder, dass Lesen in jeder Situation den Horizont erweitert.

Das FR-Feuilleton empfiehlt Bücher, transportable Musik und auch einige Filme auf DVD für den Sommer. Mehr...

Der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy ist tot.

Der Erzähler als Souverän: Zum Tod des fabelhaften, fröhlichen, liebevollen ungarischen Schriftstellers Péter Esterházy. Mehr...

Schriftstellerin Michela Murgia.

Autorin Michela Murgia über Italiener und Sarden, über die Rolle der Schriftstellerin in der Welt und über ihren „Hausbesuch“ in Frankfurt.  Mehr...

Der ungarische Schriftsteller Péter Esterházy.

Der ungarische Schriftsteller Peter Esterhazy ist im Alter von 66 Jahren gestorben, berichtet eine ungarische Nachrichtenagentur unter Berufung auf Familie und Verlag. Mehr...

Die Berliner Schriftstellerin Katja Lange-Müller.

Die Frankfurter Poetikdozentin Katja Lange-Müller erzählt davon, wie sie dann doch Schriftstellerin wurde. Eine ungewöhnliche Geschichte, aber sie schwört, dass es keine Legende ist. Mehr...

Von Christian Bos |
Szene aus der Elena-Ferrante-Verfilmung „L’amore molesto“, „Lästige Liebe“ von 1995.

Elena Ferrantes „Neapolitanische Saga“ ist ein Welterfolg – fehlt nur noch die Autorin. Oder der Autor. Das Rätsel hört nicht auf, aber das Übersetzen geht glücklicherweise weiter. Mehr...

Von Wilhelm von Sternburg |
Gustav Freytag, Deutschlands langjähriger Lieblingsschriftsteller.

Vor 200 Jahren kam der Schriftsteller, Dramatiker, Journalist Gustav Freytag zur Welt, einst mehr gespielt als Lessing und mehr gelesen als Fontane. Mehr...

Von Dorothee Wahl |
Gabriele Tergit im Jahr 1926.

Nämlich „Tempo, Schlagzeile, Sensation, Amüsement“: Gabriele Tergits weiterhin topaktueller und sehr unterhaltsamer und äußerst gewitzter Kulturredaktions- und Gesellschaftsroman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“. Mehr...

Von Harro Zimmermann |
Marie-Antoinette vor dem Revolutionstribunal.

Die Historikerin Sophie Wahnich analysiert die Exzesse der Gewalt in der Französischen Revolution, um Unterschiede zum heutigen Terrorismus zu verdeutlichen. Mehr...

Markus Werner, 1997 in seinem Arbeitszimmer.

Zum Tod des vielgelesenen und doch auch unterschätzten Schweizer Schriftstellers Markus Werner, der mit „Zündels Abgang“ auf einen Schlag bekannt wurde.  Mehr...

Liebe und Geschichte in Großbritannien.

Die erfolgreiche schottische Krimiautorin Val McDermid erzählt Jane Austens Roman „Northanger Abbey“ nach. Und bleibt bei allen Modernisierungen doch deutlich hinter ihrem Vorbild zurück. Mehr...

Von Ingeborg Ruthe |
Unica Zürn 1955 in der Ausstellung Alexander Camaros, Galerie Springer, Berlin.

Zum 100. Geburtstag der Dichterin und Zeichnerin Unica Zürn, die sich mit nur 54 Jahren das Leben nahm.  Mehr...

Von Cornelia Geißler |
Quälerei und Erfolgsrausch: "Solo für Clara" erzählt die Geschichte eines Mädchen, das davon träumt, Pianistin zu werden.

Neue Kinderbücher von Claudia Schreiber, Ulrich Hub und Valija Zinck erzählen vom Jung-, Anders-, Einsamsein. Mehr...

Von Ruth Fühner |
Eine Disziplin für sich: Kellnerinnen, hier bei einem Branchen-Wettbewerb in Taipeh.

Christoph Ribbats amüsante, manchmal aufwühlende Materialsammlung „Im Restaurant“. Mehr...

Das glückliche Verlegerehepaar Ida und Klaus Schöffling im Kaisersaal.

Der kleine und sehr erfolgreiche Schöffling Verlag in Frankfurt bekommt den Binding-Kulturpreis. Knapp 30 Titel bringt der Verlag im Jahr heraus. Mehr...

Stefanie Sargnagel (Publikumspreis), Sharon Dodua Otoo (Bachmann-Preis, vor ihr die Zehn-Kilo-Trophäe), Julia Wolf (3sat-Preis), Dieter Zwicky (Kelag-Preis).

Die Britin Sharon Dodua Otoo gewinnt den Ingeborg-Bachmann-Preis für ihren Text „Herr Gröttrup setzt sich hin“ in einem jedenfalls vielstimmigen Klagenfurter Wettbewerb. Mehr...

Von Jörg Aufenanger |
Sein Werk umfasst mehr als hundert Bücher: Yves Bonnefoy.

Yves Bonnefoy erkundete die Psyche und die Gedankenwelt von Menschen. Nun starb der französische Dichter, einer der bedeutendsten Lyriker der Nachkriegszeit.  Mehr...

Von Markus Schwering |
Deutsche Soldaten 1941 in Delphi an der Orakelstätte der Pythia

Mark Mazowers Sachbuch „Griechenland unter Hitler“ beschreibt die Jahre einer brutalen Okkupation in ungewohnter Detailschärfe.  Mehr...

Burkhard Spinnen in Klagenfurt.

In Klagenfurt findet bereits zum 40. Mal das Wettlesen statt. Zum Auftakt geht es jedoch weniger um die Literaten, vielmehr um die Kritiker. Und deren Kritiker.  Mehr...

Er verstand die Weltpolitik wie kein zweiter: Josip Broz Tito im Oktober 1944.

Eine sachte lenkende Biografie über Jugoslawiens langjährigen Staatschef Josip Broz Tito und sein System von Genossen.  Mehr...

Juli Zeh.

Ein langer Abschied, ein mögliches Wiedersehen: Juli Zeh spricht im Frankfurter Schauspielhaus über ihren Roman „Unterleuten“.  Mehr...

Hat in diesen Jahren viele Gründe, die Krawatte anzuziehen: Marcel Beyer, hier bei der Verleihung des Bremer Literaturpreises 2015.

Der 50 Jahre alte Schriftsteller Marcel Beyer, bei dem seit Jahrzehnten jedes Wort zählt, bekommt den Georg-Büchner-Preis. Mehr...

Silvia Tennenbaum, 2012 in Frankfurt.

Zum Tod der 88-jährigen Kunsthistorikerin und Autorin Silvia Tennenbaum, die in Frankfurt geboren wurde, vor den Nazis in die USA floh und mit ihrem Buch „Straßen von gestern“ bekannt wurde. Mehr...

Von Susanne Lenz |
Neu im Literaturbetrieb: Senthuran Varatharajah.

Senthuran Varatharajahs kluger erster Roman handelt von Flucht und Ankunft. Ein Besuch in Berlin-Schöneberg. Mehr...

Marcel Beyer wird mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet.

Der Schriftsteller Marcel Beyer wird mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Die Auszeichnung gilt als wichtigster literarischer Preis in Deutschland.  Mehr...

Von Andreas Förster |
Stephan Hermlin (l.) und Johannes R. Becher, hier bei einem „Ost-West-Gespräch“  in Berlin, 1954.

Wie 1951 die Schweizer Behörden mit Argusaugen die DDR-Autoren Johannes R. Becher, Arnold Zweig und Stephan Hermlin überwachten. Mehr...

Autorinnen und Autoren auf einem spektakulären, aber nicht bequemen Langsofa: Zum Abschluss der neuen „Acht Betrachtungen“, einer gelungenen Zusammenarbeit von Literaturhaus Frankfurt und MMK. Mehr...

Carolin Emcke bekommt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2016.

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für die Essayistin, Kriegsreporterin und Intellektuelle Carolin Emcke ehrt eine Autorin der Stunde und nicht erst dieser. Lieber hätte sie die gute Nachricht allerdings an einem anderen Tag erfahren. Mehr...

Empfang in der Villa Aurora, Pacific Palisades.

Jan Brandt und sein Lektor stellen im Literaturhaus Frankfurt das Los-Angeles-Buch „Stadt ohne Engel“ vor. Fertig ist es noch nicht. Mehr...

Blutch auf den Filmspuren von Burt Lancaster.

Comics von Blutch und Charles Berberian sind eine glühende Hommage an die Kinokunst. Mehr...

Von Dirk Pilz |
Hannah Arendt.

Hannah Arendt zu lesen, macht es leichter, die Gegenwart zu verstehen. Jetzt in einer Sonderausgabe des „Philosophie Magazins“ abgedruckt: Der Text „Wir Flüchtlinge“. Sein erster Satz: „Vor allem mögen wir es nicht, wenn man uns ‚Flüchtlinge‘ nennt.“ Mehr...

Von Martin Oehlen |
Der syrisch-deutsche Schriftsteller Rafik Schami.

Eine Begegnung mit dem Erzähler Rafik Schami, der am heutigen 23. Juni 70 Jahre alt wird – so legte es jedenfalls 1946 ein syrischer Beamter fest. Mehr...

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Sachbuch-Charts

Quelle: Spiegel Mehr...

Sommerferien

Bücher, Musik, Filme für die Sommerferien

Und wenn ungeheuer oben eine sehr weiße Wolke ist, dann zeigt das auch nur wieder, dass Lesen in jeder Situation den Horizont erweitert.

Das FR-Feuilleton empfiehlt Bücher, transportable Musik und auch einige Filme auf DVD für den Sommer. Mehr...

Buchmesse 2018
Volkstänzerin bei einem Festival in Georgien.

Georgien ist Gast der Frankfurter Buchmesse 2018. Vorabbesuch in einem wenig bekannten Bücherland.

Serie
Polizeiabsperrung, kaum eine Kriminalgeschichte kommt ohne sie aus.

In der Sommerpause von „Tatort“ und „Polizeiruf“ schreibt die FR-Redaktion ihre Krimis wieder selbst. Ähnlichkeiten mit Fernsehermittlern sind aber rein zufällig.

Literatur

Aktuelle Rezensionen zu Literatur, Sach- und Kinderbüchern: die Literatur-Rundschau aus dem FR-Feuilleton.

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