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Literatur

Von  |

Mittvierziger, ungemein mit sich selbst befasst: „Lettipark“, der neue Erzählungsband von Judith Hermann, führt in unbehagliche Untiefen. Mehr...

Von Ulrich Seidler |
Hemons Protagonist sitzt zum Schreiben im Café und braucht erhebliche Mengen an Koffein.

Aleksandar Hemons Roman „Zombie Wars“ bietet gelungene erzählerische Fingerübungen und philosophische Spitzfindigkeiten. Obwohl die Grundmotivation, die den Erzähler überhaupt zu etwas bewegt, von seinem Schwanz ausgeht. Mehr...

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Von Katrin Hillgruber |
Hans Pleschinski ist auf die fabelhaften Erinnerungen der Else Sohn-Rethel gestoßen.

Hinreißend sind die Lebenserinnerungen der Else Sohn-Rethel, heiteres Mitglied einer Malerfamilie. Das wunderschöne Buch ist der jüngste Fund des Schriftstellers Hans Pleschinski, der heute 60 Jahre alt wird.  Mehr...

Von Markus Schwering |
Axel Honneth.

Braucht es den Sozialismus oder braucht es ihn nicht? Ein bemerkenswerter Abend bei der Phil.Cologne: Axel Honneth vs. Norbert Bolz. Mehr...

Von Jan Opielka |
Auf dem polnischen Land, nahe Dlugi Lug.

Aufschlussreiches in der Zeitschrift „Osteuropa“ über das Stadt-Land-Gefälle in Polen, die Entwicklung der PiS und die Verwerfungen der Transformation.  Mehr...

Von Markus Schwering |
Madrid im Juli 1936.

Die politische Welt lässt sich nicht so einfach in Gut und Böse einteilen: „Weine nicht“, Lydie Salvayres starker Roman über den spanischen Revolutionssommer 1936. Mehr...

Von Martin Oehlen |
Peter Handke bei einem Auftritt.

Neue Aufzeichnungen von Peter Handke unter dem handkeesken Titel „Vor der Baumschattenwand nachts“: Nichts Konkretes zu Politik oder Preisverleihungen in diesen Jahren. Wohl aber zu Biene, Eichelhäher und Zitronenfalter.  Mehr...

Von Dietfrid Krause-Vilmar |
Kurt Schumacher, der erste Parteivorsitzende der SPD nach 1945, war während der Nazizeit acht Jahre lang im Konzentrationslager Dachau eingesperrt.

„Gerechtigkeit und Idealismus versus Versöhnung und Machtstreben“: Kristina Meyers gründliche Studie über den Umgang der SPD mit der NS-Vergangenheit bietet Stoff für Diskussionen. Mehr...

Von Petra Pluwatsch |
Junge Juden feiern am Tag der Staatsgründung, 14. Mai 1948.

„Die Schönheitskönigin von Jerusalem“, der Debütroman von Sarit Yishai-Levi, war in Israel ein enormer Erfolg. Kein Wunder. Der Autorin gelingt ein großartiger Familienroman, zugleich bietet sie einen eindrucksvollen Einblick in die israelischen Zeitläufte. Mehr...

Von Christian Eger |
Eva Strittmatter mit einem Bildnis ihre Mannes Franz Strittmatter.

Schweigen, drohen, lügen, das war der Umgangsmodus: Erwin Berner, der älteste Sohn von Eva und Erwin Strittmatter, rechnet in seinem Buch „Erinnerungen an Schulzenhof“ mit seinen Eltern ab, vor allem mit seinem Vater.  Mehr...

Ahmed Nadji, ägyptischer Schriftsteller, Blogger und politischer Kommentator.

Der amerikanische PEN ehrt den inhaftierten ägyptischen Schriftsteller Ahmed Naji mit dem Preis „Freedom to Write“. Ein Gericht brachte ihn wegen eines Auszugs aus seinem Roman „Gebrauchsanleitung für das Leben“ ins Gefängnis. Mehr...

Von Sabine Vogel |

Mehr Spaß bei der Selbstzerstörung: „Alles ist besser in der Nacht“, der abgebrühte Debütroman der jungen Schweizer Autorin Rebecca C. Schnyder, erzählt von einer Liebe, die doch nicht glücklich werden darf. Mehr...

Von Reinhart Wustlich |
Dann wieder zieht in Sansals „2084“ die Landschaft monoton vorüber: „Das Land war leer.“

Boualem Sansal entwirft in seinem Roman „2084“ Bilder einer orwellschen Diktatur, die aus der Radikalisierung des Islam erwuchs, in mittelalterlich anmutender Welt. Mehr...

Von Sabine Vogel |
Juli Zeh im März, als sie "Unterleuten" vorstellte.

Die Schriftstellerin Juli Zeh soll plagiiert haben. Doch eigentlich hat sie nur Scheinexistenzen gebastelt und den Spaß an der Albernheit genossen.  Mehr...

Auftritt des Shylock (aus dem Foto: Michael Redgrave, 1953): Der britische Verlag Hogarth Press hat für eine Reihe, in der Shakespeare-Stücke in Romanform neu erzählt werden, große Autoren gewonnen

Zeitgenössische Autoren erzählen Shakespeare-Stücke als Romane neu. Den Anfang machen Jeanette Winterson und Howard Jacobson mit schillernden Varianten von „Das Wintermärchen“ und „Der Kaufmann von Venedig“. Mehr...

„Ich bin besessen vom Rhythmus meiner Sätze“, sagt Robert Macfarlane.

Der britische Autor Robert Macfarlane über den Rhythmus der Füße und der Sätze, das Sammeln von raren Wörtern und die Frage, warum er nicht über Idioten schreibt.  Mehr...

Von Sabine Vogel |
Wenig Orientierung im Dschungel.

Herzerfrischend verschroben: Annette Hugs Roman „Tell in Manila“ führt ins Leben des philippinischen Nationalhelden Jose Rizal und in den Dschungel der Wörter und Sprachen. Mehr...

Was für Fleisch liegt an der Kühltheke? Eine Frage, auf die ein Krimi u. U. besonders unangenehme Antworten hat.

Sind Veganer die besseren Menschen? Diese und andere gewichtige Fragen in drei spannenden Kriminalromanen von Paul Mendelson, William McIlvanney und Christine Lehmann. Mehr...

Von Katrin Hillgruber |
Menschen begegnen sich und gehen wieder auseinander in Eva Schmidts neuem Roman „Ein langes Jahr“.

Die österreichische Erzählerin Eva Schmidt meldet sich mit dem Roman „Ein langes Jahr“ zurück und feiert die helllichte Melancholie am Bodensee. Mehr...

Von Jürgen Verdofsky |

Am Drehkreuz: Zum Tod des Schriftstellers Gerd Fuchs, der 83-jährig in Hamburg gestorben ist. Er hinterlässt das Werk eines Mannes, der nicht nur am Schreibtisch gesessen hat. Mehr...

DAs heutige Deutschland ist nicht mehr das rassenreine, in dem Thilo Sarrazin aufwuchs. Kein Grund zur Nostalgie.

In seinem neuen Buch perfektioniert Thilo Sarrazin die Kunst, die gröbsten Dummheiten als differenzierte Analyse zu verkaufen. Sein Hauptthema ist ein altbekanntes. Mehr...

Von Dirk Pilz |
Prägende Figuren auch 400 Jahre nach ihrem Tod: Miguel de Cervantes und William Shakespeare.

Aber was heißt das schon: Ein paar Anmerkungen zu Shakespeare und Cervantes 400 Jahre nach ihrem Tod. Mehr...

Von Markus Schwering |
Das Recht, der böse Typ zu sein: James Rhodes.

„Der Klang der Wut“: Der Pianist James Rhodes hat eine wüste, erschütternde Autobiografie geschrieben - voll von Hass auf die Welt und sich selbst.  Mehr...

Von Christina Lenz |
Schriftstellerin Ann Cotten.

Nach Hegelland: Ann Cotten geht in ihrem enormen Versepos „Verbannt!“ auf große Fahrt. Mehr...

Von Ulrich Seidler |
Pablo Picassos Tuschezeichnung „Don Quijote“,1955. Sancho reitet hierjenen Esel, der schon manchen Übersetzer in Verlegenheit brachte.

Übersetzerin Susanne Lange hat den Klassiker Don Quijote neu übersetzt. Im FR-Interview spricht sie über Don Quijote als Melancholiker, Witzfigur und Zeitgenossen, über das Glück der Wortfindung und über einen traurigen Irrtum. Mehr...

Von Wilhelm von Sternburg |
1. Mai 1988, Karl-Marx-Allee in Ostberlin.

„Arbeiterleben und Arbeiterkultur“: In seiner Untersuchung zur Kultur der Arbeiterbewegung räumt Jürgen Kocka auch mit mancher Illusion auf. Mehr...

Von Sabine Vogel |
Die essbare Frau: Gemälde aus der Schule Giuseppe Arcimboldis (1527-1593).

Drei feine Bücher für den Umgang mit Gärten und Essbarem: Charles Dowding wird prinzipiell, Simon Akeroyd macht konstruktive Vorschläge in Sachen Gemüse, Steffen Fleischhauer bringt Anfängern heimische Kräuter näher. Mehr...

Von Petra Pluwatsch |
„Meine Mutter hat mir beigebracht, angesichts von Problemen zu sagen: Ja, das kann ich schaffen“,  sagt Jacky Dreksler.

„Für mich bestand die Erziehung im Wesentlichen daraus, dass meine Mutter mich auf das Leben im Ghetto und im KZ vorbereiten wollte“: Der Produzent, Liedtexter, Musiker Jacky Dreksler hat seine Autobiografie geschrieben. Ein Hausbesuch. Mehr...

Auch dieses Füchslein spielt vermutlich nicht Karten.

Eine entfernte Schicksalsgenossin von Gregor Samsa: „Dame zu Fuchs“ von David Garnett erzählt von einer anders gearteten, aber ebenfalls denkbar problematischen Verwandlung. Eine großartige Wiederentdeckung. Mehr...

Von Frank Junghänel |
F. Scott Fitzgerald.

Stewart O’Nan erzählt in seinem neuen biografischen Roman „Westlich des Sunset“ von F. Scott Fitzgeralds Scheitern in Hollywood. Mehr...

Wasserschloss Hülshoff westlich von Münster: Hier wurde Annette von Droste-Hülshoff im Jahre 1797 geboren. Eine Stiftung hat das Anwesen, das noch bis vor wenigen Jahren in Familienbesitz war, übernommen und plant den Ausbau der Vorburg (links) zu einem "Droste-Kulturzentrum - Zukunftsort Literatur".

Lesungen und Konzerte in der Vorburg, literarischer Garten, Lyrikwege durch die Droste-Landschaft: Wie die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung die Lebens- und Schreibstätten der westfälischen Dichterin wachküssen will. Mehr...

Von Susanne Lenz |
Etgar Keret, der in seinem neuen Buch "Die sieben guten Jahre" vom Vatersein erzählt.

Der israelische Autor Etgar Keret erzählt in seinem autobiografischen Buch "Die sieben guten Jahre" heitere, aber auch quälende Vater-Sohn-Geschichten. Mehr...

Beim Freitagsgebet.

Keine Gebrauchsanweisung, sondern einige Anmerkungen zu autobiografischen Schilderungen. Mehr...

Die Geschichten von „Tausendundeiner Nacht“ können „uns Wege hinaus aus der Katastrophe zu anderen möglichen Welten weisen“, sagt die Übersetzerin Claudia Ott.

Ein Zeichen der Hoffnung: Übersetzerin Claudia Ott über die Erzählungen von „Tausendundeiner Nacht“ und über eine jahrtausendelange Freude am Sammeln und Integrieren. Mehr...

Von Ulrich Seidler |
Fast schon ein Gedicht: Sprinkler in einer Grünanlage.

Mit Nicholson Bakers Roman „Regenmobil“ kann man sich das Leben schönlesen. Darin gibt es neben vielem anderen Beinahe-Gedichte über Gartengeräte.  Mehr...

Im so genannten Verkehrszentralregister des Kraftfahrt-Bundesamtes.

Der eine weiß, wie viel Lebenszeit der Mensch mit dem Warten an Ampeln verbringt. Der andere weiß, dass es ohne Staat trotzdem nicht geht. Ein Frankfurter Streitgespräch zwischen David Graeber und Axel Honneth. Mehr...

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Literatur

Aktuelle Rezensionen zu Literatur, Sach- und Kinderbüchern: die Literatur-Rundschau aus dem FR-Feuilleton.

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