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Literatur

Von Sabine Vogel |

Ulrike Almut Sandig versammelt in ihrem „Buch gegen das Verschwinden“ Kurzgeschichten über unbegreifliche Verluste. Mehr...

Der Schriftsteller und Mitbegründer der Literaturzeitschrift "Akzente", Hans Bender, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Für seine Arbeit war Bender mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Mehr...

Von Jürgen Verdofsky |
Uwe Kolbe schreibt: „Sie strich mit dem Finger/– oh ihres so delikaten Fingers – /den Innenrand ihrer Büchse.“ Auf dem Bild: Dante Gabriel Rossettis „Pandora“ (Ausschnitt).

Gegen die Zeitfalle des Modischen: Der Schriftsteller Uwe Kolbe ist in seinen neuen Gedichten nicht geneigt, den leichtesten Weg einzuschlagen. „Gegenreden“ heißt der jüngste Band, kein Gedicht ohne Einfall darin. Mehr...

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Von Susanne Lenz |
Der Träumer. Roman. Aus dem Indonesischen von Peter Sternagel. Hanser Berlin. 224 Seiten, 18,90 Euro.

Bildungswunder: Der 1979 geborene Autor Andrea Hirata, derzeit der meistgelesene Schriftsteller Indonesiens, erzählt in seinem autobiografischen Roman „Der Träumer“ von einem Jugendlichen, der raus will aus der Armut. Das funktioniert auch. Teilweise. Mehr...

Dante Alighieri, hineingestellt in die Motive seiner „Göttlichen Komödie“. So malte es 1465 Domenico di Michelino (1417-1491) in der Kathedrale Santa Maria del Fiore in Florenz.

Zu seinem 750. Geburtstag eine Erinnerung an Dante Alighieri, Autor der Bauanleitung für ein christliches Universum und rasch entschlossener Richter über die Toten. Mehr...

Canaletto: „Dresden vom rechten Elbufer oberhalb der Augustusbrücke“ (1747, Ausschnitt). Josef Fröhlich ist der Mann mit dem weißen Hund in der rechten Bildhälfte unten.

Bajazzos tapfere Vorfahren: Der bald 80 Jahre alte Hans Joachim Schädlich erzählt in seinem neuen Roman extrem ökonomisch aus zwei „Narrenleben“. Josef Fröhlich und Peter Prosch gab es wirklich, übermäßig lustig war ihr Leben nicht. Mehr...

„Ich glaube, wir müssen unsere Wut nicht auf den Einzelnen richten, sondern auf das System“, sagt Joris Luyendijk, Schriftsteller, Journalist und studierter Sozialwissenschaftler.

Buchautor Joris Luyendijk hat sich zwei Jahre lang in London unter Bankern aufgehalten. Im FR-Interview erklärt er, dass er ihre Beweggründe durchaus versteht. Er versteht aber nicht, weshalb keiner etwas dagegen tut.  Mehr...

Eine Afghanin und ihr Kind im Kirchenasyl in einer Brüsseler Kirche.

Gibt es eine Rückkehr der Götter? Der Religionssoziologe Detlef Pollack im Gespräch über sinkende und wachsende Religiosität. Und über ein paar Vorurteile bezüglich der aktuellen Entwicklung.  Mehr...

Von Inna Hartwich |
Mal nähert sich Russland Europa an, dann entfernt es sich wieder davon, sagt die Schriftstellerin.

"Habt keine Angst, in der Minderheit zu sein!": Die Schriftstellerin Ljudmila Ulitzkaja spricht im FR-Interview über ihre Sorge vor dem neuen russischen Nationalismus, über den heiligen Müll der Vergangenheit und über den Ring ihrer Großmutter. Mehr...

Jetzt über die Universitätsbibliothek Kassel digital verfügbar: Handschriften aus dem Nachlass der Brüder Grimm, hier Notizen von Jacob Grimm zu einem Buch über die Faust-Sage.

37.000 Schriftstücke aus dem Nachlass von Jacob und Wilhelm Grimm sind jetzt online verfügbar. Darunter zahlreiche Privatbriefe. Geplant ist auch die Digitalisierung von rund 250 Bildern. Mehr...

Hedwig Pringsheims Tagebücher der Jahre 1905–1910.

Hedwig Pringsheims Tagebücher: Im neuen Band zu den Jahren 1905 bis 1910 steht ihr ältester Sohn Erik im Vordergrund, ein Sorgenkind, dem die Eltern zu helfen versuchen. Besonnen, aber vergeblich.  Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Anne Weber auf der Frankfurter Buchmesse.

„Ahnen“: Die Schriftstellerin Anne Weber legt das furiose Tagebuch einer Zeitreise zu ihrem Urgroßvater vor. Mehr...

Von Cornelia Geissler |
Der lockige junge Mann auf dem Cover muss Chaim Noll sein. Seine Erinnerungen sind jetzt im Verbrecher-Verlag erschienen.

Mit der DDR im Dauerkonflikt: Chaim Nolls interessantes, aber auch arg flüchtig wirkendes Erinnerungsbuch „Schmuggel über die Zeitgrenze“. Mehr...

Auch jungen Dolfins bereiten viele Dinge Vergnügen. In "Planet Magnon" von Leif Randt kann man nähere Bekanntschaft mit ihnen machen. Aber nicht zu nah.

Und wenn die Zukunft gar nicht so schlimm ist? Und wenn sie aber auch nicht einfach schön ist? Und wenn wir alle Drogen nehmen und uns nicht schlecht dabei fühlen? Der Schriftsteller Leif Randt legt den perfekten Science-Fiction-Roman „Planet Magnon“ vor und führt in die Welt eines postpragmatischen Schwebezustandes. Mehr...

Von Christoph Schröder |
Amerikanisches Idyll. Die Figuren in John Williams’ „Butcher’s Crossing“ stellen sich das noch so vor. Die Realität holt sie böse ein.

Das große Abschlachten: In „Butcher’s Crossing“ schickt John Williams einen jungen Idealisten in die Hölle der Wildwest-Realität. Mehr...

Von  |
Ein Satiriker? Fjodor Dostojewski auf einem Gemälde von 1870.

Der wunderschön gemachte Erzählungsband "Das Krokodil" soll belegen, dass der große Erzähler Fjodor Dostojewski auch ein großer Satiriker war. Das geht gerade mit dieser Vehemenz allerdings nicht recht auf.  Mehr...

Von Martin Oehlen |
So musste es enden, ahnt der Kolonialist bei James Gordon Farrell: Indische Soldaten feiern die Unabhängigkeit des Landes, hier 2007.

James Gordon Farrells prächtiger Roman „Die Belagerung von Krishnapur“ von 1973 führt ins koloniale Indien. Selten wurde kolonialer Hochmut und kultureller Dünkel derart bittersüß zerlegt.  Mehr...

Von Robert Kaltenbrunner |
Wer kann den öffentlichen Raum prägen? Und was braucht dieser Raum? Die Grünberger Straße in  Berlin im April 2015.

Der überfällige Blick auf das „Leben zwischen Häusern“ sollte auf Charakteristika gerichtet sein, der Planer Jan Gehl hat darüber klug geschrieben.  Mehr...

Claus Leggewie.

Claus Leggewie, soeben 65 geworden, erinnert sich an „Politische Zeiten“. Heute Abend auch im Frankfurter Literaturhaus. Mehr...

Mit der "Blechtrommel" gelangte er 1959 zu Weltruhm, mit seinem Engagement für die SPD machte er sich Feinde, seine Mitgliedschaft in der SS und sein israelkritisches Gedicht irritierten viele: Günter Grass, Schriftsteller, Literaturnobelpreisträger und streitbarer Geist, ist  am 13. April 2015 im Alter von 87 Jahren gestorben.

Mit einer Trauerfeier in Lübeck nimmt Deutschland heute Abschied von Günter Grass. Hauptredner ist der US-Autor John Irving - der hatte Grass als sein literarisches Vorbild bezeichnet. Mehr...

Von Katrin Hillgruber |
Die Schlacht um Berlin im Mai 1945, hier in der Auguststraße.

In fliegender Eile nach Kriegsende geschrieben und einer der ersten Bestseller der Nachkriegszeit: Heinz Reins Roman „Finale Berlin“ ist ein epochales Dokument und eine zwingende Wiederentdeckung. Mehr...

Anne Tyler  fängt das Wahre ein.

Anne Tylers feiner, unaufgeregter Familienroman „Der leuchtend blaue Faden“ braucht keine aufgerüschten Sätze, um das Unauffällige weniger unauffällig zu machen. Und doch wird man fasziniert sein von den Whitshanks und ihren Kindern. Mehr...

Von Sabine Vogel |

Kürzer geht’s nicht: Die silbenfein gemeißelten, das ganze Leben umfassenden Geschichten der großen amerikanischen Schriftstellerin Lydia Davis. Mehr...

Die Briten liebten es, Wilhelm II. zu ärgern.

Prophetisches und abstoßende Propaganda in Frankfurts Struwwelpeter-Museum: Zwölf Bildtafeln, eine Vitrine und einige Schaukästen mit Exponaten reichen aus, um den Ersten Weltkrieg in all seiner schamlosen Monstrosität zu fassen. Mehr...

Waljäger bei der Arbeit. Der Grönlandwal war ein beliebtes Ziel wegen des biegsamen „Fischbeins“ für Korsetts. Ende des 19. Jahrhunderts war das Tier fast ausgerottet.

Davon, wie der junge Arthur Conan Doyle auf Walfang war, erzählt sein Arktis-Tagebuch von 1880. Literatur ist das nicht, vielmehr ein unbefangenes Zeugnis aus einer Zeit, als man bereits ahnte, dass zu viel Raubbau betrieben worden war, und trotzdem auf alles schoss, was sich bewegte. Mehr...

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Deutscher Buchpreis - Shortlist 2014
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Rezensionen des FR-Feuilletons zum Bücherherbst 2014.

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