Drittes Spiel, und dann auch noch der dritte Sieg in Serie – der Start der Löwen Frankfurt in die Eishockey-Oberliga West kann sich auf dem Papier durchaus sehen lassen. Am Freitagabend war allerdings unerwartet viel Arbeit und ein Penaltyschießen nötig, um den Krefelder EV mit 5:4 (2:0, 1:2, 1:2, 0:0, 1:0) in die Knie zu zwingen.
Wie schon beim Derbysieg in Bad Nauheim taumelten die Hessen in den Schlussminuten gewaltig und mussten kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit doch noch den Ausgleich hinnehmen. Eine echte Überraschung war das – und ein blaues Auge dazu.
Denn auch der entscheidende Penalty war keinesfalls hinter der Torlinie. Weil aber der ehemalige Löwen-Keeper Christian Wendler sein Tor verschob, wurde der Versuch von Jakub Rumpel als gültig gewertet.
Zuvor hatten die Gäste eigentlich schon wie der sichere Sieger ausgesehen und nach Toren von Rumpel (2) und Sven Breiter nach einer halben Stunde mit 3:0 geführt.
Es schlichen sich aber in der Folge viele kleine Nachlässigkeiten ein, Krefeld verkürzte auf 2:3 und blieb auch im Schlussdrittel dran. Einen Treffer von Branislav Pohanka erwiderte André Grein mit dem erneuten Anschluss. Von da an wankten die Löwen bis ins Penaltyschießen.
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