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15. November 2013

Bürgermeisteramt in Hochheim: Westedt will Bürgermeister werden

 Von Von Torsten Weigelt
Dirk Westedt kandidiert für das Bürgermeisteramt in Hochheim - und rechnet sich gute Chancen aus.  Foto: privat

Kelkheims Erster Stadtrat tritt in seiner Heimat Hochheim als unabhängiger Kandidat an und kandidiert für das Bürgermeisteramt. Vor allem die Haushaltskonsolidierung der hoch verschuldeten Stadt hat er sich auf die Fahnen geschrieben.

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"Ich rechne fest mit einer Stichwahl“, sagt Dirk Westedt. Und geht davon aus, dass er einer der beiden Duellanten sein wird, die in einem halben Jahr in den Schlussspurt um das Bürgermeisteramt in Hochheim gehen werden.

Immerhin habe er nicht nur Unterstützer in seiner Partei, der FDP, sondern auch aus FWG und CDU. Sogar das ein oder andere SPD-Mitglied habe für ihn unterschrieben, teilte der 49-Jährige gestern bei einem Pressetermin mit. Deshalb will Westedt auch nicht als FDP-Mann ins Rennen gehen, sondern als unabhängiger Kandidat. Was zu der kuriosen Situation führt, dass er dabei auf seinen Parteifreund Klaus-Peter König trifft, der gleichfalls als Unabhängiger kandidiert. Es sei leider nicht gelungen, sich intern zu einigen, räumt Westedt ein. Außerdem hat bislang Gerrit Hohmann (Grüne) seinen Hut in den Ring geworfen.

Westedt ist derzeit Erster Stadtrat in Kelkheim und noch bis 2016 gewählt. Er gibt zu, dass dort nicht alle Mitglieder der schwarz-gelben Koalition glücklich über seine Kandidatur sind. „Aber es gibt Toleranz.“ Zumal er versprochen hat, dass er bis zur Wahl seine Arbeit genauso weitermachen werde wie bisher.

Rathauschef in seiner „Heimat“ werden zu können, betrachtet der gebürtige Leverkusener als große Chance. Seit 1973 lebt er in der Wein- und Sektstadt und war dort insgesamt zwölf Jahre Mitglied des Stadtparlaments.

Dass Amtsinhaberin Angelika Munck (FWG) nicht noch einmal antritt, sei für ihn der Anlass gewesen, sich nun selbst zu bewerben. „Ich hatte nie vor, gegen sie zu kandidieren.“ Als wichtigste Aufgabe betrachtet er die Haushaltskonsolidierung in der hoch verschuldeten Stadt.

Dabei will er seine Erfahrung als Kelkheimer Stadtkämmerer in die Waagschale werfen. Dort habe er mit einem Defizit von acht Millionen Euro angefangen, schildert Dirk Westedt. „Im kommenden Jahr wird es voraussichtlich nur noch 1,9 Millionen Euro betragen.“

Doch es gehe nicht nur ums Sparen. Investieren will Westedt in Kinderbetreuung und Straßensanierung. Um die Einnahmen zu steigern, will er neue Firmen ansiedeln. Deshalb soll die Wirtschaftsförderung „Chefsache“ werden. „Die nötigen Gewerbeflächen sind ja vorhanden.“

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