Der Weißstorch, den Bernd Zürn vom Bund für Umwelt und Naturschutz zwei Tage lang in seinem Keller in Weilbach aufgepäppelt und dann an die Vogelschutzwarte in Frankfurt übergeben hat, ist tot. Der Vogel sei stark abgemagert und sehr schwach gewesen, sagte Dienststellenleiter Martin Hormann der Frankfurter Rundschau. „Da war leider nichts mehr zu machen.“
Hormann spricht von einem „bedauerlichen Einzelschicksal“. Üblicherweise zögen Weißstörche im Winter in wärmere Gefilde. Dass sie, wie der Weilbacher Storch, halb erfroren und fast verhungert in Eis und Schnee aufgefunden würden, komme ausgesprochen selten vor. Der Experte appelliert an die Bürger, Störche hierzulande grundsätzlich nicht zu füttern, um sie nicht zum Überwintern zu animieren. Wer im Winter einen offenkundig schwächelnden Vogel entdeckt, sollte umgehend die Vogelschutzwarte anrufen. „Wir haben ein Netz von Pflegestationen, wo wir die Tiere fachgerecht versorgen können“, sagt Hormann. (aro.)
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