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14. Dezember 2012

Hofheim: Stadterneuerung - einfach und effektiv

 Von Andrea Rost
Vor St.Georg ist nun mehr Platz für Passanten. Foto: Martin Weis

Der Marxheimer Kirchplatz erscheint in neuem Gewand. Schlappe 170.000 Euro hat der Umbau gekostet - die Hälfte hat das Land spendiert. Geachtet wurde bei den Arbeiten darauf, dass der Platz für Alle attraktiver wird. Auch für den Weihnachtsmarkt.

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Zum Marxheimer Weihnachtsmarkt wollten sie fertig sein. Sie haben es geschafft. Wenn am kommenden Sonntag die Buden mit Glühwein, Bratwurst und Weihnachtsschmuck entlang der Eichstraße aufgebaut werden, dann erstrahlt auch der Platz an der Kirche Sankt Georg in neuem Glanz. Im Zuge des Landesprogramms „Einfache Stadterneuerung“ wurde er in den vergangenen Monaten umgestaltet. 170.000 Euro hat der Umbau gekostet. Knapp die Hälfte hat die Stadt Hofheim bezahlt.

„Marxheim hat einen neuen gestalterischen Mittelpunkt erhalten, einen attraktiven Kommunikations- und Treffpunkt für die Bürger“, sagte Bürgermeisterin Gisela Stang (SPD) gestern bei der offiziellen Freigabe des Platzes. Anwohner und Kirchenbesucher hätten eine Zeit lang unter den Bauarbeiten zu leiden gehabt. Seit Ende September war die Straße an der katholischen Kirche für den Verkehr komplett gesperrt. Nun können die Autos wieder in beiden Richtungen fahren, und auch Fußgänger haben viel Platz.

Besser für Blinde

Die Poller vor der Kirche wurden in Richtung Straße versetzt, was den Platz vergrößert hat. Auch das Brunnenplätzchen ist jetzt breiter, die Fahrbahnbreite in der Kurve misst dafür nur noch 5,70 Meter. Eine Rinne aus Formsteinen trennt optisch Straße und Bürgersteig. Die Bordsteine wurden auf eine Höhe von drei Zentimetern abgesenkt, so dass blinde und gehbehinderte Menschen sicher vorankommen.

Umgestaltet wurde die Eichstraße von der Hausnummer 4a bis 14a. Für die gesamte Straßenseite entlang der Kirche wurden die Verkehrszeichen „eingeschränktes Halteverbot – „Anfang und Ende“ jeweils um den Zusatz „Rettungsdienst – Zufahrt“ ergänzt. Die Poller vor der Kirche, die die Fußgänger schützen, sollen gleichzeitig verhindern, dass Autos auf dem Gehweg parken. Zwei weitere Poller stehen vor dem Haus Eichstraße 14 und regeln dort den ruhenden Verkehr.

Neu gestaltet ist auch der Brunneplatz. Zwei Zierkirschen in Baumscheiben aus Gussmaterial flankieren nun die Fläche, die mit Basaltnaturstein gepflastert ist und von großen Pflastersteinen eingefasst wird. Dazwischen ist eine Bank aus Holz montiert.

Neue Bestrahlung

Auf dem Kirchengrundstück stehen weiterhin Sandstein-Pflanzkübel. Links vom Eingang gibt es eine Bank. Entlang dem Wohnhaus Eichstraße 4a wurde eine Hainbuchenhecke gesetzt. Geliefert, aber noch nicht montiert sind die Lampen, die die Kirche Sankt Georg künftig anstrahlen werden. Der Platz an der katholischen Kirche ist nicht das einzige Projekt in Marxheim, das aus dem Mitteln der „Einfachen Stadterneuerung“ gefördert wurde.

Vor knapp einem Jahr haben Gisela Stang und andere Kommunalpolitiker bereits den neuen Klaraplatz eingeweiht – mit Seniorenfitnessgeräten sowie neuen Sitzbänken und einem Mittelpodest, die entfernt werden können, wenn das Kerbezelt aufgestellt wird. 220.000 Euro hat der Umbau des 400 Meter großen Areals gekostet.

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