Main-Taunus
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03. Dezember 2012

Hofheim: Winterstimmung auf der Eisbahn

 Von Jöran Harders
Freude auf der Eisbahn. Foto: Martin Weis

Auf dem Kellerplatz haben Schlittschuhläufer ihre ersten Runden gedreht. 60.000 Euro kosten der kalte glatte Spaß und der Budenzauber drumherum.

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Wenn Eisläufer mit Mütze und Schal auf ihren Schlittschuhen über dickes Eis gleiten können, dann hat der Winter wirklich begonnen. Doch nicht nur zugefrorene Seen oder Flüsse laden in der kalten Jahreszeit zur sportlichen Betätigung an der frischen Luft ein. In vielen Städten werden in der Vorweihnachtszeit Eisbahnen aufgebaut − zum ersten Mal gibt es in diesem Jahr auch in Hofheim eine. Am Freitagnachmittag war die Eisbahn zum ersten Mal geöffnet und sofort erfreute sich der sogenannte Eiszauber auf dem Kellereiplatz großer Beliebtheit.

„Wir hatten einen guten Start“, sagte Eisbahn-Betreiberin Bettina Roie am Samstagabend. Der Eiszauber werde von den Hofheimern „gut angenommen“: Den ganzen Samstag seien viele Läufer auf der Eisfläche gewesen und auch das Eisstockschießen − ein zusätzliches Sportangebot auf der Eisfläche − sei bereits mehrmals gebucht worden. Weil es am Wochenende trocken und recht kühl war, fühlten sich die Läufer auf dem Eis sichtlich wohl.

"Das Wetter passt"

„Das Wetter passt zum Eislaufen. Das macht richtig Stimmung“, meinte Nadine von zur Mühlen, die von der temporären Eisbahn begeistert ist. Im vergangenen Jahr musste sie zum Schlittschuhlaufen noch nach Wiesbaden fahren, wo in der Innenstadt eine 800 Quadratmeter große Eisfläche installiert worden war. Der Hofheimer Eiszauber ist mit 450 Quadratmetern zwar ein gutes Stück kleiner; das tat der guten Stimmung der Eisläufer aber keinen Abbruch.

So fand die 14-jährige Jennifer die Eisbahn „richtig gut“. Gleich in der kommenden Woche möchte sie wieder etwas Zeit auf der Eisfläche verbringen. Und Nadine von zur Mühlen wünscht sich für Hofheim „mehr Angebote dieser Art“ und bedauerte, dass der Weihnachtsmarkt in der Kreisstadt nur ein Wochenende dauert.

Bis 6. Januar

Wer in seiner Freizeit Sport machen wolle, könne zwar noch in die Rhein-Main-Therme gehen; allerdings sei der Eintritt in die Therme für eine ganze Familie auch „nicht gerade billig“. Mit 3,50 Euro ist der Eintritt zum Eiszauber zwar vergleichsweise günstig − wenn man keine eigenen Schlittschuhe hat, muss man allerdings noch einmal 4 Euro für ein Paar Leih-Schlittschuhe drauflegen.
Rund um die Eisbahn sind Buden aufgestellt, an denen Glühwein, Crêpes oder Würstchen verkauft werden.

Außerdem gibt es eine bewirtschaftete Hütte mit 40 Sitzplätzen, die auch für Weihnachtsfeiern gemietet werden kann. Mindestens bis zum 6. Januar sollen Bahn und Buden auf dem Kellereiplatz stehenbleiben; bei entsprechender Nachfrage werde noch eine Woche drangehängt, versprechen die Organisatoren. Initiiert wurde der Eiszauber von der Stadt Hofheim und dem Gewerbeverein Industrie, Handel, Handwerk (IHH). Die Gesamtkosten in Höhe von rund 60.000 Euro sollen durch Eintrittsgeld und Werbung gedeckt werden.

Die Eisbahn auf dem Kellereiplatz ist täglich von 12 bis 21 Uhr geöffnet, freitags und samstags bis 22 Uhr, sonntags ab 11 Uhr.

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