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22. März 2013

Vodafone Eschborn: Einigung für Vodafone Eschborn

Noch beim ersten Spatenstich für das neue Vodafone-Gebäude in Eschborn protestierten Mitarbeiter gegen die geplanten Versetzungen.Foto: Martin Weis

290 Vodafone-Mitarbeiter werden von Eschborn in die Konzernzentrale nach Düsseldorf versetzt. Darauf haben sich jetzt das Management des Telekom-Riesen und der Betriebsrat am Standort Eschborn geeinigt. Dort werden künftig noch 1000 Menschen arbeiten.

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290 Vodafone-Mitarbeiter werden von Eschborn in die Konzernzentrale nach Düsseldorf versetzt. Darauf haben sich jetzt das Management des Telekom-Riesen und der Betriebsrat am Standort Eschborn geeinigt. Dort werden künftig noch 1000 Menschen arbeiten.

Beim Telekommunikations-Anbieter Vodafone haben sich Betriebsrat und Management über die Zukunft des Standorts Eschborn bei Frankfurt geeinigt. Nach einer in der Nacht zum Freitag abgeschlossenen Vereinbarung werden 290 Mitarbeiter in die Konzernzentrale nach Düsseldorf versetzt. Für die Betroffenen wurde ein umfangreicher Interessenausgleich und Sozialplan vereinbart, wie beide Seiten berichteten. In Eschborn werden laut Vodafone auch künftig rund 1000 Menschen arbeiten. Neben der Regionalzentrale für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland bleibt eine zentrale Einheit für Innovationen in der Festnetzsparte.

„Unsere Niederlassung Rhein-Main in Eschborn wird weiterhin ein wichtiger Arbeitgeber in Hessen und einer unserer großen Unternehmensstandorte in Deutschland bleiben“, erklärte Thomas Ellerbeck, Geschäftsführer Konzernkommunikation bei Vodafone Deutschland. Das Unternehmen hatte in dieser Woche den Spatenstich für ein neues gemeinsames Gebäude der beiden Betriebsteile gesetzt. Der Mietvertrag läuft ab Mai 2014 zunächst auf zehn Jahre.

Betriebsrat: Protest hat sich gelohnt

In den Verhandlungen der Einigungsstelle unter dem Vorsitz eines Arbeitsrichters habe man das Unternehmen überzeugen können, 45 Arbeitsstellen mehr in Eschborn zu belassen, sagte Betriebsratschef Lars Kreer. Für die Kollegen, die nach Düsseldorf wechselten oder das Unternehmen verlassen wollten, seien gute Regelungen erzielt worden. Die neunmonatige Auseinandersetzung habe sich gelohnt. „Das Ergebnis bringt den Kollegen Planungssicherheit.“ (dpa)

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