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Mainz
Spielberichte, Interviews, News und Hintergründe zu Mainz 05

02. März 2016

Bayern München - Mainz 05: Mainz schockt die Bayern

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Gegen Mainz nicht wirklich gefährlich: Thomas Müller (li.) und Robert Lewandowski.  Foto: AFP

Pünktlich zum Stadion-Comeback von Uli Hoeneß verliert der Rekordmeister zuhause mit 1:2 gegen FSV Mainz 05. Der unerwartete Sieger hat schon vor dem Spiel eine gute Nachricht zu verkünden.

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Schon vor dem nicht unbedingt erwarteten 2:1 (1:0)-Sieg bei Bayern München hatte Mainz 05 eine gute Nachricht zu vermelden: Der Wechsel von Rouven Schröder als Nachfolger des zu Schalke 04 wechselnden von Manager Christian Heidel ist perfekt. Die Rheinhessen einigten sich am Mittwoch mit Werder Bremen über eine sofortige Freigabe für den bisherigen Bremer Sportdirektor. Auch die Hanseaten bestätigten die Vereinbarung.

„Wir haben damit frühzeitig die wichtigste Personalfrage für die kommende Saison auf den Weg gebracht. Rouven Schröder war unser Wunschkandidat als neuer sportlicher Leiter des Vereins“, kommentiert 05-Präsident Harald Strutz den Wechsel erleichtert.

Der 40 Jahre alte Schröder, für den die Mainzer eine Ablösesumme im wohl eher niedrigen sechstelligen Bereich zahlen müssen, soll von Heidel bereits in den kommenden Wochen eingearbeitet werden. „Wir werden gemeinsam im Vorstand und in enger Abstimmung mit Christian Heidel einen absolut reibungslosen Übergang schaffen“, erklärte Strutz.

Der Allesmacher Heidel wird die Mainzer im Sommer nach 24 Jahren verlassen. Schröder als Nachfolger zu verpflichten, war seine eigene Idee, die Kompetenzbereiche des Neuen werden allerdings kleiner sein als beim Ur-Mainzer Heidel.

Die Mainzer mischten in München vor den Augen des ernüchterten Uli Hoeneß, der erstmals nach 662 Tagen als Oberfan neben Bruder Dieter wieder auf der Ehrentribüne Platz nahm, Beton an und agierten mit einer Fünferkette in der Abwehr und den drei Innenverteidigern Leon Balogun, Niko Bungert und Alexander Hack, in die nach Bungerts Auswechslung zur Halbzeit Fabian Frei rückte. Vorne spielte nicht etwa, wie allgemein erwartet, der erst später eingewechselte Kolumbianer Jhon Cordoba, sondern Yunus Malli.

Die Bayern hatten schnell 78 Prozent Ballbesitz, dennoch gingen die erst am Spieltag angereisten Mainzer nach 26 Minuten durch das sechste Saisontor des Spaniers Jairo nach starker Vorarbeit des Italieners Giuilo Donati in Front. Die Gäste machten ihren Job wirklich gut, den Bayern fiel nicht viel ein gegen den lauffreudigen Gegner, der den Ausgleich von Arjen Robben (64.) in der 86. Minute durch Cordobas dritten Treffer im dritten Spiel nacheinander rotzfrech beantworteten. Trainer Martin Schmidt sah hinterher so aus, als könnte er das Gesehene nicht recht fassen. Kollege Pep Guardiola gratulierte dem Schweizer, der hinterher sagte: „Wir haben dieses Prozedere genauso durchgespielt. Wir haben gesagt: Wir werden ein Tor schießen, wir werden aber auch eines erhalten. Darauf mussten wir vorbereitet sein. Wir wussten, dass hier mit einer hervorragenden Verteidigungsleistung und gezielten Kontern etwas möglich sein würde. Jetzt steigen wir nicht mehr ab.“ Arjen Robben ärgerte sich: „Nach dem Ausgleich hätten wir mehr machen müssen.“ (mit dpa/sid)

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