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28. Oktober 2012

Marathon Frankfurt 2012: Rekorde trotz Eiseskälte

Temperaturempfinden ist subjektiv - Läufer beim Frankfurt Marathon 2012. Foto: peter-juelich.com

Der Frankfurt Marathon sprengt alle Rekorde: Mehr als 16.000 Läufer sorgen für einen Teilnehmerrekord. Auch das Zuschauerinteresse ist rekordverdächtig. Nur mit dem Weltrekord wird es nichts beim Frankfurt Marathon 2012 - das Wetter spielt nicht mit.

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Mit ausgebreiteten Armen und einem Strahlen im Gesicht lief Patrick Makau durchs Ziel. Den angestrebten Weltrekord beim Frankfurt-Marathon hatte der Kenianer zwar verpasst. Sein bemerkenswerter Sieg unter äußerst schmerzhaften und widrigen Bedingungen war dem 27-Jährigen am Sonntag aber weit wichtiger als die Verbesserung seiner eigenen, ein Jahr alten Bestzeit aus Berlin.

Mehr als die Hälfte der 42,195 Kilometer durch die Frankfurter Hochhausschluchten musste Makau mit Beschwerden an Oberschenkel und Knie bestreiten, dazu kamen noch die kalten Temperaturen nahe der Gefriergrenze. „Das war mein härtester Marathon bisher“, sagte Makau. „Ich hatte aufgrund der Kälte muskuläre Probleme und konnte lange Zeit nicht beschleunigen, weil meine Beine nicht reagierten. Es war wirklich hart für mich, zurückzukommen.“ Jo Schindler nahm daher auch Bezug auf die Temperaturen. Der Renndirektor des Frankfurt Marathon nannte Makaus Zeit im Scherz einen „Weltrekord im Kühlschrank.“

Nicht von der Kälte stoppen ließ sich Meselech Melkamu: Die äthiopische Weltklasse-Läuferin gewann gleich bei ihrem Marathon-Debüt die Frauen-Konkurrenz und stellte in 2:21:01 Stunden sogar einen Streckenrekord auf. (zys/dpa)

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