Es ist eine Mischung aus Staatsakt, wissenschaftlicher Konferenz, Gedenkandacht und Herbstkirmes: 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer ist das Volk wieder auf der Straße - diesmal aber nicht als Akteur. Von Harry Nutt Mehr...

Der Schriftsteller Reinhard Jirgl im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau darüber, warum der Mauerfall einen Sakristeigeruch hatte und wie das Leben mit dem Westen ist. Mehr...

In der einen Hälfte Deutschlands ist der 225-fache Torschütze ein Idol mit Vaterländischem Orden. Seine Fußabdrücke hängen im Vereinsheim von Carl Zeiss. Der Rest Deutschlands muss ihn erst kennenlernen. Von Jörg Schindler Mehr...

Der Kulturwissenschaftler Olaf Briese im Interview mit der Frankfurter Rundschau über die Berliner Mauer als Bauwerk: sachlich und kitschig, erhaben und ruinös. Mehr...

Pitttiplatsch wünscht Kindern zur Sandmännchen-Zeit immer noch Gute Nacht. Die Puhdys touren noch. Und mit Rotkäppchen-Sekt wird längst nicht mehr nur in Ostdeutschland angestoßen. Mehr...

Ein Traum ging in Erfüllung, als vor 20 Jahren die Mauern fielen. Verwunderlicher ist, was einige Jahre später passierte: Die Rückkehr der Alt-Kommunisten an die Macht durch freie Wahlen. Von Slavoj Zizek Mehr...

In den späten Abendstunden des 9. November 1989 spielt sich eine der schnellsten und unblutigsten Revolutionen der Geschichte ab: Die Grenztore der Berliner Mauer, grausames Symbol einer jahrzehntelangen Trennung der Deutschen, öffnen sich unverhofft. ( mit Videos) Mehr...

Der frühere Bundesgrenzschutz-Beamte Günther Jäkel lädt in seinem privaten DDR-Museum im Rodgauer Stadtteil Nieder-Roden zur Zeitreise. Von Petra Mies Mehr...

Wer seine eigene Biografie betrachtet, wird sagen: So lange ist das her?! Doch für das Bewerten und Aufarbeiten der Geschichte sind 20 Jahre nicht mal ein Wimpernschlag. Da haben wir Deutschen Erfahrung. Von Stephan Hebel Mehr...

Ausgerechnet das SED-Regime verpasste der Humboldt-Universität ihren ehrwürdigen Namen. Die Hochschule selbst geht mit ihrer jüngeren Geschichte deutlich schweigsam um. Von Jeannette Goddar Mehr...

Hans-Jochen Vogel, 1989 SPD-Chef, und "Zonenkinder"-Autorin Jana Hensel streiten im FR-Interview über Jubel-Rituale und verpasste Chancen. Mehr...

Liebhaber hegen ihren Trabi oder Wartburg auch im Westen - Jana und Enrico van Steen etwa lieben ihr biberbraunes Gefährt, das es so angeblich nur noch vier Mal gibt. Von Detlef Sundermann Mehr...

Alle wollten raus aus der DDR, Oliver Ullrich wollte rein: als erster BRD-Student der Humboldt-Uni. "Man vergisst das heute gern - aber auch im Sozialismus hatte die Charité Weltruf." Von Jeannette Goddar Mehr...

In Nordhorn geht noch immer das Gespenst des Kommunismus um. Es ist freundlich und hilfsbereit und benötigt inzwischen einen Rollator. Von Bernhard Honnigfort Mehr...

Am 9. November 1989, diesem geschichtsträchtigen Tag, will Nicolas Sarkozy kleine Betonstücke aus der Berliner Mauer geschlagen haben. Es gibt sogar ein Beweisfoto. Aber wann wurde es aufgenommen? Mehr...

Am 9. November 1989 kommen Ost- und Westdeutsche an der Mauer zusammen. Prominente und Zeitzeugen erzählen von dem historischen Tag und einer magischen Stadt. 38 persönliche Protokolle über die Stunden des Mauerfalls. Mehr...

Seit 20 Jahren sind die zwei Deutschlands dabei, wieder eins zu werden. Nach so langer Zeit sollte es eigentlich keine Rolle spielen, dass jeder fünfte Bundesbürger im Osten lebt. Denkste. Mehr...

Berlin, im August 1961: Handwerker beginnen mit dem Bau einer mannshohen Mauer. 28 Jahre lang wird sie Symbol der Teilung sein. Die Multimedia-Zeitleiste informiert in Text, Bild und Ton über die Geschichte des "antifaschistischen Schutzwalls". Mehr...

Wie zwei Mittelständler dem Trabi als Elektroauto zum großen Comeback verhelfen wollen. Von Felix Helbig Mehr...

Am Abend des 9. November 1989 kamen die Steine ins Rollen. Ins historische Gedächtnis sind freilich auch andere Ereignisse von neunten Novembertagen eingegangen: 1848, 1918, 1923, 1938, 1939. Von Karl Grobe Mehr...

Wie die Nachricht von der Öffnung der DDR-Grenze in die Hallenser Zeitung "Freiheit" kam. Hans-Ulrich Köhler erinnert sich. Mehr...

Vor mehr als 40 Jahren schwamm Axel Mitbauer von der DDR-Küste aus 25 Kilometer durch die Lübecker Bucht, ehe ihn ein westdeutsches Fährschiff aufnahm. Von Marcus Bölz Mehr...

Richard von Weizsäcker hat als Bundespräsident die deutsche Einheit leidenschaftlich, aber kritisch begleitet. Ein FR-Gespräch über den Zeitdruck nach dem Mauerfall, die Schwächen des Kapitalismus und das liebenswert Preußische im ostdeutschen Soldaten. Mehr...

"Sonnabend, 15 Uhr, Demonstration für Bürgerrechte auf dem Theaterplatz", stand auf einem Zettel, den viele Plauener in ihrem Briefkasten vorfanden. Es war ein regnerischer Tag, als vor 20 Jahren hier Geschichte geschrieben wurde. Mehr...

40. Geburtstag der DDR: Eine Gruppe protestierender Jugendlicher wächst bis zum Abend auf einige tausend Demonstranten an. Gegen Mitternacht kommt der Befehl zum Losschlagen. Mehr...

Der 9. Oktober gilt als Initialzündung für die friedliche Revolution in der DDR. An dem Abend vor 20 Jahren erlebt Leipzig die größte Protestdemonstration seit dem niedergeschlagenen Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Mehr...

Man nannte sie "Video-Desperados": Kameramann Siegbert Schefke und seine Mitstreiter filmten in der DDR heimlich, deckten sie Missstände auf und schlugen der Stasi dabei immer wieder ein Schnippchen. Von Alexander Schierholz Mehr...

Es waren die Montagsdemonstranten von Leipzig, die das Ende der DDR herbeiführten. Fotografen der Agentur Transit haben nach der Wende einige Helden der friedlichen Revolution besucht. Mehr...

Vor 20 Jahren stimmte die DDR der Ausreise von Tausenden Bürgern zu, die in der BRD-Botschaft in Prag Zuflucht gesucht hatten. Ein Gespräch mit dem damaligen Bundesaußenminister über die Flüchtlinge und seine schwierige Mission. Mehr...

Es war nicht die fehlende Urteilskraft, für die Lafontaine nach dem Mauer-Fall abgestraft wurde. Es war das Kalkulieren, dass man der historischen Situation nicht alleine mit doppelter Buchführung gerecht werden kann. Von Gert Keil Mehr...

Vor 48 wurde die Mauer gebaut, die Familien trennte. In Berlin wurde der Opfer mit einer Gedenkfeier gedacht. Mehr...

Der Ausdruck "Neue Bundesländer" ist immer noch in aller Munde, wenn es um die Bundesländer geht, die die DDR gebildet haben. Doch ist er 20 Jahre nach dem Mauerfall noch zeitgemäß? Mehr...

Bislang ist die Bundesrepublik nur Mieter der Prager Botschaft. Jetzt will sie das berühmte Gebäude aus dem Wendejahr 1989 durch einen Tauschhandel ganz. Im Gegenzug bietet sie eine alte US-Botschaft. Von Felix Ehring Mehr...

19. August 1989: Zu Hunderten drängen Menschen aus der DDR über die ungarisch-österreichische Grenze. Arpad Bella müsste sie aufhalten. Aber der Offizier zieht seine Waffe nicht. 20 Jahre später erzählt er von dem Tag, der auch sein Leben verändert hat. Von Nicolas Brautlecht Mehr...

Ab Mitte der 60er Jahre saßen mindestens 800 Häftlinge im einzigen Militärgefängnis der DDR in Schwedt. Die Urteile wurden schnell gesprochen und die Häftlinge mussten hart arbeiten. Mehr...

Die Grenze war gar keine, und die DDR kein Ausland: West- und Ostsicht auf die Demarkatuionslinien. Mehr...

Ausgerechnet der Deutschlandfunk hat die Maueröffnung verschlafen - er sendete stur weiter klassische Musik. Mehr...
Frisuren, Klamotten, Verhaltensweisen - vor zwei Jahrzehnten konnte man Ost- und Westdeutsche daran noch leicht auseinander halten. Heute liegen die Unterschiede im Detail. Mehr...

Nach dem Mauerfall schafften diese Bilder es in die Geschichtsbücher: Kilometerlange Kolonnen von Wartburg und Trabant, die auf den wenigen Autobahnen gen Westen rollten. Das war einmal. Mehr...

Manche ihrer Jugendfreunde verloren bei Fluchtversuchen in den tückischen Strömungen der Elbe das Leben. Mit der Wende war Regina Zylka plötzlich Fährfrau über den einst als unüberwindbar geltenden Grenzfluss. Mehr...