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17. Oktober 2012

"The Voice of Germany": Musik statt Märchenschloss

Tiffany Kirkland war schon mit der Band Toto auf Tour.  Foto: Roman Grösser

Die Wahl-Darmstädterin Tiffany Kirkland tritt bei „The Voice of Germany“ an - obwohl sie eigentlich skeptisch gegenüber Castingshows ist. Beworben hat sie sich nur wegen eines Winks des Schicksals.

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Die Wahl-Darmstädterin Tiffany Kirkland tritt bei „The Voice of Germany“ an - obwohl sie eigentlich skeptisch gegenüber Castingshows ist. Beworben hat sie sich nur wegen eines Winks des Schicksals.

"Ich glaube, jedes Mädchen wollte als Kind entweder Prinzessin oder Sängerin werden. Ich wollte eigentlich am liebsten beides.“ Letztlich verschlug es Tiffany Kirkland dann aber doch ins Musikgeschäft statt ins Märchenschloss. Jetzt will die 31-Jährige ein ganzes Fernsehpublikum davon überzeugen, dass dieser Schritt richtig war: Am Donnerstag, 18. Oktober (20.15 Uhr/Pro-Sieben), ist sie in der Auftaktsendung der zweiten Staffel von „The Voice of Germany“ zu sehen.

„Eigentlich stehe ich Castingshows ziemlich kritisch gegenüber“, gesteht die junge Frau, die in Kaiserslautern geboren ist und vor drei Jahren nach Darmstadt zogen. Die Liebe zur Musik entdeckte sie bereits in frühester Kindheit. Ihr Vater spielte viel Gitarre. Auf der Bühne steht sie seit ihrem 16. Lebensjahr: in Clubs, bei Firmenfesten oder privaten Feiern. Als Background-Sängerin war sie sogar schon mit Pop-Größen wie der Band Toto auf Tour.

Dass sich Kirkland überhaupt für die Castingshow beworben hat, hing mit einem „Wink des Schicksals“ zusammen, wie sie es nennt: Kim Sanders (43) aus Mühltal, die in der ersten Staffel der Sendung auf den zweiten Platz kam, ist eine gute Freundin von Kirkland. Die beiden unterhielten sich im vergangenen Frühjahr gerade über die Show, als Sanders’ Telefon klingelte – es war die Produktionsfirma, die sich erkundigen wollte, ob sie nicht jemanden kenne, der sich für die neue Staffel bewerben wolle. „Und Kim sagte: Ja, eigentlich steht sie hier gerade neben mir.“

Die Folge, die am Donnerstag läuft, wurde bereits vor einigen Wochen aufgezeichnet. Verraten, ob sie weitergekommen ist, darf Kirkland vor der Ausstrahlung nicht. Wie sie sich während des Auftritts gefühlt hat, fällt aber nicht unter die Schweigepflicht: „Es war der Horror. Ich war noch nie im Leben so aufgeregt, dabei stand ich schon sehr oft auf der Bühne. Aber das war eine ganz andere Liga von Aufregung.“

Die Besonderheit an dieser ersten Runde der Castingshow ist, dass die Jurymitglieder mit dem Rücken zu den Kandidaten sitzen und nur deren Stimmen hören. Wenn ein Kandidat die Juroren überzeugt, drücken sie auf einen Buzzer und dürfen sich zum Sänger umdrehen.

64 von 150 Gesangstalenten schaffen es in die nächste Runde. In den späteren Shows können auch die Fernsehzuschauer abstimmen. Kirkland hofft, dass „The Voice of Germany“ ein Sprungbrett für ihre Gesangskarriere wird. „Im besten Fall könnte ich von meiner eigenen Musik leben.“ (ers.)

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