"Wetten, dass..?" -Moderator Markus Lanz (43) nimmt die Lästereien der US-Schauspielerlegende Tom Hanks gelassen.
"Was er gesagt hat, ist eine Sache, was daraus gemacht wird, eine ganz andere", sagte Lanz in einem Gespräch mit der Illustrierten Bunte. "Wir sind mittlerweile bei allem so hysterisch, dass ich mich manchmal frage, ob das schon behandlungsbedürftig ist."
Die Meinungen über Markus Lanz' erste Wetten, dass-Show im ZDF waren gespalten. Wie wird die zweite sein?
Foto: dapdHanks hatte sich nach der Show über die Länge der Sendung mokiert, ein Programmverantwortlicher in den USA wäre für solch einen Showmarathon gefeuert worden. Die deutschen Medien hatten diese Kritik am Sonntag und Montag aufgegriffen.
Rückendeckung erhielt Lanz vom "Wetten, dass..?"-Erfinder Frank Elstner (70): Wenn ein Mann ein solches Schlachtschiff übernimmt, wird eben genau hingeguckt und das, was nicht gefallen hat, auch deutlich geäußert", sagte Elstner dem Portal Focus Online. Lanz sei intelligent genug, um zu wissen, dass das noch nicht die 100 Prozent seien, die man von ihm erwarten könne.
"Früher wurde sich beschwert: 'Da ist einer abgehauen, der war nur zehn Minuten in der Sendung.'" Jetzt seien die Stars länger da und es gebe wieder Vorwürfe.
Lanz wollte sich gegenüber der Bunten nicht festlegen, ob Cindy aus Marzahn in der kommenden Sendung wieder seine Co-Moderatorin werde. "Wir wollten das Überraschungsmoment bewahren", sagte er. "Und das wird auch so bleiben. Kommt Cindy? Oder doch jemand anderes?" - Am Samstag hatte Lanz in der Show noch ihre Rückkehr am 8. Dezember zur dritten "Wetten, dass..?"-Ausgabe mit ihm angekündigt.
Cindy aus Marzahn, die eigentlich Ilka Bessin heißt, hatte Lanz in der ersten Ausgabe assistiert, in der zweiten machte Atze Schröder (47) den Job für sie. Vertragsrechtliche Probleme mit RTL gebe es nicht. Cindy aus Marzahn hatte am selben Abend um 22.45 Uhr eine aufgezeichnete RTL-Show. Die überschnitt sich mit "Wetten, dass..?", weil Lanz überzog. (dpa)
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