Hamburg. Die ARD stellt sich darauf ein, in der Zeit vor der Wahl des Bundespräsidenten im Mai 2009 keine Wiederholungen von "Tatort"-Krimis mit Peter Sodann auszustrahlen.
Der frühere "Tatort"- Kommissar Sodann hatte am Dienstag seine Bereitschaft erklärt, als Kandidat der Linkspartei gegen Amtsinhaber Horst Köhler und die SPD- Kandidatin Gesine Schwan anzutreten.
Daraufhin hatte die Junge Union Nordrhein-Westfalen die ARD aufgefordert, "Tatort"-Folgen mit Sodann bis zur Bundespräsidentenwahl aus dem Programm zu nehmen. ARD-Sprecher Peter Meyer sagte dazu am Mittwoch: "Die Programmplanungen für 2009 können sicherlich so gestaltet werden, dass nicht ausgerechnet im Umfeld der Bundespräsidentenwahl im Ersten oder in den Dritten eine Wiederholung eines Sodann-Tatorts läuft".
Sodann hatte im vergangenen Jahr seinen letzten Einsatz als "Tatort"-Kommissar Ehrlicher. Inzwischen werden nur noch Wiederholungen gezeigt. Das WDR-Fernsehen strahlt an diesem Donnerstag eine Folge aus dem Jahr 1992 aus. (dpa)
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.