Anfang Januar hatte der BR mitgeteilt, die Fernsehsendung "Space Night" aus dem Programm nehmen zu wollen. Sie zeigt mit Musik unterlegte Filme aus dem All. Als Grund gab der Sender gestiegene Produktionskosten aufgrund der Gema-Gebührenreform an. Künftig wären die Kosten nur für die Musikrechte in den Millionenbereich gegangen, hieß es. Zudem sei die "Space Night" beinahe 20 Jahre im Programm gewesen, so dass es Zeit für eine Modernisierung gewesen sei.
Vor allem im Internet war eine hartnäckige Fangemeinde gegen die Absetzung Sturm gelaufen und hatte den BR mit den heftigen Protesten überrascht. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch“, sagte der BR-Sprecher. Zahlreiche DJs und Komponisten hätten bereits ihre Hilfe angeboten. Außerdem habe der BR ja auch noch eigene, klassische Klangkörper. Die Fans gründeten sogar eine Facebookgruppe: "Rettet die Space Night mit CC-Musik". Darauf hieß es zunächst, es könne neue Folgen mit neuem Konzept im Herbst geben.
Doch die Fangemeinde hat bereits jetzt eine Fortsetzung im Februar erreicht. Die nächste Sendung soll am 25. Februar über die Bildschirme flackern, ist auf der Programmseite zu lesen. Genutzt werden soll dazu Musik, die unter einer Creative Commons Lizenz publiziert wurde, erklärt Fan Tobias Schwarz in seinem Blog.
Das ist natürlich ein willkommenes Thema für die Piratenpartei, die sich freut: "Ein vergleichsweise kleiner Schritt für den BR, aber ein großer Schritt für die Kulturschaffenden, die ihre Werke der Allgemeinheit zur Verfügung stellen und die jetzt ein öffentliches Podium erhalten." (dpa/kho)
Bizarre Räume eröffnen die Teleskope im Weltraum dem Menschen - dieses Bild aus dem Krebs-Nebel ergänzte ein Künstler um einen Pulsar ergänzt.
Foto: AFP/David A. Aguilar (CfA) / NASA / ESA"Was können die Leserinnen und Leser jetzt tun, um der Frankfurter Rundschau zu helfen?", fragte die FR den Insolvenzverwalter Frank Schmitt im Interview.
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