FRANKFURT A.M. In der Ausgabe vom 25./26. Oktober 2008 berichtete die Frankfurter Rundschau über die Synergie-Pläne der WAZ Mediengruppe. Dazu stellt das Essener Medienhaus fest, dass es lediglich vier Tageszeitungen im Ruhrgebiet verlegt: die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ), Westfälische Rundschau (WR), Neue Ruhr / Neue Rhein Zeitung (NRZ) und die Westfalenpost (WP), nicht aber den Iserlohner Kreisanzeiger (IKZ). Am IKZ hält das Unternehmen eine Minderheitsbeteiligung.
Die WAZ weist auch den Eindruck zurück, die vier NRW-Titel der WAZ Mediengruppe würden ihre Umfänge "empfindlich verkleinern". Richtig sei, dass die Umfänge bislang zwischen 38 und 32 Seiten pendelten und nun beschlossen wurde, den Regelumfang auf 32 Seiten festzusetzen. 48 Seiten habe es nur in extremen Ausnahmenfällen gegeben. Bei hohen Anzeigenvolumen würden auch künftig Ausgaben von bis zu 48 Seiten produziert.
Die WAZ Mediengruppe legt Wert auf die Feststellung, dass die Vermutung jeglicher Grundlage entbehre, WAZ-Chefredakteur Ulrich Reitz könne langfristig Chefredakteur aller NRW-Titel werden. Ulrich Reitz sei in den Geschäftsleitungskreis berufen worden, um die Angelegenheiten aller Zeitungsredaktionen des Hauses zu vertreten. Es sei nicht daran gedacht, die redaktionellen Selbstständigkeiten der NRW-Titel aufzuweichen.
Richtig sei darüber hinaus, dass gegenwärtig alle Qualitäts- und Kostenpläne ergebnisoffen diskutiert werden, betont die WAZ Mediengruppe. FR
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