Hohe Auszeichnung für die noch junge Tablet-Ausgabe der Frankfurter Rundschau: Beim größten europäischen Zeitungs-Wettbewerb, dem European Newspaper Award, hat unsere iPad-Anwendung in einer der Hauptkategorien gewonnen – was in diesem Jahr keiner anderen deutschen Zeitung gelang. Angetreten waren 219 Blätter aus 27 Ländern.
Lokalzeitung: Diário de Notícias da Madeira, Portugal
Regionalzeitung: Bergens Tidende, Norwegen
Überregionale Zeitung: Politiken, Kopenhagen, Dänemark
Wochenzeitung: Sunday Herald, Glasgow, Schottland
Judges' Special Recognition: Frankfurter Rundschau, iPad-Ausgabe, Deutschland und Gaelscéal, Galway, Irland
Die „besondere Anerkennung der Jury“ gilt der Art, wie sich die Rundschau auf dem Tablet-Computer präsentiert: „Auf dem iPad löst sich die FR völlig von der Zeitungs-Anmutung und wird zum Magazin.“ Das gelinge durch die bildbetonte Gestaltung, vor allem beim Einstieg in längere Texte. Gleichzeitig werde die Print-Anmutung auf das iPad übertragen, weil die gleichen Schriften zum Einsatz kommen wie in der gedruckten Zeitung.
Die Navigation sei klar und intuitiv. Weiterführende Angebote wie Bildergalerien, Infotexte, Tondokumente oder Videos seien gut gekennzeichnet. Die Zusammenfassung der zwölfköpfigen Jury: „Die Frankfurter Rundschau präsentiert eine iPad-Applikation, die die Erwartungen an dieses neue Medium perfekt erfüllt.“
Seit Mitte September produziert die Multimedia-Redaktion der FR mit einem Gestaltungsteam täglich die Variante für den Tablet Computer. Sie enthält die besten Geschichten aus der Zeitung, multimedial aufbereitet und ergänzt mit eigenen Rubriken wie Nachrichten aus der Computerwelt oder der täglichen Ton-Bild-Schau. Eine Ausgabe kostet 79 Cent, ein Abo folgt in Kürze. Die Jury sieht die FR als „Pionier im Bereich der iPad-Apps“.
Nach unten ausklappbare Seiten sind für Zeitungsredakteure ein Traum – im iPad ist er Realität.
Früher als andere Zeitungen hat die Rundschau auf das handliche Tabloid-Format umgestellt. Der Trend gehe in Europa weiter, sagt Zeitungsdesigner Norbert Küpper, der Veranstalter des Wettbewerbs. Logisch, dass auch Printseiten der FR für ihre Gestaltung prämiert wurden.
Erfahren Sie mehr auf www.fr-ipad.de
"Was können die Leserinnen und Leser jetzt tun, um der Frankfurter Rundschau zu helfen?", fragte die FR den Insolvenzverwalter Frank Schmitt im Interview.
Seine Antwort: An den Kiosk gehen und die Frankfurter Rundschau kaufen und Anzeigen schalten. "Alles, was aktuell zum Umsatz beiträgt, ist hilfreich."
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Alle Bilder, alle Auftritte, alle Kandidaten: Der Eurovision Song Contest 2013 in Malmö in unserem FR-Spezial.