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14. Januar 2011

iPad: In der ersten Reihe

 Von 
Das iPad-App der Frankfurter Rundschau gehört zu den besten der Welt. 

Die iPad-App der Frankfurter Rundschau zählt laut US-Studie zu den besten der Welt. Der iMonitor berücksichtigt mehr als tausend Apps aus gut 40 Ländern; die FR teilt sich den vierten Platz unter anderem mit den iPad-Ausgaben der US-Magazine Time, Fortune und Glamour.

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Die App der Frankfurter Rundschau

Alle Informationen zur App der Frankfurter Rundschau finden Sie unter http://www.fr-ipad.de/

Die iPad-Ausgabe der Frankfurter Rundschau erntet erneut großes Lob: Sie steht weit oben in einer Liste der weltweit besten Zeitungs- und Magazin-Anwendungen, die die US-Agentur McPheters&Company zusammengestellt hat. Der iMonitor berücksichtigt mehr als tausend Apps aus gut 40 Ländern; die FR teilt sich den vierten Platz unter anderem mit den iPad-Ausgaben der US-Magazine Time, Fortune und Glamour. Auf Position eins steht die Sunday Times, es folgen etwa die Washington Post und die App „Project“ des Virgin-Gründers Richard Branson.

„Die Frankfurter Rundschau erreicht die höchste Wertung einer deutschen Anwendung – und lässt 98 Prozent aus unserer weltweiten Auswahl hinter sich“, schreiben die Macher des iMonitors. In den Rubriken Design und Inhalt spricht die Jury der FR jeweils viereinhalb von fünf Punkten zu, in Funktionalität vier. Bereits im November hat die App einen Hauptpreis im European Newspaper Award gewonnen.

In den vergangenen Wochen kamen weitere Nachrichten-Anwendungen für den Tablet-Computer auf den Markt. Der Springer-Verlag schickt die Bild-App ins Rennen. Sie ähnelt auf dem iPad der gedruckten Zeitung und erweckt den Eindruck eines leicht ergänzten E-Papers. Das Nachrichtenmagazin Spiegel arbeitet schon länger nach dem gleichen Prinzip.

Mit großer Spannung wurde die App der „Tagesschau“ erwartet. Verlage kritisieren das Projekt, weil die ARD es mit Gebührengeld finanziert und für Nutzer frei zur Verfügung stellt. Zuletzt bot die Sender-Vorsitzende Monika Piel an, auf ein Bezahlmodell umzustellen, wenn das auch Verlage tun. Die „Tagesschau“-App liegt nun jedenfalls im Store, punktet mit vielen Nachrichtenvideos – und erinnert mit ihrer fortlaufenden Aktualisierung stark an eine Webseite.

Auch die Springer-Blätter Welt und Berliner Morgenpost stecken eine Website in ihre App. Für sämtliche Internet-nahen Anwendungen gilt genauso wie für Bild: Ohne eine aktive Netzverbindung per Mobilfunk oder WLAN-Datenfunk fallen die aktuellen Nachrichten aus. Zeitungen und Magazine, die wie die FR das Produktionssystem des niederländischen Anbieters Woodwing verwenden, können dagegen nach einem einmaligen Abruf die meisten Inhalte im Offline-Modus anzeigen. Auch die Schwesterzeitung der FR, der Kölner Stadt-Anzeiger, die Illustrierte Stern und die Oberhessische Presse aus Marburg setzen auf diese Technik.

In den nächsten Wochen will die Schwäbische Zeitung eine App herausbringen, die stark auf regionale Inhalte setzt. Sie ist branchenweit interessant, weil das Blatt die Plattform gemeinsam mit der Deutschen Presse-Agentur aufsetzt – als Pilotprojekt auch für andere Verlage.

Vor einem Problem stehen alle Nachrichten-Anwendungen auf dem iPad weltweit gleichermaßen: Sie müssen hart um die Aufmerksamkeit der Nutzer kämpfen. Denn die verwenden ihren Tablet-Computer auch gerne als Surfbrett, Spielekonsole oder Mailstation. Zuletzt schwappten Berichte über unerwartet sinkende Verkaufszahlen digitaler Magazine aus den USA über den großen Teich. Sie gaben Bloggern Anlass, grundsätzlich über Nachrichten-Apps nachzudenken.

Als wichtigen Kritikpunkt arbeiteten sie heraus, die in sich abgeschlossenen Anwendungen ignorierten den Online-Trend der Sozialen Netzwerke: Leser können ihren Freunden zum Beispiel auf Facebook nicht in die Statuszeile schreiben, dass sie einen App-Text gut finden und empfehlen. Die FR nimmt diese Kritik ernst – und wird in Kürze eine Lösung vorstellen.

http://www.fr-ipad.de/

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