MDR-Wellenchef beriet Staatsregierung Sachsens
Der Programmchef der MDR-Jugendwelle Sputnik, Eric Markuse, hat die sächsische Staatsregierung bei der Erstellung eines neuen Markenlogos für Briefe und Broschüren beraten. Markuse habe sich die "freiwillige und ehrenamtliche" Arbeit vorher schriftlich genehmigen lassen, sagte MDR-Sprecherin Birthe Gogarten. Ein Markenhandbuch sei eine "komplett unpolitische Sache", deshalb habe die Tätigkeit keine Auswirkungen auf eine "staatsferne und parteipolitisch unabhängige Programmgestaltung" von MDR Sputnik. Ihren Begriff von "Staatsferne" definierte sie nicht.
Playboy ganz tief in den roten Zahlen
Der US-Medienkonzern rund um das Männermagazin Playboy steckt auf seinem Sanierungskurs weiter tief in den roten Zahlen. Belastet vom Konzernumbau stand im zweiten Quartal ein Minus von 8,7 Millionen Dollar - ein fast dreimal so hoher Verlust wie ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel durch die Werbekrise weiter um 15 Prozent auf rund 62,2 Millionen Dollar (43,2 Millionen Euro), wie Playboy Enterprises am Dienstag in Chicago mitteilte.
Chávez-Anhänger stürmen Sender in Venezuela
Dutzende Befürworter des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez haben am Montag die Zentrale eines oppositionellen TV-Senders gestürmt. Anhänger der linksradikalen Partei UPV verschafften sich in Caracas gewaltsam Zugang zum Gelände von Globovisión und feuerten Tränengas ab, wie Bilder des Senders zeigten. Chávez hat Globovisión im Rahmen seines derzeitigen Vorgehens gegen private Medien eine Schließung angedroht. Der Sender gehört zu den schärfsten Kritikern des Präsidenten.
Giulia Siegels Kuppelshow wird nicht fortgesetzt
Die angebliche Suche der Entertainerin Giulia Siegel nach einem Mann nähert sich dem Ende. Am Donnerstag (20.15 Uhr) sendet der Münchner Privatsender ProSieben in einer Doppelfolge das Finale seiner Show "Giulia in Love?!", in der die 34-Jährige unter vielen Männern ihre Wahl treffen will. Eine Fortsetzung soll es nicht geben. "Die Quoten der Sendung lagen unter dem ProSieben-Senderschnitt", sagte ein Sprecher.
BR-Online-Kooperation mit Merkur zu Ende
Der Münchner Merkur hat laut einem Bericht der "Funkkorrespondenz" die mit dem Bayerischen Rundfunk vor einem Jahr eingegangene Online-Kooperation vorerst beendet. Seit kurzem wird im Internet-Auftritt des zur Ippen-Gruppe gehörenden Blattes nicht mehr auf das 100 Sekunden lange BR-Nachrichtenformat "Rundschau News" verlinkt. Angesichts der mangelnden Resonanz auf das Angebot wurde die Verlinkung von der Seite genommen.
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.