kalaydo.de Anzeigen

Studie: Fernsehen bleibt beliebtestes Medium

Das Fernsehen ist trotz zunehmender Video- und Filmangebote im Internet nach wie vor das meistgenutzte Medium. 83 Prozent der über 14-Jährigen sehen mindestens vier Mal in der Woche fern.

Fernsehen bleibt bei den Nutzern an beliebtester Stelle.
Fernsehen bleibt bei den Nutzern an beliebtester Stelle.
Foto: dpa

Hamburg. Das Fernsehen ist trotz zunehmender Video- und Filmangebote im Internet nach wie vor das meistgenutzte Medium. 83 Prozent der über 14-Jährigen sehen mindestens vier Mal in der Woche fern.

Das Radio schalten in dieser Häufigkeit 67 Prozent ein, zur Zeitung greifen 57 Prozent, 47 Prozent gehen ins Netz. Dies ist das Ergebnis einer Studie, für die die ProSieben-Vermarktungsfirma SevenOne Media mit der Firma Mindline 1006 Menschen befragte.

Bei der jungen Zielgruppe hat das Internet das Fernsehen an der Spitze abgelöst: 82 Prozent der 14- bis 29-Jährigen sind wenigstens vier Mal in der Woche online unterwegs. 71 Prozent sehen vier Mal oder häufiger pro Woche fern. Printmedien haben in der jungen Zielgruppe nur eine kleine Gemeinde regelmäßiger Nutzer: Zur Zeitung greift etwa ein Viertel (26 Prozent) mindestens vier Mal pro Woche, zur Zeitschrift sogar nur 13 Prozent.

Der Boom von sozialen Netzwerken wie Facebook ist ein Faktor, weswegen die Internetnutzung stark zunimmt. Hier werden unter jungen Nutzern die Aussagen "Ich kann am Leben anderer teilhaben" (34 Prozent) und "Ich komme mit anderen Menschen in Kontakt" (64 Prozent) am höchsten bewertet. Vor allem bei Männern erfüllt das Internet im Vergleich zu den anderen Mediengattungen soziale Funktionen stärker.

Das Fernsehen bedient über alle Altersgruppen hinweg emotionale Aspekte der Mediennutzung am besten. Es entspannt die Befragten (62 Prozent), unterhält sie (49 Prozent) und geht ihnen richtig unter die Haut (40 Prozent). Neben dem Fernsehen punktet auch das Radio mit seiner Emotionalität. Unterschiede bestehen bei den Geschlechtern: So sind das Fernsehen, das Radio und auch Zeitschriften für Frauen wesentlich emotionalere Medien als für Männer. Die beurteilen das Internet in dieser Hinsicht (34 Prozent) stärker als die Frauen (30 Prozent). (dpa)

Datum:  3 | 12 | 2009
Kommentare:  Kommentieren
Empfehlen:  E-Mail
Leserbrief:  Leserbrief
Artikel:  Drucken
World Press Photo 2011
Das Bild des Jahres: Die 18-jährige Afghanin Bibi Aisha   war auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann, als die Taliban sie aufspürten.  Der Urteilsspruch: Verstümmelung. Aishas Mann schnitt ihr Nase und Ohren ab, während dessen Bruder sie festhielt. Das Porträt brachte der US-Fotografin Jodi Bieber den World Press Photo Award 2011 ein.

Die Präsentation des besten Pressefotos des Jahres ist immer ein Anlass, genauer hinzuschauen: FR-online.de erklärt mit Hilfe von interaktiven Imagemaps die Hintergründe zu drei ausgewählten Gewinnerbildern.

FR-Fernsehkritik
Moderator Günther Jauch.
Günther Jauch 
Ivy Quainoo ist die neue Stimme Deutschlands.
Voice of Germany 
ZDF-Talkmasterin Maybrit Illner.
Maybrit Illner 

Video

Quiz
Dezember 2006.

Thomas Gottschalk hat sich bei "Wetten, dass..." verabschiedet. Er bewegt die TV-Nation. Testen Sie Ihr Wissen.

Quiz
Tatort-Logo

Seit 40 Jahren gibt's fast jeden Sonntag im Fernsehen Mord und Totschlag. Mit dem Tatort beweist das öffentlich-rechtliche Fernsehen immer wieder seine Leistungsfähigkeit. Was wissen Sie über die Krimi-Reihe? Testen Sie's!

Fotostrecke
Zum Anbeißen: Der Zoo Hannover sorgt beim Füttern für die saisonal passende Deko. Das Erdmännchen hat offenbar seinen Spaß dran.

Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Genau die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.

Quiz
Der zurückgetretene Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg holt seine Entlassungspapiere im Schloss Bellevue ab (03.03.2011).

Guttenberg hatte einen guten Grund. Aber weshalb sind Horst Köhler oder Richard Nixon abgetreten?

Quiz
Wissens-Test.

Politik, Sport, Wirtschaft - wie gut sind Sie informiert? Machen Sie den Test mit dem unterhaltsamen Tagesquiz.

Film

Die Filmwoche: Was läuft wann in welchem Kino? Alle Neustarts, alle Filme, alle Kinos, alle Zeiten.

Meistgeklickt
Mohamadou Idrissou: Noch reicht die Kraft nicht für 90 Minuten, vielleicht reicht sie aber für Fortuna Düsseldorf?
Eintracht gegen Fortuna 
Moderator Günther Jauch.
Günther Jauch 
Gegen seine alten Kollegen in der Startelf: Bamba Anderson.
Eintracht gegen Fortuna 
Ohne Draht zum Volk: Adolf Sauerland.
Kommentar zu Sauerland