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06. April 2014

Afghanistan Wahl: Demokraten in Afghanistan

 Von 
Wähler stehen Schlange in der Moschee von Herat.  Foto: AFP

Wenn der neue afghanische Präsident und der Westen die richtigen Schlüsse ziehen, kann das Land trotz der vielen alten Probleme vorankommen.

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Das Votum von Millionen Afghaninnen und Afghanen ist eindeutig. Sie strömten trotz zahlreicher Anschläge zur Wahlurne. Damit haben sie sich gegen die Taliban gestellt. Sie machten ihr Kreuz öfter hinter den Namen der vermeintlichen Außenseiter Ghani und Abdullah und nicht bei Rassoul, den der Amtsinhaber und Paschtune Karsai favorisierte. Sie wollen also, dass mit Karsai auch die Korruption verschwindet. Und sie haben sich beteiligt, obwohl sie wissen, dass wieder in einigen Wahlkreisen geschummelt oder gar gefälscht wird. Sie möchten also erstmals in der Geschichte ihres Landes die Macht friedlich von einem auf den anderen Staatslenker übergeben.

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Mit all dem haben sie all jene Kritiker in den Geberländern widerlegt, die behaupteten, Afghanen seien nicht reif für die Demokratie. Sie wünschen sich also von den müde gewordenen Helfern, dass diese die fortschrittlichen Kräfte am Hindukusch im Kampf gegen die Aufständischen nicht im Stich lassen.

Zu guter Letzt haben die Afghanen sozusagen den Einsatz der internationalen Gemeinschaft legitimiert. So als wollten sie sagen, ihr habt uns nicht umsonst geholfen. Wenn der neue Präsident und der Westen die richtigen Schlüsse ziehen, kann das Land trotz der vielen alten Probleme vorankommen.

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