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04. März 2011

Kolumne: Liebe Christentum-Kritiker!

 Von 

Ruhe und Müßiggang im Kontext von Wohlfühlen! Solche Bibelstellen sind schuld, wenn Christensöhne sozial abstürzen - wie ein treffendes Beispiel zeigt: Thilo Sarrazins Sohn lebt von Hartz IV.

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Papa Thilo sagte mal: „Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue Kopftuchmädchen produziert.“ Thilo und Ursula Sarrazin haben einen Hartz-IV-Sohn produziert. Handelt es sich um eine Mischung aus nicht ganz einwandfreien Genen und Christentum?

Der Islam produziert wahrscheinlich gerade jetzt in der Teepause, hinten im Lager des Gemüseladens, zwei Kopftuchmädchen. Der Islam wird, statistisch belegt, kaum angekommen im demokratischen Kapitalismus, unten herum immer müder! Vielleicht wegen Überstunden im Gemüsehandel?

Fokussieren wir uns auf das Christentum. Richard Sarrazin, so las ich, hätte in dem Dichter-und-Denker-Blatt Bunte von seinem Leben als Hartz-IV-Sohn geschwärmt, dessen größter Vorteil die freie Zeiteinteilung sei. Klar. Ich schlage die Bibel auf und lese: „Dies ist meine Ruhe ewiglich, hier will ich wohnen, denn es gefällt mir wohl.“ Ruhe und Müßiggang im Kontext von Wohlfühlen! Bibelstellen wie diese, so scheint mir, behindern viele christliche Lebensläufe in diesem Land. Ich betone: Das gilt nicht für absolut alle, aber für eine überwältigend große Menge. Man kann das kaum ignorieren. Wer es dennoch tut, sollte mal die exorbitanten Wassermelonen von den Augen herunternehmen!

Auch dort, wo christliche Eltern über ein geregeltes Einkommen verfügen, landet eine nicht unerhebliche Anzahl ihrer Sprösslinge in Hartz IV. Oft, ich sage nicht immer, aber markerschütternd oft, sitzen diese Hartz-IV-Christensöhne vor türkischen Döner-Imbissen und suchen mit Alkoholflaschen in der Hand die Nähe zum Islam. Nicht selten tritt ein Hüseyin oder Ömer vor die Tür und tröstet und hilft mit einer menschlichen Geste. Ich wurde schon selber Zeuge, wie so ein Islamvertreter den Richards und Theodors, die ihre Namen freiwillig und aus Scham über ihre bürgerlich-christliche Herkunft umändern in „Pulle“ „Mücke“ oder „Stulle“, Einlass in den Imbiss gewährte. Da hängen die „Wandrers Nachtlied“ rezitierenden Christengangs den ganzen Tag im Laden ab und parfümieren mit ihren Alkoholfahnen die vom Hammelspieß dominierte Umgebung. Warum? Der Wein taucht in der Bibel 200 Mal auf!

Auch bei den Von und Zus gibt es diese beispiellosen christlichen Lebensabstürze. Da bekommt ein Menschensohn alles, was er braucht. Schloss, Gestüt, Ländereien, hübsch ausgerichtete Feste, wo in christlichen Parallelgesellschaften Bräute fürs Leben gefunden werden, und brauchen nichts anderes tun, als fleißig zu sein, während im Hintergrund stets ein spendabler Vater versucht, das Leben der Söhne auf die Reihe zu kriegen – und es gelingt alles nicht. Wie auch? Das Alte Testament rät: „Wirf dein Anliegen auf den Herrn, der wird dich versorgen.“ Ich verstehe nicht, weshalb die gemäßigten Christen sich nicht positionieren. Ich rufe die Reformer der Reformation auf den Plan.

Während Hunderttausende Muslime in diesem Land fleißig in Deutschkurse, auf die Universitäten oder in die Wirtschaft drängen, stürzen die Christensöhne ehemaliger Banker, Dirigenten, Lehrer vor unseren Augen ab. Wenn wir jetzt nicht gegensteuern, dann schaffen wir uns ab. Nicht wir, pardon, ihr. Also, ihr minus wir. Also ihr mit wir, aber ohne uns!

Ihre Mely Kiyak

Mely Kiyak ist freie Autorin.

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