Kleinvieh macht auch Mist. Viel Mist sogar. Drei bis vier neue Arbeitsplätze schafft ein Existenzgründer im Schnitt. Damit - und mit ihren innovativen Ideen - tragen die Jungunternehmer in besonderem Maße zur Wirtschaftsleistung der Region bei.
Damit sich die Wagemutigen aber auf dem Markt halten können, brauchen sie ein wenig Starthilfe. Das haben Politik und Wirtschaft längst erkannt. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Initiativen, die Gründern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Das ist gut so. Reicht aber nicht aus.
Die Banken sitzen derzeit auf ihrem Geld. Zwar betonen die Herren des Kapitals wann immer es geht, trotz Krise gebe es keine Kreditklemme. Die Praxis aber sieht anders aus. Auch im Finanzzentrum Frankfurt ist es für Existenzgründer, kleine und mittlere Betriebe schwer, Darlehen zu bekommen.
Das Engagement der Business Angels ist da beispielhaft. Sie investieren in gute Ideen, gestalten und verdienen mit - übernehmen aber auch Risiken. Im Blick ist nicht allein die Rendite. Es geht auch um die Kultur der Selbstständigkeit, um Verantwortung. Das sollten sich Banker und Heuschrecken als Beispiel nehmen.