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27. Mai 2011

Kommentar: Grüne Werte

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Statt die Debatte heimlich und ängstlich zu führen, sollten die Grünen leidenschaftlich darum ringen, ob sie eher bürgerlich-ökologisch oder modern-links sein wollen.

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Die Grünen leiden – auf hohem Niveau. Angesichts ihres dramatischen Aufstiegs in Umfragen und Wahlen verfallen sie fast in eine Schockstarre: Was tun, um das grüne Wachstum nicht zu gefährden? Öffentlich auf die Kernthemen konzentrieren und hoffen, dass die Enttäuschung über die konkrete Regierungspolitik nicht zu einem solchen Absturz führt wie bei der FDP?

Die Furcht davor, jetzt Fehler zu machen, ist unverständlich. Die Grünen können sich leicht auf zwei Kernkompetenzen konzentrieren: erstens ihre einst wilde Streitkultur. Statt die Debatte heimlich und ängstlich zu führen, sollte die Partei leidenschaftlich darum ringen, ob sie eher bürgerlich-ökologisch oder modern-links sein will.

Hernach können sich die Grünen, zweitens, auf einen anderen alten Wert gewinnen: die Nachhaltigkeit. Wer nicht nur rasant wachsen, dabei aber schnell verschleißen will, braucht Substanz und Ausdauer. Die Substanz der Grünen ist ihre Eigenständigkeit und der Wille, die Mehrheit der Gesellschaft von Minderheitenpositionen wie dem Atomausstieg zu überzeugen. Auch wenn das mal einen Wahlsieg kostet.

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