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Kommentar: Moderne Zeiten

Endlich eine positive Nachricht über die Deutsche Bahn. Das Schienenunternehmen hat 13 neue Fahrzeuge in Betrieb genommen. Die Kosten trägt allerdings der Steuerzahler. Von Jutta Rippegather

Jutta Rippegather ist Regionalredakteurin der Frankfurter Rundschau.
Jutta Rippegather ist Regionalredakteurin der Frankfurter Rundschau.
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Endlich eine positive Nachricht über die Deutsche Bahn. Das Schienenunternehmen hat 13 neue Fahrzeuge in Betrieb genommen, die den Komfort der S-Bahn-Nutzer erhöhen. Klimaanlage, Lärmdämmung, mehr Sicherheit. Das kommt bei den Fahrgästen gut an. Ein Qualitätsschub, den sie freilich nicht der Bahn zu verdanken haben. Die Kosten in Höhe von 55 Millionen Euro trägt der Rhein-Main-Verkehrsverbund und damit der Steuerzahler. Denn der Verbund, das sind die Kommunen, Landkreise, das Land.

Die Neuanschaffung ist richtig und ein wichtiges Signal. Die betagten Fahrzeuge erinnern schon allzusehr an die gute alte Holzklasse. Sie passen schlichtweg nicht ins 21. Jahrhundert und eine moderne Region. Doch mit neuen, sauberen und sicheren Fahrzeuge allein ist es nicht getan. Zuverlässigkeit ist wichtig. Der Kunde muss sich darauf verlassen können, dass er sein Ziel einigermaßen pünktlich erreicht. Dazu muss er wissen, wann sein Zug fährt, ob er Verspätung hat. Helfen könnten ihm dabei Informationstafeln, wie in Frankfurt am Abgang Hauptwache und der Südbahnhof-Unterführung. Dafür müssten sie aber endlich einmal wieder funktionieren.

Autor:  Jutta Rippegather
Datum:  31 | 3 | 2010
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