Normalerweise muss man sich ja kurz vor den Sommerferien und dem damit einhergehenden Loch mit dem Wiedergänger Pkw-Maut befassen. Da sich nun aber ein bayerischer Verkehrsanfänger sowie ein Pforzheimer Möchtegern-Ministerpräsident im Herbst des Themas bemächtigt haben, in aller Kürze folgende Ratschläge:
Erst denken, dann fordern! Niemals mit einem Vorstoß sowohl den ADAC als auch die Umwelt-Freaks auf die Palme bringen! Den Koalitionsvertrag nicht zehn Tage nach Unterzeichnung als unmaßgeblich abstempeln! Der Parteichefin und Kanzlerin nicht widersprechen!
Nun zum Inhalt: Wohin sollen die Maut-Erlöse fließen? In den Ausbau der Schiene? Sind es wirklich die Autofahrer, die Straßen abnutzen und abgezockt werden sollen? Wie will man differenzieren zwischen Pendlern, Wochenendausflüglern, Transitreisenden, Autos mit und ohne Navi, Dreckschleudern oder Sparmodellen? Im Gegenzug zur Maut könne man die Kfz-Steuer streichen, lautet ein Ausgleichsmodell. Toll! Die wurde ja gerade erst im vergangenen Juli novelliert und um eine winzige Umwelt-Komponente ergänzt.
Seit Februar 2010 laufen Bauarbeiten am Stuttgarter Bahnhof. Diskussion, Hintergründe, Fotostrecken und mehr im FR-Spezial.
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