Die Rede von den Leuchttürmen entwickelt offensichtlich eine eigene Dynamik. Weil viele sich mittlerweile Gedanken über die Perspektiven dieser Stadt wie der gesamten Region machen, kehrt auch die Internationale Bauausstellung auf die politische Agenda zurück. Nun lässt sich darüber klagen, dass man das früher hätte auf der Tagesordnung haben können. Aber die Frage ist vielmehr: Was lässt sich aus dieser noch grundsätzlichen Erwägung perspektivisch machen?
Eine ganze Menge. Das zeigt das Beispiel Hamburg. Dort mangelt es nicht an Impulsen für die weitere Entwicklung der Hansestadt. Als dortigen Leuchtturm hat man die Elbphilharmonie identifiziert: Mit diesem Projekt verbindet sich die Hoffnung, den Standort wirtschaftlich wie kulturell stärken zu können.
Welches Projekt im Rhein-Main-Gebiet eine solche Aufgabe übernehmen könnte, ist unklar. Eine Internationale Bauausstellung bietet allerdings die Möglichkeit, eine Panorama entwicklungspolitischer Impulse zu entwerfen, das sich sehen lassen kann und nachhaltig wirkt. Wohl gemerkt: Auf die Stadt Frankfurt wie auch auf den gesamten Ballungsraum. Es gilt jetzt, zügig Potenziale zu entfalten.