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Kommentar: Sonnenkraft am Start

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Diskussion um Investitionsmöglichkeiten vertieft, die nicht nur ökonomisch sinnvoll sind, sondern auch die Lebensqualität der Kinder und Enkel verbessern. Von Jutta Ochs

Jutta Ochs ist Redakteurin der Lokalredaktion Frankfurt
Jutta Ochs ist Redakteurin der Lokalredaktion Frankfurt
Foto: FR

Es gibt eine Reihe von Frankfurtern, die haben einiges Geld und auch das dringende Bedürfnis, ihr Kapital mit gutem Gewissen anzulegen. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat die Diskussion um Investitionsmöglichkeiten vertieft, die nicht nur ökonomisch sinnvoll sind, sondern auch die Lebensqualität der Kinder und Enkel verbessern.

Eine Solaranlage ist für Menschen mit diesem Bewusstsein eine geeignete Beteiligungsmöglichkeit. Die wird als längerfristige Anlage auch attraktiv, weil es nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz eine 20 Jahre währende Garantie für die Abnahme des Solarstroms zum Festpreis gibt.

Trotz guter Absichten hat es in Frankfurt allerdings geraume Zeit gedauert, bis öffentliche Flächen, insbesondere Schuldächer, für diese Zwecke bereit gestellt werden konnten. Nun also schreibt die Stadt auf einen Schlag 18 Schuldächer aus, auf denen private Interessenten eine Solaranlage installieren und betreiben dürfen.

Das Angebot wird einiges in der Stadt in Bewegung bringen. Vereine, die eine "Bürgersolaranlage" organisieren wollen, also ein Gemeinschaftsprojekt von Frankfurter Bürgern, stehen schon in den Startlöchern.

Autor:  Jutta Ochs
Datum:  12 | 8 | 2009
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