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29. Dezember 2014

Neuwahlen in Griechenland: Euro-Krise, nächster Akt

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Nach dem Scheitern der Präsidentenwahl in Griechenland droht die Eurokrise mit voller Wucht zurückzukehren.  Foto: Reuters

Die Europäer werden womöglich bald wieder in den Krisenmodus schalten müssen: Nach dem Scheitern der Präsidentenwahl in Griechenland droht die Eurokrise mit voller Wucht zurückzukehren.

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Eigentlich wollten die EU-Strategen in Brüssel und anderswo mit Optimismus ins neue Jahr gehen. Zum Jahreswechsel führt Litauen als 19. Land den Euro ein; die Gemeinschaftswährung verfügt also immer noch über beträchtliche Strahlkraft. Doch statt zu feiern, werden die Europäer womöglich bald wieder in den Krisenmodus schalten müssen. Nach dem Scheitern der Präsidentenwahl in Griechenland droht die Eurokrise mit voller Wucht zurückzukehren.

Ende Januar wählen die Griechen neu. In den Umfragen führt die linke Syriza, die internationale Finanziers außer Landes jagen will. Sie nimmt einen Staatsbankrott in Kauf, dessen Folgen sich kaum auf Griechenland beschränken ließen. Schon bald könnte in der Politik und an den Finanzmärkten wieder über den „Grexit“ diskutiert werden, einen Austritt (oder Ausschluss) des Landes aus der Währungsunion.

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Das offizielle Europa wird nun versuchen, den griechischen Wählern und Politikern ins Gewissen zu reden. Das Problem ist nur, dass Europa aus Sicht vieler Griechen inzwischen eine Chiffre ist für Unfreiheit und Niedergang. Scheitert der Euro in Griechenland, wird das die gesamte Union in ihren Grundfesten erschüttern – politisch wie ökonomisch. Daran kann niemand ein Interesse haben.

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