Berlin. Geld für Spitzenwissenschaftler: Acht renommierte Forscher sind in Berlin mit der Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnet worden. Sie erhalten den höchst dotierten internationalen Forschungspreis Deutschlands, mit dem je nach Fachrichtung 3,5 bis 5 Millionen Euro verbunden sind.
Dafür wechseln die Wissenschaftler aus dem Ausland an deutsche Hochschulen, teilte die Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit. Zu den Preisträgern, die seit Oktober bekannt sind, gehören der Psycholinguist Harald Clahsen (Universität Potsdam), der Quantenphysiker David DiVincenzo (Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen und Forschungszentrum Jülich), der Teilchenphysiker Brian Foster (Universität Hamburg), der Nachrichtentechniker Gerhard Krame (Technische Universität München), der Physiker Dirk Kreimer (Humboldt-Universität Berlin), der Philosoph Hannes Leitgeb (Ludwig-Maximilians-Universität München), der Nano-Optiker Vahid Sandoghdar, (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, Erlangen) sowie der Chemiker Alec M. Wodtke (Georg-August-Universität Göttingen und Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen).
Das Preisgeld finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung, damit Universitäten international umworbene Wissenschaftler auf Schlüsselpositionen berufen können. Auch so mancher Deutsche wird mit den Millionen von Lehrstühlen im Ausland in die Heimat zurückgelockt. Die Humboldt-Professur ergänzt auf diese Weise die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. (dpa)
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