Einer Umfrage des Dekra-Prüfkonzerns zufolge, wollen 50 Prozent der deutschen Autofahrer staatliche Anreize für den Kauf von Elektroautos. Die Autos mit alternativen Antrieben sind im Vergleich zu Verbrennungsmotoren teurer.
Für fast jeden zweiten Befragten (47 Prozent) kommt der Kauf eines elektrogetriebenen Autos unter bestimmten Voraussetzungen schon heute infrage - beinahe ebenso viele Autofahrer halten das jedoch derzeit noch für ausgeschlossen. Als denkbare Förderungsmöglichkeiten nannten die Umfrageteilnehmer einen staatlichen Zuschuss wie beispielsweise bei der Abwrackprämie, eine Steuerbefreiung für längere Zeit, freies Parken in Innenstädten oder eine Erlaubnis für Sonderfahrspuren, auf denen heute in vielen Städten schon Busse und Taxis unterwegs sind.
Mehrheit akzeptiert Nachteile der Elektroautos nicht
Nachteile gegenüber herkömmlichen Autos würden die wenigsten in Kauf nehmen: Für 30 Prozent dürfte ein E-Auto nicht mehr kosten, 44 Prozent würden höchstens 2500 Euro Aufschlag akzeptieren und nur 8 Prozent würden Zusatzkosten von bis zu 5000 Euro hinnehmen. Fast jeder Dritte (28 Prozent) verlangt außerdem eine vergleichbare Reichweite. Nur für 5 Prozent wären deutliche Abstriche in Ordnung. Bisher fahren hierzulande nur wenige hundert Autos mit E-Antrieb. Der Bund will bis zum Jahr 2020 eine Million E-Autos und bis 2030 mindestens sechs Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straßen bringen. (dpa)