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Natur

03. Oktober 2012

japanische Schnecke: Schneckenart amputiert sich Körperteil aus Selbstschutz

Eine japanische Schnecke. Foto: dpa

Das bislang hauptsächlich bei Eidechsen bekannte abwerfen des Schwanzes bei Gefahr, haben Forscher nun bei einer Schneckenart auf Ryukyu-Inseln beobachtet.

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Das bislang hauptsächlich bei Eidechsen bekannte abwerfen des Schwanzes bei Gefahr, haben Forscher nun bei einer Schneckenart auf Ryukyu-Inseln beobachtet.

London –  

Zum Schutz vor hungrigen Schlangen verstümmelt sich eine japanische Schneckenart selbst. Sie wirf ihren Fuß ab, mit dem sie sich fortbewegt. Auf den Ryukyu-Inseln zeige mindestens jede zehnte Schnecke Spuren der Selbstamputation: Das nachgewachsene Körperteil sei blasser als der ursprüngliche Fuß und habe auch nicht mehr die typische Rille.

Das berichtet ein japanischer Forscher in den „Proceedings“ der britischen Royal Society. Solch eine Selbstverstümmelung wird Autotomie genannt und ist bislang etwa von Eidechsen bekannt: Diese brechen bei Gefahr ihren Schwanz ab. (dpa)

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