Suppenschildkröten könnten wegen Weibchenüberschusses aufgrund des Klimawandels aussterben. Ob sich aus einem Ei ein Weibchen oder ein Männchen entwickelt, ist bei ihnen nämlich oft wärmeabhängig. Bei höheren Temperaturen schlüpfen daher eher weibliche Babys. Die Klimaerwärmung könnte schließlich sogar das Ende der Art bedeuten. Doch ein reiselustiges Paarungsverhalten der Männchen puffert die Bedrohung ab, haben britische Biologen nun beobachtet. Die männlichen Schildkröten paaren sich häufiger als die Weibchen, vermutlich über mehrere Gebiete verteilt. Dank der Anstrengungen der Männchen könnten es die Reptilien schaffen, mit Temperaturerhöhung fertig zu werden. (wsa)
DOI:10.1098/rspb.2011.2285
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