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Neonazi-Terror
Die Zwickauer Zelle, ihr Terror und die Folgen

Beate Zschäpe scheitert mit ihrer Anzeige gegen ihre Verteidiger. Zschäpes erhobenen Vorwurf des Geheimnisverrats durch die drei Verteidiger Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm sieht die Staatsanwaltschaft als haltlos an. Mehr...

Chronischer Hang zu Waffen: Schon 2003 wurden Kieler Ermittler bei der Neonazi-Gruppe „Combat 18“ fündig.

Dokumente zeigen: Ein Rechtsextremer aus Kassel will einem Kameraden Neun-Millimeter-Pistolen verkaufen. Über weitere zukünftige Geschäfte werde nachgedacht. Für den NSU-Ausschuss dürfte der Waffenhandel von Bedeutung sein.  Mehr...

Vor dem Oberlandesgericht wurde der Prozess um die Morde und Terroranschläge des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) fortgesetzt.

Als sei nichts passiert, setzt das Gericht im Münchner NSU-Prozess die Beweisaufnahme fort. Hinter den Kulissen geht der Krach in der Zschäpe-Verteidigung aber weiter. Ob drei ihrer vier Anwälte gehen müssen, bleibt offen. Mehr...

Der Streit zwischen Beate Zschäpe und ihren Pflichtverteidigern eskaliert.

Der Streit zwischen Beate Zschäpe und ihren alten Pflichtverteidigern im NSU-Prozess verschärft sich. Nun hat die Hauptangeklagte Strafanzeige gegen die Anwälte erstattet. Fraglich ist, ob ihr der Schritt hilft, ihren Verteidiger Heer loszuwerden. Mehr...

Beate Zschäpe, Hauptangeklagte im NSU-Prozess.

Das Pingpongspiel geht munter weiter: Während am Montag die drei von Anfang an verpflichteten Verteidiger von Beate Zschäpe erfolglos die Freistellung von ihren Mandaten forderten, verlangt nun erneut die Angeklagte, einer ihrer Verteidiger loszuwerden. Mehr...

Ihr Verhältnis zur Angeklagten Beate Zschäpe ist zerrüttet: die Anwälte Anja Sturm, Wolfgang Stahl und Wolfgang Heer (von links nach rechts).

Die Anwälte Sturm, Heer und Stahl hatten überraschend die Entpflichtung beantragt. Doch Richter Götzl lehnte den Antrag ab. Auch Zschäpe hat einen Antrag abgegeben.  Mehr...

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Sie wollen nicht mehr: Die Zschäpe-Anwälte Wolfgang Stahl, Wolfgang Heer und Anja Sturm.

Beate Zschäpes bisherige Verteidiger bitten das Gericht, sie aus ihrem Mandat zu entlassen. Nach stundenlanger, teils chaotischer Debatte lehnt der Senat ab. Der Streit zwischen alten und neuem Verteidiger tritt offen zutage.  Mehr...

Gedenken an ein Opfer der NSU: Halit Yozgat.

Der hessische Untersuchungsausschuss darf Zeugen nicht zu Ereignissen vor dem NSU-Mord im April 2006 befragen. Diese selbst auferlegte Struktur erweist sich zunehmend als Hemmnis, das zeitweise absurde Züge annimmt. Mehr...

Die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe bekommt einen vierten Pflichtverteidiger.

Die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe bekommt einen vierten Pflichtverteidiger. Das Oberlandesgericht München habe ihn mit Beschluss vom Montag zum weiteren Verteidiger bestellt, teilte der Münchner Rechtsanwalt Mathias Grasel am Nachmittag mit. Mehr...

Andreas Temme als Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss im Landtag in Wiesbaden.

Im NSU-Prozess wird der Mitschnitt eines Telefonats abgespielt. Von „Dreckstürken“ ist die Rede, die „niederzumetzeln“ seien. Der Vater des Opfers erhebt schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Verfassungsschützer Andreas Temme - und fordert zur Ortsbegehung auf. Mehr...

Gerald Hasso Hess vor dem NSU-Untersuchungsausschuss.

Der frühere hessische Verfassungsschützer Gerald Hasso Hess verteidigt im NSU-Prozess in München seine umstrittene Äußerung im Zusammenhang mit dem Mord an Halit Yozgat in Kassel. Mehr...

Beate Zschäpe leidet an Zahnschmerzen.

Die Probleme im NSU-Prozess häufen sich. Zwischen Beate Zschäpe und ihren Anwälten herrscht eine Vertrauenskrise und neben ihrer labiler Psyche quälen die Angeklagte jetzt auch noch ihre Zähne. Mehr...

Die Angeklagte Beate Zschäpe überlegt sich, ihr Schweigen zu brechen.

Bricht die mutmaßliche Nazi-Terroristin Beate Zschäpe ihr Schweigen und sagt erstmalig im NSU-Prozess aus? Sie ließ schriftlich mitteilen, sich "durchaus mit dem Gedanken" zu beschäftigen. Mehr...

Der hessische Verfassungsschutz gibt in München kein gutes Bild ab.

Das Bild, dass ehemalige und teilweise auch heutige Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes im Zusammenhang mit den rechtsextremen NSU-Morden abgeben, ist erschreckend. Die Zeugenaussagen im Münchner NSU-Prozess in dieser Woche bestätigten diesen fatalen Eindruck. Mehr...

Der Platz vor dem Hauptfriedhof in Kassel an der Ecke Holländische Strasse und Mombachstrasse erinnert heute an Halit Yozgat und die anderen Mordopfer des NSU.

Hessische Verfassungsschützer sagen im NSU-Prozess aus, können sich aber an vieles nicht erinnern. Die Rolle des hessischen Verfassungsschutzes gibt weiter Rätsel auf. Mehr...

In diesem Haus wurde Halit Yozgat erschossen - mutmaßlich von Nazis des NSU.

Hessens NSU-Ausschuss hört Zeugen und zerstreitet sich über das Verfahren. Die hessischen Abgeordneten interessieren sich vor allem dafür, was nach dem Mord an Halit Yozgat in Kassel im April 2006 geschah. Mehr...

In  Wiesbaden will ein Ausschuss klären, wie sich die hessischen Behörden vor allem nach den tödlichen NSU-Schüssen auf den Deutschtürken Halit Yozgat im April 2006 in Kassel verhalten haben.

Der frühere FDP-Obmann im NSU-Bundestagsausschuss Hartfrid Wolff ist sich sicher: Die Rechtsterroristen vom NSU hatten einen größeren Unterstützerkreis. Im Wiesbadener NSU-Ausschuss kritisiert Wolff die hessischen Ermittlungen als unzureichend. Mehr...

Eine Plattenbausiedlung in Hoyerswerda.

Unbekannte haben versucht, auf eine Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Hoyerswerda einen Brandanschlag zu verüben. Die Polizei geht von einem rechtsextremen Hintergrund aus.  Mehr...

Von Andreas Förster |
Beate Zschäpe, Hauptangeklagte im NSU-Prozess.

Hat der deutsche Geheimdienst Gesetzesverstöße eines Topspitzels gedeckt? Ein Bericht über den den V-Mann „Corelli“ wirft neue Fragen auf - auch zum NSU.  Mehr...

Auf dem Halitplatz in Kassel erinnert ein Gedenkstein an die Opfer des NSU.

Der Mord an Halit Yozgat in Kassel wird ein weiteres Mal das Oberlandesgericht München (OLG) beschäftigen. Das OLG kündigt eine erneute Ladung des früheren Verfassungsschützers Andreas Temme im Juni an. Mehr...

"Sturm 18"-Gründungsmitglied Christoph W. schwadronierte davon, sich die (Springer-)Stiefel zu schnüren, um zur „Maßnahme im Kanackengebiet“ aufzubrechen. (Symbolbild)

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) prüft weiter ein Verbot des Vereins "Sturm 18". Ein Gründungsmitglied hetzte öffentlich gegen Ausländer und Linke und verbreitete eine Anleitung zum Bombenbau. Mehr...

Rechtsanwalt Alexander Kienzle vertritt mit einer Kollegin und zwei Kollegen Familie Yozgat im NSU-Prozess in München. Halit Yozgat wurde am 6. April 2006 mutmaßlich von NSU-Mitgliedern in seinem Internetcafé in Kassel ermordet.

Rechtsanwalt Alexander Kienzle vertritt mit seinen Kollegen die Familie des 2006 ermordeten Halil Yozgat. Im Gespräch mit der FR äußert er Zweifel an den neuesten Aussagen im NSU-Ausschuss. Mehr...

Andreas Temme beim NSU-Untersuchungsausschuss.

Sechs Stunden lang hatte sich der NSU-Untersuchungsausschuss mit einem Telefonat der beiden Geheimdienstler Andreas Temme und Gerald H. vom Mai 2006 befasst - doch das war erst der Anfang. Die Ex-Verfassungsschützer sollen erneut vor den Ausschuss geladen werden. Mehr...

Der ehemalige Verfassungsschützer Andreas Temme als Zeuge vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Wiesbaden.

Der frühere Geheimschutzbeauftragte Gerald H. macht aus seiner Geringschätzung für die Politiker im Landtag kein Hehl. Fragen beantwortet er ausweichend oder kurz angebunden. Die Abgeordneten sind fassungslos. Mehr...

Im Mittelpunkt des Interesses: Zeuge Andreas Temme.

Hat der Verfassungsschutz mehr über den Mord an Halit Yozgat gewusst? Nein, versichert der ehemalige Geheimschutzbeauftragte. Den Abgeordneten im Ausschuss ist deutlich anzumerken, dass sie mit den banalen Erklärungen des Verfassungsschützers nicht zufrieden sind. Mehr...

Hier wurde Halit Yozgat ermordet.

Wusste der hessische Verfassungsschutz vorab vom NSU-Mord 2006 in Kassel? Nein, versichert der ehemalige Geheimschutzbeauftragte des Dienstes im Untersuchungsausschuss - beweist aber ein besonderes Verhältnis zur Wahrheit. Mehr...

Andreas H. (mit Mütze), der mutmaßliche Rädelsführer der rechten Terrorgruppe „Oldschool Society“, bei  seiner Festnahme in Augsburg.

Die rechtsextreme „Oldschool Society“ wurde seit Monaten überwacht. Die Ermittler schlugen zu, als Anschläge drohten - unter anderem gegen Flüchtlinge und Salafisten.  Mehr...

Von Andreas Förster |
Die Bundesanwaltschaft hat bei Razzien in mehreren Bundesländern am Mittwoch vier mutmaßliche Rechtsextremisten festnehmen lassen. Die drei Männer und eine Frau stehen demnach in dem dringenden Verdacht, gemeinsam mit anderen die rechtsterroristische Vereinigung «Oldschool Society» (OSS) gegründet und Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant zu haben.

Sie bezeichnen sich als Gleichgesinnte, die die deutsche Kultur leben. Doch die "Oldschool Society" plante offenbar auch Attentate. Nun ist die Bundesanwaltschaft gegen die Gruppe vorgegangen. Mehr...

Halit-Platz: Vor dem Kasseler Hauptfriedhof steht ein Gedenkstein für Halit Yozgat und die Mordopfer des NSU.

Die Thüringer SPD-Politikerin Dorothea Marx ermutigt den hessischen NSU-Ausschuss: Die Parlamentarier in Wiesbaden sollten sich nicht mit geschwärzten Behördenakten zufriedengeben. Mehr...

Von Joachim F. Tornau |
Richter, Anwälte und die Angeklagte Beate Zschäpe (zweite von links) am 200. Verhandlungstag im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München.

Der Kasseler Neonazi-Führer Bernd T. erscheint nicht zum NSU-Prozess in München. Er sei "krankheitsbedingt verhindert" und wolle zudem nicht mehr als Zeuge aussagen, lässt er verlauten. Im Februar war er in Bomberjacke, Militärhose und Springerstiefeln vor Gericht erschienen.  Mehr...

Ein Gedenkstein am Halitplatz in Kassel erinnert an die NSU-Opfer, auch an den Kasseler Internetcafé-Betreiber Halit Yozgat.

Die Bundestagsabgeordneten Binninger (CDU), Högl (SPD) und Pau (Linke) setzen große Hoffnungen in die Arbeit des NSU-Ausschuss im hessischen Landtag. Mehr...

Von Andreas Förster |
Wolfgang Drexler, Chef des Stuttgarter NSU-Ausschusses, mit den Schlüsseln des verbrannten Nazi-Aussteigers H.

Im Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschuss hat die Polizei mittlerweile das Vertrauen verspielt. Weitere Ermittlungsfehler im Fall Kiesewetter kommen ans Licht, wobei sich der Verdacht auf weitere Mittäter verstärkt.  Mehr...

Ein Veranstaltungsplakat mit den Köpfen der mutmaßlichen NSU-Terroristen hängt neben dem Ort, an dem Halit Yozgat 2006 ermordet wurde.

Eine junge Frau stirbt knapp vier Wochen nachdem sie als Zeugin im Stuttgarter NSU-Ausschuss ausgesagt hat. Die Obduktion ergibt eine Lungenembolie. Fremdverschulden kann somit ausgeschlossen werden.  Mehr...

Von Harald Biskup |
Die Angeklagte Beate Zschäpe im Oberlandesgerichts in München.

Ein impulsiver Richter, maulfaule Zeugen, eine angespannte Angeklagte: Das Mammutverfahren um die NSU-Morde zerrt an den Nerven aller Beteiligten. Mehr...

Im Fall der getöteten Polizistin Michèle Kiesewetter haben die Ermittler lange Zeit Hinweise auf mögliche Mittäter vernachlässigt. Auch die These, die 22-jährige Beamtin sei ein Zufallsopfer, wackelt. Mehr...

Der 2006 in Kassel erschossene Kleinunternehmer Halit Yozgar.

CDU und Grüne wollen, dass der NSU-Untersuchungsausschuss die Mitschnitte von Telefonaten zwischen Verfassungsschutz-Mitarbeitern hören kann. Der ehemalige OB-Kandidat von Marburg, Wieland Stötzel (CDU), wird dem Ausschussvorsitzenden Hartmut Honka künftig zur Seite stehen. Mehr...

Von Christian Schafmeister |
Nierth war wegen einer vor seinem Haus geplanten Demonstration der rechtsextremen NPD von seinem Ehrenamt als Ortsbürgermeister zurückgetreten.

Nach dem Rücktritt eines von der NPD bedrängten Bürgermeisters wird Sachsen-Anhalt aktiv. Der Oberbürgermeister der Gemeinde Tröglitz fühlt sich nicht ausreichend geschützt. Mehr...

Laut Innenminister Peter Beuth (CDU) habe das Oberlandesgericht (OLG) München die Beweisstücke für den Ausschuss freigegeben.

In der NSU-Affäre will die hessische SPD-Landtagsfraktion den angeblichen Polizeischutz für einen früheren V-Mann aus der rechtsextremen Szene im Innenausschuss zur Sprache bringen. Mehr...

Von Harald Biskup |
Demonstranten der linken und der rechten Szene demonstrieren am vor dem Oberlandesgericht München, wo der NSU-Prozess verhandelt wird.

Im NSU-Prozess ist ein Zeuge sichtlich bemüht, seine Bedeutung in der damaligen rechten Chemnitzer Szene herunterzuspielen. An Einzelheiten kann oder will er sich nicht mehr erinnern - und mit der Beate habe er ohnehin kaum Kontakt gehabt. Mehr...

Ein Extremismusforscher und Sachverständiger im NSU-Ausschuss plädiert für einen Rücktritt Bouffiers - der Ministerpräsident soll im Mordfall Yozgat die Unwahrheit gesagt haben.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) soll nach den neuesten Enthüllungen zur Rolle des hessischen Verfassungsschutzes im Mordfall Halit Yozgat Konsequenzen ziehen, fordert der Rechtsextremismus-Forscher Hajo Funke. Der Landtag müsse ihm das Vertrauen entziehen. Mehr...

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13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bomben- anschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe.


Neonazi-Terror
Der Terror der Neonazis vom Zwickau.

Die Gewalttaten der Neonazis der Zwickauer Zelle: Zeittafel, Orte des Geschehens und die Terror-Folgen in Bildern.

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Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.

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