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Neonazi-Terror
Die Zwickauer Zelle, ihr Terror und die Folgen

Von Andreas Förster |

Der Berliner Anwalt Sebastian Scharmer spricht im Interview über offene Fragen rund um den NSU-Terror und sein Unbehagen über das Vorgehen der Bundesanwaltschaft.  Mehr...

Von Joachim F. Tornau |
Nicht für jeden genug: der Halitplatz in Kassel, kurzzeitig benannt nach dem Opfer der NSU.

In zehn deutschen Städten sollen symbolische Straßenumbenennungen dafür sorgen, dass drei Jahre nach dem Auffliegen des NSU nicht nur von den Tätern geredet wird, sondern auch von den Opfern. Mehr...

Polizisten bei der Spurensicherung am Tatort nach dem Bombenanschlag in der Keupstraße in Köln.

Das Buch "Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen" gibt den NSU-Hinterbliebenen eine Stimme. Erstmals ist es darin gelungen, Berichte aus jeder Opferfamilie zusammenzutragen. Mehr...

Beate Zschäpe im Gerichtssaal. (Archivbild)

Am 4. November 2011 Jahren nehmen sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt das Leben. Bis heute sind viele Fragen zur Mordserie der NSU-Terroristen offen. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe sieht sich am dritten Jahrestag nicht in der Lage, vor Gericht zu erscheinen. Mehr...

Von Andreas Förster |
Polizisten sichern am 25. Juli 2007 Spuren des Mordes an ihrer Kollegin Michèle Kiesewetter, den der NSU begangen haben soll.

Vor genau drei Jahren hat sich die rechte Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) selbst enttarnt. Doch die Liste der Fragen und Widersprüche ist immer noch lang. Ein neuer NSU-Untersuchungsausschuss wird immer wahrscheinlicher. Mehr...

Die Tür zum Sitzungssaal 4900 im Paul-Löbe-Haus des Bundestages in Berlin steht während einer Sitzungspause des NSA-Untersuchungsausschusses offen.

Der als gemütlich geltende Saarländer ärgert sich über angeblichen Geheimnisverrat. Jetzt ist Schluss mit lustig. In einem Brief an die Parlamentarier schließt er Strafanzeigen nicht aus. Mehr...

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In Kassel wurde ein Platz nach Halit Yozgat, einem NSU-Opfer, benannt.

Der hessische NSU-Untersuchungsausschuss soll nicht nur die Verbrechen der rechtsextremen Terrororganisation aufarbeiten, sondern auch Handlungsempfehlungen für Konsequenzen daraus erarbeiten. Das haben die fünf Landtagsfraktionen einvernehmlich beschlossen. Mehr...

Zwei mutmaßliche Waffenbeschaffer des NSU widersprechen sich in ihren Aussagen - was die Schweizer Justizbehörden zu einer ungewöhnlichen Ermittlungsmethode greifen ließ. Mehr...

Jerzy Montag soll als Sonderermittler den jüngsten Ungereimtheiten im Fall der rechten Terrorzelle NSU nachgehen.

Eigentlich ist es eine schlechte Nachricht, dass ein Sonderermittler benötigt wird, um herauszufinden, wie eine CD mit dem Kürzel NSU unausgewertet in den Schubladen der Behörde verschwinden konnte. Das Gute an der schlechten Nachricht ist die Besetzung des Sonderermittlers. Ein Kommentar. Mehr...

Von Andreas Förster |
Demonstration gegen den Verfassungsschutz in München.

Der Verfassungsschutz gerät angesichts neuer Details über die Arbeit des V-Manns „Corelli“ weiter unter Druck. Mehr...

Vor dem Oberlandesgericht wird der Prozess um die Morde und Terroranschläge des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) fortgesetzt.

Der NSU-Prozess geht weiterhin nur langsam voran, wobei die Person Tino Brandt stutzig macht. Der 144. Prozesstag offenbart, wie wenig Spielraum die V-Mann-Führer gehabt haben. Mehr...

Der Vorsitzende Richter des NSU-Prozesses Manfred Götzl (2.v.l.) scheint sich den Nebenklägern anzunähern.

Bestand der NSU nur aus Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt? Oder war das Trio Teil einer größeren Vereinigung? Darüber streiten Nebenkläger und Bundesanwaltschaft seit Beginn des NSU-Prozesses. Inzwischen wird die Frage intensiver beleuchtet. Mehr...

Von Andreas Förster |
Das Grauen hinter dem Gewöhnlichen: Screenshots aus den Überwachungsvideos, die mit den vom NSU-Trio installierten Kameras aufgenommen worden waren.

Die Mitschnitte der Überwachungskameras des NSU-Trios erlauben einen Einblick in ihren bislang weitgehend im Dunkeln liegenden Lebensalltag. Mehr...

Zschäpe (M.) zwischen ihren Anwälten.

Ein Schweizer Polizist legt als Zeuge im NSU-Prozess nahe, dass die wichtigste Mordwaffe schon 1996 in die rechtsextreme Szene Thüringens eingeschleust worden sein könnte, zwei Jahre vor dem Untertauchen des Terrortrios um Beate Zschäpe. Mehr...

Ein Mahnmal am Halitplatz in Kassel.

Bei der Aufklärung der NSU-Verbrechen haben die Behörden in Thüringen versagt. In Hessen behindert der Verfassungsschutz seit Jahren die Polizei bei der Aufklärung des Mordes an Halit Yozgat. Hier versagt eine Regierung. Ein Kommentar. Mehr...

Die hessischen Grünen waren erst vehement für eine Untersuchung der NSU-Ermittlungen im Landtag. Seit ihr Chef Tarek Al-Wazir mit CDU-Ministerpräsident Volker Bouffier die Regierungsbank teilt, haben sie ihre Meinung dazu geändert.

SPD und Linke warnen vor Parteienstreit bei der Aufklärung des mysteriösesten Mordfalls, der der Terrorgruppe NSU angelastet wird. Bei der Ermordung von Halit Yozgat 2006 in Kassel befand sich auch ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes am Tatort. Mehr...

Ein starkes Schild ist mein Staat. Das trifft nicht vollständig auf das Bundesland Thüringen zu.

Thüringens Landtag entschuldigt sich für die fatale Verharmlosung und die andauernden Ermittlungspannen seiner Staatsorgane bei der Verfolgung des NSU. Mehr...

Die Journalisten Stefan Aust (l.) und Dirk Laabs bei der Vorstellung ihres Buches "Heimatschutz - Der Staat und Mordserie der NSU" im Mai 2014 in Berlin.

Buchautor Dirk Laabs spricht im Interview über den Umgang der Behörden mit dem NSU. Mehr...

NSU-Meterware in der Landespolizeidirektion in Erfurt.

Angesichts des Abschlussberichts des NSU-Ausschusses im Thüringer Landtag erhebt die Linke schwere Vorwürfe: Bei der Suche nach den NSU-Terroristen seien derart viele falsche Entscheidungen getroffen worden, dass der „Verdacht gezielter Sabotage“ naheliege. Mehr...

Flagge zeigen und Farbe bekennen: Der thüringische Löwe will nach zig selbst verschuldeten Pannen in der NSU-Aufarbeitung endlich Klarheit.

Ein Untersuchungsbericht des Thüringer Landtages enthält schwere Vorwürfe gegen den Verfassungsschutz. Staatliche Behörden aus Thüringen könnten das NSU-Trio bewusst begünstigt haben. Mehr...

Akten zum NSU-Prozess.

Im Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags soll die Rolle des Landesamtes für Verfassungsschutz aufgeklärt werden. Polizisten zweifeln die Aussagen eines Ex-Geheimdienstlers an. Mehr...

Das Mahnmal für den ermordeten Halit Yozgat auf dem Halitplatz in Kassel.

Die hessische SPD-Politikerin Nancy Faeser kritisiert das Verhalten der Behörden beim Kasseler NSU-Mord. Mehr...

Von Stefan Geiger |
Der Prozess gegen Beate Zschäpe, deren Konterfei hier auf einer Demo gegen den Verfassungsschutz übermalt wird, geht in die Sommerpause.

Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe war eine gewaltbereite, fanatische Rechtsextremistin – das zeigt der NSU-Prozess in München schon jetzt. Bis zum 4. September ist Verhandlungspause. Doch alles Wesentliche für ein Urteil ist bereits ausgebreitet. Mehr...

Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte im NSU-Prozess.

Kripo-Beamte sagen im NSU-Prozess aus, der hessische Verfassungschutz habe im Fall des NSU-Mordes in Kassel die Ermittlungen der Polizei "massiv behindert". Einer der V-Männer des Geheimdienstes war um die Tatzeit herum, am Tatort, einem Internetcafé, gewesen. Mehr...

Beate Zschäpe.

Im NSU-Prozess lehnt das Oberlandesgericht München einen Befangenheitsantrag der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe ab. Mehr...

Die Angeklagte Beate Zschäpe im Gerichtssaal des Oberlandesgerichts in München. Foto: Peter Kneffel

Im NSU-Prozess hat eine Frau aus Jena ausgesagt, die nach eigenen Angaben 1996 von der Hauptangeklagten Beate Zschäpe gewaltsam attackiert wurde. Mehr...

Beate Zschäpe zwischen ihren Anwälten Anja Sturm (l.) und Wolfgang Heer (r.).

Im Prozess um die Morde der rechtsextremen NSU lehnt die Hauptangeklagte Beate Zschäpe ihre Richter erneut als befangen ab. Bereits zu Beginn des Mammutprozesses hatten Zschäpes Anwälte erfolglos einen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl gestellt. Mehr...

Beate Zschäpe zwischen ihren Anwälten Anja Sturm und Wolfgang Heer.

Ein mutmaßlicher Unterstützer des "Nationalsozialistischen Untergrunds" gibt sich im NSU-Prozess als Quelle des Verfassungsschutzes aus. Die Vernehmung des Zeugen verläuft äußerst zäh, er macht immer wieder Erinnerungslücken geltend und verwickelt sich in Widersprüche. Mehr...

Von Stefan Geiger |
Beate Zschäpe mit ihren Anwälten Anja Sturm und Wolfgang Heer.

In München tun alle so, als hätte es Beate Zschäpes Misstrauensantrag gegen ihr Verteidigerteam überhaupt nicht gegeben. Mehr...

Die Angeklagte Beate Zschäpe (2.v.l.) zwischen ihren Anwälten Anja Sturm und Wolfgang Heer.

Wenn man von guten und schlechten Tagen für Beate Zschäpe im NSU-Prozess sprechen will, dann ist dieser ein richtig schlechter: Das Gericht schmettert ihren Antrag auf neue Anwälte ab. Und eine Zeugin belastet sie – und setzt ihr auch sonst erkennbar zu. Mehr...

Beate Zschäpe hatte immer ein großes Portemonnaie bei sich.

Nach der Aussage einer Zeugin vor dem Münchner Oberlandesgericht hat die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe stets die Urlaubskasse des NSU-Trios verwaltet. Die Angeklagte selbst wirkte vor Gericht angeschlagen.  Mehr...

Zschäpe zwischen ihren Anwälten Anja Sturm (l) und Wolfgang Heer (r).

Im NSU-Prozess muss Beate Zschäpe ihre bisherigen Anwälte behalten. Das Oberlandesgericht München lehnt ihren Wunsch nach neuen Verteidigern ab. Begründung: Zschäpe habe nicht ausreichend stichhaltig dargelegt, warum das Vertrauensverhältnis endgültig erschüttert sein soll. Mehr...

Angeklagte Beate Zschäpe im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München.

Opfervertreter appellieren an die NSU-Angeklagte Beate Zschäpe, über den Tathergang und mögliche Helfer zu berichten. Mehr...

Von Mirko Weber |
Wenig vertrauensvoll: Beate Zschäpe inmitten ihrer Anwälte Anja Sturm  (links), Wolfgang Stahl (rechts) und Wolfgang Heer.

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe wird wissen, warum sie ihren Verteidigern im NSU-Prozess das Vertrauen entzogen hat: Sie rücken sich selbst in den Mittelpunkt und sind oft nicht auf der Höhe des Geschehens. Mehr...

Beate Zschäpe vor Gericht.

Nachdem Beate Zschäpe ihren Verteidigern das Vertrauen entzogen hat, erwartet das Gericht ihre schriftlichen Erläuterungen. Sollte das Gericht Zschäpes Verteidiger entpflichten, könnte das den Prozess verzögern oder sogar platzen lassen. Mehr...

Von Mirko Weber |
Beate Zschäpe mit ihren Anwälten.

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe entzieht ihren drei Verteidigern überraschend das Vertrauen. Folgt das Oberlandesgericht München dem Antrag, müssten neue Pflichtverteidiger gefunden werden - dazu ist das Gericht jedoch keineswegs verpflichtet. Mehr...

Ressort

13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bomben- anschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe.


Neonazi-Terror
Der Terror der Neonazis vom Zwickau.

Die Gewalttaten der Neonazis der Zwickauer Zelle: Zeittafel, Orte des Geschehens und die Terror-Folgen in Bildern.

Spezial

Die große Aufbereitung des Nationalsozialismus: Rückblick auf den Auschwitz-Prozess 1963 bis 1965 in Frankfurt am Main.

Zeitgeschichte

Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.

Revolte

Protest und Party, Revolte - aber keine Revolution: 1968 hat die Gesellschaft nachhaltig verändert.

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