Der Bundesgerichtshof hebt den Haftbefehl gegen den mutmaßlichen NSU-Unterstützer Holger G. auf. Ein dringender Tatverdacht bestehe nicht. Mehr...
Der ehemalige bayerische Innenminister Günther Beckstein besucht den NSU-Untersuchungsausschuss. Obwohl Bayerns Verfassungsschützer nach eigenen Angaben keine Ahnung hatten, dass hinter der NSU-Mordserie eine rechte Terrorzelle stecken könnte, vermutete Beckstein schon früh rechtsextreme Motive. Mehr...
Jetzt ist es amtlich: Die Thüringer Sicherheitsbehörden, insbesondere das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV), haben bei der Fahndung nach der Zwickauer Terrorzelle flächendeckend und in katastrophalem Maße versagt. Mehr...
Die bayrische Polizei betrieb zeitweilig einen Döner-Imbiss, um jene Taten aufzuklären, die später der Neonazi-Gruppe NSU zugeordnet werden konnten. Dass die Behörden viel zu einseitig ermittelt haben, wird immer deutlicher. Mehr...
Bizarre Idylle: Das Bundeskriminalamt veröffentlicht Bilder der Zwickauer Nazizelle um Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe im gemeinsamen Urlaub und erhofft sich neue Hinweise aus der Bevölkerung. Mehr...
Staat und Gesellschaft haben nur unzureichend auf den Terror der Zwickauer Zelle reagiert. Die Bundesbeauftragte für die NSU-Opfer, Barbara John, fordert im Interview mehr Geld für Initiativen gegen rechts und erklärt, warum Reformen bei der Polizei dringend nötig sind. Mehr...
Im Bundestag muss sich der Leiter der Sonderkommission „Bosporus“ unangenehmen Fragen stellen. Geier klagt über mangelnde Beweise und die schwierige Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz. Schließlich muss er eingestehen, dass vieles schief gelaufen ist. Mehr...
Bei den Ermittlungen im Zusammenhang mit der Zwickauer Neonazi-Zelle NSU haben Beamte des Bundeskriminalamts Wohnungen in Thüringen, Hessen und Sachsen durchsucht. Die Razzia soll unter anderem klären, woher die Gruppe ihre Waffe hatte. Mehr...
100 Beamte durchsuchen seit dem frühem Morgen in mehreren Städten Wohnungen von Rechtsradikalen. Drei Verdächtige wurden inzwischen festgenommen. Die Aktion richtet sich vor allem gegen führende Köpfe des rechtsextremen "Freundeskreis Rade". Mehr...
In Zwickaus Frühlingsstraße lebte das rechtsextreme Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Jetzt wird der Ort beseitigt, was nicht jedem gefällt. Mehr...
Zwickau lässt das Gebäude abreißen, in dem sich die mutmaßlichen Terroristen um Uwe Mundlos und Beate Zschäpe versteckten. Die Stadt will damit verhindern, dass das Gebäude zu einem Wallfahrtsort für Neonazis wird. Mehr...
Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat Fehler bei den Ermittlungen gegen die rechtsextreme Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) zugegeben. Unterlagen belegen schwere Pannen gleich zu Beginn der Ermittlungen. Mehr...
Der Rechtsterrorist Uwe Mundlos wollte offenbar eine eigene T-Shirt-Collection entwerfen. Das geht aus bislang geheim gehaltenen Unterlagen des Erfurter Landesamtes hervor. Die Figuren darauf sollten sich an der Comicserie „The Simpsons“ orientieren, aber die Erkennungszeichen von Skinheads tragen. Mehr...
Ermittler gehen davon aus, dass die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe als „Kopf und Herz“ des Neonazi-Trios angesehen werden muss. Sie sei in der Vereinigung „gleichberechtigtes Mitglied“ gewesen, heißt es. Die Polizei hat unterdessen mehrere Munitionsdepots der Zelle entdeckt. Mehr...
Warum ist ihr Sohn ein Mörder geworden? Die Eltern des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt geben der ARD erstmals ein TV-Interview. Mehr...
Eine unbekannte vierte Person hat vermutlich die Abläufe am letzten Tag der Zwickauer Terrorzelle entscheidend beeinflusst. Wie sonst hätte Beate Zschäpe vom Tod ihrer Freunde erfahren und die Wohnung in Brand stecken können? Mehr...
Der frühere thüringische Verfassungsschutzchef Helmut Roewer soll als wichtiger Zeuge im NSU-Ausschuss aussagen. Unklar ist, warum seine Behörde die Rechtsterroristen Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos nicht aufspüren konnte. Ein internes Papier zeichnet ein verheerendes Bild seiner Amtsführung. Mehr...
Bei einer Demonstration in München verherrlichen Neonazis mit der Pink-Panther-Melodie die Morde der NSU-Terroristen. Die Polizei ermittelt – und die Gema kennt erst recht kein Pardon. Mehr...
Wusste die Neonazi-Szene schon 2002 von den NSU-Morden? In der bei Neonazis populären Zeitschrift „Der Weisse Wolf“ aus Neustrelitz wird der „Nationalsozialistische Untergrund“ schon 2002 gefeiert. Mehr...
Neun Jahre nach dem gescheiterten NPD-Verbot wollen die Innenminister wieder systematisch Beweise gegen die rechtsextreme Partei sammeln. Eine Entscheidung über ein neues Verbotsverfahren wird aber wohl erst im Dezember fallen. Mehr...
Ein möglicher zweiter Anlauf für ein NPD-Verbotsverfahren stößt bei Koalitionspolitikern weiter auf Bedenken. Mehr...
Seit Januar sind 46 Rechtsextreme festgenommen worden. Über 100 Neonazis sind untergetaucht. Ein NPD-Verbotsverfahren rückt näher. Die Unions-Innenminister von Bund und Ländern haben entschieden, alle V-Leute in den Führungsgremien der Partei abzuschalten. Mehr...
Bundesweit sind 160 Rechtsextremisten untergetaucht, die Fahndung läuft. Wenn die V-Männer aus der NPD abgezogen sind, kommt wohl das Verbotsverfahren. Mehr...
Die Unions-Innenminister sind bereit, auf V-Leute in der Führung der rechtsextremen NPD zu verzichten und damit den Weg für ein mögliches Verbotsverfahren zu ebnen. Mehr...
Der stellvertretende NPD-Bundesvorsitzende Frank Schwerdt hat einem Medienbericht zufolge jahrelang Kontakte zu mehreren mutmaßlichen Mitgliedern und Helfern der Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund unterhalten. Mehr...
Der sächsische Landtag setzt einen Untersuchungsausschuss zur Zwickauer Zelle ein. Pikant daran: Im Ausschuss wird wohl auch die NPD vertreten sein. Mehr...
Der Bundesgerichtshof (BGH) lehnt eine Haftprüfung Beate Zschäpes ab und nennt neue Details zu ihrer Rolle in der NSU. Unterdessen beschloss der sächsische Landtag ebenfalls einen Untersuchungsausschuss zur NSU einzusetzen. Mehr...
Carsten S., der mutmaßliche Helfer der Zwickauer Terrorzelle, gibt zu, dem Trio eine Waffe geliefert zu haben. Es handelt sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Mordwaffe, mit der neun Einwanderer ermordet wurden. Mehr...
Schlicht und würdevoll wird in Berlin der Opfer der Neonazis gedacht. Die Kanzlerin bittet um Vergebung. Die Angehörigen hoffen auf ein Deutschland, das auch ihnen gehört. Mehr...
Zwei Töchter, die nicht um ihre Väter trauern konnten. Ein Vater, dessen Sohn in seinen Armen starb. Angela Merkel, die sich für ihr Land entschuldigen muss. Auszüge aus den Reden der Gedenkfeier. Mehr...
Kanzlerin Merkel entschuldigt sich bei den Hinterbliebenen der Opfer der rechtsterroristischen Mordserie. In der Gedenkveranstaltung kommen auch die Hinterbliebenen selbst zu Wort. Mehr...
Semya Simsek verlor als Teenager ihren Vater, ermordet am Blumenstand. Anschließend konnte sie nicht einmal in Ruhe trauern, weil plötzlich ihre eigene Familie verdächtigt wurde. Heute fragt sie: Kann ich in Deutschland noch zu Hause sein? Mehr...
Ein Vater schildert bei der Gedenkzeremonie für die Opfer des Rechtsextremismus, wie sein Sohn in seinem Armen starb. Seine Familie bitte um Beistand. Geld werde sie aber nicht annehmen. Stattdessen formuliert der Vater drei Wünsche. Mehr...
+++ Angehörige beschwören den Zusammenhalt +++ Bewegende Rede einer Tochter, deren Vater ermordet wurde +++ "Wir bewundern Christian Wulff" +++ Merkel: Die Täter sind eine Schande +++ Angehörige sitzen zwischen Politikern +++ Schweigeminute +++ Mehr...
Mit einer Zeremonie werden heute die Opfer rechter Gewalt geehrt. Die Angehörigen mussten lange auf Anerkennung warten. Doch vor wenigen Jahren wäre selbst eine solche Geste kaum vorstellbar gewesen. Mehr...
Der langjährige Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, wünscht sich noch mehr zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus in Deutschland. Er hatte als Erster eine öffentlich eine offizielle Gedenkveranstaltung für die Opfer der mutmaßlichen Terrorzelle NSU gefordert. Mehr...
Der Thüringer Landtag will die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe als erste Zeugin anhören. Die Einladung ist schon verschickt - doch Zschäpe wird kaum zur Aufklärung beitragen. Mehr...
Die Bundesanwaltschaft will voraussichtlich im Herbst Anklage wegen der Mordserie der Zwickauer Neonazi-Zelle erheben. Mehr...
Im Fall der mutmaßlichen Zwickauer Terrorgruppe NSU wachsen die Zweifel am Aufklärungswillen der Sicherheitsbehörden. Das BKA lässt Ermittlungsdaten löschen, die den wohl wichtigsten mutmaßlichen NSU-Unterstützer André E. betreffen. Mehr...
13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bombenanschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe im Spezial zum Neonazi-Terror.
13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bomben- anschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe.
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