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Neonazi-Terror
Die Zwickauer Zelle, ihr Terror und die Folgen

Ein mutmaßlicher Unterstützer des "Nationalsozialistischen Untergrunds" gibt sich im NSU-Prozess als Quelle des Verfassungsschutzes aus. Die Vernehmung des Zeugen verläuft äußerst zäh, er macht immer wieder Erinnerungslücken geltend und verwickelt sich in Widersprüche. Mehr...

Die Angeklagte Beate Zschäpe (2.v.l.) zwischen ihren Anwälten Anja Sturm und Wolfgang Heer.

Wenn man von guten und schlechten Tagen für Beate Zschäpe im NSU-Prozess sprechen will, dann ist dieser ein richtig schlechter: Das Gericht schmettert ihren Antrag auf neue Anwälte ab. Und eine Zeugin belastet sie – und setzt ihr auch sonst erkennbar zu. Mehr...

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Beate Zschäpe hatte immer ein großes Portemonnaie bei sich.

Nach der Aussage einer Zeugin vor dem Münchner Oberlandesgericht hat die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe stets die Urlaubskasse des NSU-Trios verwaltet. Die Angeklagte selbst wirkte vor Gericht angeschlagen.  Mehr...

Zschäpe zwischen ihren Anwälten Anja Sturm (l) und Wolfgang Heer (r).

Im NSU-Prozess muss Beate Zschäpe ihre bisherigen Anwälte behalten. Das Oberlandesgericht München lehnt ihren Wunsch nach neuen Verteidigern ab. Begründung: Zschäpe habe nicht ausreichend stichhaltig dargelegt, warum das Vertrauensverhältnis endgültig erschüttert sein soll. Mehr...

Angeklagte Beate Zschäpe im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München.

Opfervertreter appellieren an die NSU-Angeklagte Beate Zschäpe, über den Tathergang und mögliche Helfer zu berichten. Mehr...

Von Mirko Weber | 7 Kommentare
Wenig vertrauensvoll: Beate Zschäpe inmitten ihrer Anwälte Anja Sturm  (links), Wolfgang Stahl (rechts) und Wolfgang Heer.

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe wird wissen, warum sie ihren Verteidigern im NSU-Prozess das Vertrauen entzogen hat: Sie rücken sich selbst in den Mittelpunkt und sind oft nicht auf der Höhe des Geschehens. Mehr...

Beate Zschäpe vor Gericht.

Nachdem Beate Zschäpe ihren Verteidigern das Vertrauen entzogen hat, erwartet das Gericht ihre schriftlichen Erläuterungen. Sollte das Gericht Zschäpes Verteidiger entpflichten, könnte das den Prozess verzögern oder sogar platzen lassen. Mehr...

Von Mirko Weber | 10 Kommentare
Beate Zschäpe mit ihren Anwälten.

Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe entzieht ihren drei Verteidigern überraschend das Vertrauen. Folgt das Oberlandesgericht München dem Antrag, müssten neue Pflichtverteidiger gefunden werden - dazu ist das Gericht jedoch keineswegs verpflichtet. Mehr...

Von Mirko Weber | Kommentieren
Auch am 127. Verhandlungstag das gleiche Bild: Beate Zschäpe von hinten.

Beate Zschäpe war "keine dumme Hausfrau", sagt der Neonazi und ehemalige V-Mann Tino Brandt als Zeuge im NSU-Prozess vor dem Münchner Gericht aus. Und auch der Verfassungsschutz erscheint in schlechtem Licht.  Mehr...

Die Namen der NSU-Opfer stehen auf einer Gedenktafel am Halitplatz in Kassel. Foto: Uwe Zucchi

Das Oberlandesgericht München will im NSU-Prozess einen früheren Rechtsextremisten befragen. Der Mann war längere Zeit mit einer Frau zusammen, deren Namen und persönliche Daten die Angeklagte Beate Zschäpe als Tarnung verwendete. Mehr...

Rechtsextreme Gewalt gegen Ausländer ist in Deutschland alltäglich. Das stellt der Verfassungsschutzbericht fest. Daneben nimmt auch die linksextreme Gewalt zu. Besondere Sorge machen Rückkehrer aus dem Syrien-Krieg. Zur NSA gibt es angeblich nichts Neues. Mehr...

NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt.

Am 6. Juli 1993 wurde die Leiche eines neun Jahre alten Jungen am Saale-Ufer in Jena gefunden. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft neu. Unter Verdacht: Der inzwischen tote NSU-Terrorist Böhnhardt und einer seiner Jugendfreunde. Mehr...

Von Helmut Frankgenberg und Petra Pluwatsch | 7 Kommentare
Bundespräsident Gauck mit Meral Sahin von der IG Keupstraße.

Aufruf zu mehr Zivilcourage gegen Rassismus am zehnten Jahrestag des NSU-Anschlags von Köln. Bundespräsident Joachim Gauck hält eine bewegende Rede am Pfingstmontag in Köln. Mehr...

Am Pfingstmontag ist es genau zehn Jahre her, dass vor dem Friseursalon in der Kölner Keupstraße eine Bombe explodierte.

Im Interview sagt die Ministerpräsidentin von NRW, Hannelore Kraft, dass die Aufklärung der NSU-Verbrechen noch nicht zu Ende ist. Mehr...

Angeklagte Zschäpe zwischen ihren Anwälten Sturm (li.) und Heer.

Im NSU-Prozess rückt der Mitangeklagte André E. erneut in den Fokus - laut Anklage einer der treuesten Helfer des NSU-Trios. Kriminalbeamte sagen als Zeugen aus, sie könnten nach Auswertung tausender Handy-Verbindungsdaten viele Telefonate zwischen André E. und Beate Zschäpe nachweisen. Mehr...

 Blick auf das Internet-Café in Kassel, in dem der Betreiber Halit Yozgat ermordet wurde.

SPD und Linkspartei beschließen den Untersuchungsausschuss zur Mordserie der NSU. Die Regierungsfraktionen hingegen halten den Ausschuss für "nicht zielführend" und haben sich der Stimme enthalten.  Mehr...

Nach einem Banküberfall waren die beiden mit Mountainbikes geflüchtet und hatten sich in einem Wohnmobil verschanzt - sie wurden allerdings entdeckt. Foto: Carolin Lemuth/Archiv

Der NSU-Prozess widmet sich erstmals dem Ende des «Nationalsozialistischen Untergrunds»: dem Tod der beiden mutmaßlichen Neonazi-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4. November 2011 in Eisenach. Mehr...

Die SPD-Fraktion im Landtag hat beschlossen, dass ein parlamentarischer Ausschuss den NSU-Mord in Hessen untersuchen soll.

Ein parlamentarischer Ausschuss soll den Mord an einem türkischstämmigen Internetcafé-Besitzer in Kassel untersuchen, der dem NSU zugeordnet wird. Das beschließt die SPD-Fraktion im hessischen Landtag. Mehr...

Beate Zschäpe im Gerichtssaal.

Die Rolle der Frauen in der rechtsextremistischen Szene wird laut einer Studie häufig unterschätzt. Die Amadeu-Antonio-Stiftung stellt in ihrer Untersuchung fest, dass bis zu ein Drittel der militanten Rechtsextremen weiblich sind. Mehr...

Gedenken an Halit Yozgat: Bürger bei einer Schweigeminute in Kassel im Februar 2012.

In Kürze wird der Landtag über einen eigenen Untersuchungsausschuss zu den Morden des Nationalsozialistischen Untergrunds entscheiden. Wir erklären, was Hessen mit den NSU-Taten und deren Aufklärung zu tun hat. Mehr...

Beate Zschäpe und ihre Anwälte im Gerichtssaal, gut bewacht.

Die mutmaßlichen Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ hatten Hilfe von einem rechtsextremen Netzwerk, glauben Opferanwälte. Mehr...

Die Opfer des NSU: Gedenkstein am Halitplatz in Kassel.

Statt des konfliktträchtigen Untersuchungsausschusses zum Umgang der hessischen Behörden mit dem NSU schlägt die SPD einen Sonderausschuss vor, der im Konsens der Parteien arbeiten könnte. Dieser Vorschlag scheint aber kaum Chancen zu haben. Mehr...

Der 100. Verhandlungstag des NSU-Prozesses gibt Aufschluss darüber, wie die Sicherheitsbehörden mit Neonazis zusammengearbeitet haben.

Ausgerechnet am 100. Verhandlungstag bekommen Gericht und Öffentlichkeit jetzt unverhofft einen erhellenden Einblick in die Methoden der Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Mehr...

Von Mirko Weber | 9 Kommentare
Beate Zschäpe.

Die Strategie der Angeklagten Beate Zschäpe macht den Münchner NSU-Prozess zur Geduldsprobe. Denn nur sie könnte für Aufklärung sorgen. Mehr...

 Blick auf das Internet-Café in Kassel, in dem der Betreiber Halit Yozgat ermordet wurde.

Die hessische SPD fordert einen Ausschuss zur Aufarbeitung des NSU-Mordes in Kassel. Schwarz-Grün hält das Thema für erledigt, will aber Reformvorschläge für die Sicherheitsbehörden erarbeiten.  Mehr...

Demonstration in München: Die Rolle eines Verfassungsschutz-Mitarbeiters beim NSU-Mord in Kassel ist nach wie vor unklar.

Lutz Irrgang, der frühere hessische Verfassungsschutz-Chef, sollte die Rolle seines Mitarbeiters Andreas T. beim NSU-Mord in Kassel klären. Er verteidigt aber vor allem seine Behörde für ihr Vorgehen nach dem Attentat. Mehr...

In diesem Kasseler Internet-Café wurde der Betreiber Halit Yozgat ermordet.

Ismail Yozgat, Vater des Kasseler NSU-Opfers, wird beim Prozess das Wort entzogen. Er fand seinen Sohn in seinem Blut liegend, erschossen von den Nazi-Terroristen des NSU. Als er vor Gericht das Wort ergreifen will, wird er unterbrochen - wegen der Strafprozessordnung.  Mehr...

Trauerzug für die ermordete Michèle Kiesewetter 2007 in Böblingen.

Der Fall Kiesewetter wird immer mysteriöser: Eine Zeugin berichtet von Verbindungen in die rechte Szene und von Bedrohungen im Vorfeld des NSU-Prozesses.  Mehr...

...und nach dem Angriff der Hitlergruß (Symbolbild).

Gleich dreimal greifen Neonazis in der Kleinstadt Merseburg innerhalb von wenigen Tagen Ausländer an. Eines der Opfer muss ins Krankenhaus, Innenminister Stahlknecht (CDU) fordert härtere Strafen. Mehr...

Von Mirko Weber | Kommentieren
Bunt statt braun: Beate Zschäpe vor Gericht.

Die ehemalige Helferin der mutßmaßlichen NSU-Terroristen, Mandy S. aus Chemnitz, berichtet im Münchener Prozess über das Untertauchen im rechten Sumpf. Mehr...

Mahnwache vor dem Bahnhof Kirchweyhe bei Bremen.

Fast sechs Jahre Haft wegen Körperverletzung mit Todesfolge: So endete am Mittwoch der Prozess um einen zu Tode getretenen Streitschlichter aus Kirchweyhe bei Bremen. Mehr...

Anwälte, Zschäpe, Polizisten: Ikonographie des NSU-Prozesses.

Bei den NSU-Ermittlungen war Max-Florian B. eine Hilfe. Auf seine Aussagen stützen sich Teile der Anklage. Vor Gericht will er aber gar nichts mehr sagen. Mehr...

Ganz in Schwarz: Beate Zschäpe.

War Beate Zschäpe beim Polizistenmord von Heilbronn mit ihren mutmaßlichen NSU-Komplizen im Südwesten unterwegs? Eine Zeugin soll sie gesehen haben, sagen Nebenklage-Anwälte. Die Angaben sind aber noch sehr vage.  Mehr...

Ressort

13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bomben- anschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe.


Neonazi-Terror
Der Terror der Neonazis vom Zwickau.

Die Gewalttaten der Neonazis der Zwickauer Zelle: Zeittafel, Orte des Geschehens und die Terror-Folgen in Bildern.

Spezial

Die große Aufbereitung des Nationalsozialismus: Rückblick auf den Auschwitz-Prozess 1963 bis 1965 in Frankfurt am Main.

Zeitgeschichte

Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.

Revolte

Protest und Party, Revolte - aber keine Revolution: 1968 hat die Gesellschaft nachhaltig verändert.

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Das Land Hessen entlässt seine besten Beamten, erklärt erfolgreiche Steuerfahnder für verrückt. Was steckt dahinter?

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