Aktuell: Bahn-Streik | Flucht und Zuwanderung | Tugce | Regionale Startseite
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Neonazi-Terror
Die Zwickauer Zelle, ihr Terror und die Folgen

Von Andreas Förster |

Hat der deutsche Geheimdienst Gesetzesverstöße eines Topspitzels gedeckt? Ein Bericht über den den V-Mann „Corelli“ wirft neue Fragen auf - auch zum NSU.  Mehr...

Auf dem Halitplatz in Kassel erinnert ein Gedenkstein an die Opfer des NSU.

Der Mord an Halit Yozgat in Kassel wird ein weiteres Mal das Oberlandesgericht München (OLG) beschäftigen. Das OLG kündigt eine erneute Ladung des früheren Verfassungsschützers Andreas Temme im Juni an. Mehr...

"Sturm 18"-Gründungsmitglied Christoph W. schwadronierte davon, sich die (Springer-)Stiefel zu schnüren, um zur „Maßnahme im Kanackengebiet“ aufzubrechen. (Symbolbild)

Der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) prüft weiter ein Verbot des Vereins "Sturm 18". Ein Gründungsmitglied hetzte öffentlich gegen Ausländer und Linke und verbreitete eine Anleitung zum Bombenbau. Mehr...

Rechtsanwalt Alexander Kienzle vertritt mit einer Kollegin und zwei Kollegen Familie Yozgat im NSU-Prozess in München. Halit Yozgat wurde am 6. April 2006 mutmaßlich von NSU-Mitgliedern in seinem Internetcafé in Kassel ermordet.

Rechtsanwalt Alexander Kienzle vertritt mit seinen Kollegen die Familie des 2006 ermordeten Halil Yozgat. Im Gespräch mit der FR äußert er Zweifel an den neuesten Aussagen im NSU-Ausschuss. Mehr...

Andreas Temme beim NSU-Untersuchungsausschuss.

Sechs Stunden lang hatte sich der NSU-Untersuchungsausschuss mit einem Telefonat der beiden Geheimdienstler Andreas Temme und Gerald H. vom Mai 2006 befasst - doch das war erst der Anfang. Die Ex-Verfassungsschützer sollen erneut vor den Ausschuss geladen werden. Mehr...

Der ehemalige Verfassungsschützer Andreas Temme als Zeuge vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Wiesbaden.

Der frühere Geheimschutzbeauftragte Gerald H. macht aus seiner Geringschätzung für die Politiker im Landtag kein Hehl. Fragen beantwortet er ausweichend oder kurz angebunden. Die Abgeordneten sind fassungslos. Mehr...

Anzeige

Im Mittelpunkt des Interesses: Zeuge Andreas Temme.

Hat der Verfassungsschutz mehr über den Mord an Halit Yozgat gewusst? Nein, versichert der ehemalige Geheimschutzbeauftragte. Den Abgeordneten im Ausschuss ist deutlich anzumerken, dass sie mit den banalen Erklärungen des Verfassungsschützers nicht zufrieden sind. Mehr...

Hier wurde Halit Yozgat ermordet.

Wusste der hessische Verfassungsschutz vorab vom NSU-Mord 2006 in Kassel? Nein, versichert der ehemalige Geheimschutzbeauftragte des Dienstes im Untersuchungsausschuss - beweist aber ein besonderes Verhältnis zur Wahrheit. Mehr...

Andreas H. (mit Mütze), der mutmaßliche Rädelsführer der rechten Terrorgruppe „Oldschool Society“, bei  seiner Festnahme in Augsburg.

Die rechtsextreme „Oldschool Society“ wurde seit Monaten überwacht. Die Ermittler schlugen zu, als Anschläge drohten - unter anderem gegen Flüchtlinge und Salafisten.  Mehr...

Von Andreas Förster |
Die Bundesanwaltschaft hat bei Razzien in mehreren Bundesländern am Mittwoch vier mutmaßliche Rechtsextremisten festnehmen lassen. Die drei Männer und eine Frau stehen demnach in dem dringenden Verdacht, gemeinsam mit anderen die rechtsterroristische Vereinigung «Oldschool Society» (OSS) gegründet und Anschläge auf Moscheen und Asylbewerberheime geplant zu haben.

Sie bezeichnen sich als Gleichgesinnte, die die deutsche Kultur leben. Doch die "Oldschool Society" plante offenbar auch Attentate. Nun ist die Bundesanwaltschaft gegen die Gruppe vorgegangen. Mehr...

Halit-Platz: Vor dem Kasseler Hauptfriedhof steht ein Gedenkstein für Halit Yozgat und die Mordopfer des NSU.

Die Thüringer SPD-Politikerin Dorothea Marx ermutigt den hessischen NSU-Ausschuss: Die Parlamentarier in Wiesbaden sollten sich nicht mit geschwärzten Behördenakten zufriedengeben. Mehr...

Von Joachim F. Tornau |
Richter, Anwälte und die Angeklagte Beate Zschäpe (zweite von links) am 200. Verhandlungstag im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München.

Der Kasseler Neonazi-Führer Bernd T. erscheint nicht zum NSU-Prozess in München. Er sei "krankheitsbedingt verhindert" und wolle zudem nicht mehr als Zeuge aussagen, lässt er verlauten. Im Februar war er in Bomberjacke, Militärhose und Springerstiefeln vor Gericht erschienen.  Mehr...

Ein Gedenkstein am Halitplatz in Kassel erinnert an die NSU-Opfer, auch an den Kasseler Internetcafé-Betreiber Halit Yozgat.

Die Bundestagsabgeordneten Binninger (CDU), Högl (SPD) und Pau (Linke) setzen große Hoffnungen in die Arbeit des NSU-Ausschuss im hessischen Landtag. Mehr...

Von Andreas Förster |
Wolfgang Drexler, Chef des Stuttgarter NSU-Ausschusses, mit den Schlüsseln des verbrannten Nazi-Aussteigers H.

Im Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschuss hat die Polizei mittlerweile das Vertrauen verspielt. Weitere Ermittlungsfehler im Fall Kiesewetter kommen ans Licht, wobei sich der Verdacht auf weitere Mittäter verstärkt.  Mehr...

Ein Veranstaltungsplakat mit den Köpfen der mutmaßlichen NSU-Terroristen hängt neben dem Ort, an dem Halit Yozgat 2006 ermordet wurde.

Eine junge Frau stirbt knapp vier Wochen nachdem sie als Zeugin im Stuttgarter NSU-Ausschuss ausgesagt hat. Die Obduktion ergibt eine Lungenembolie. Fremdverschulden kann somit ausgeschlossen werden.  Mehr...

Von Harald Biskup |
Die Angeklagte Beate Zschäpe im Oberlandesgerichts in München.

Ein impulsiver Richter, maulfaule Zeugen, eine angespannte Angeklagte: Das Mammutverfahren um die NSU-Morde zerrt an den Nerven aller Beteiligten. Mehr...

Im Fall der getöteten Polizistin Michèle Kiesewetter haben die Ermittler lange Zeit Hinweise auf mögliche Mittäter vernachlässigt. Auch die These, die 22-jährige Beamtin sei ein Zufallsopfer, wackelt. Mehr...

Der 2006 in Kassel erschossene Kleinunternehmer Halit Yozgar.

CDU und Grüne wollen, dass der NSU-Untersuchungsausschuss die Mitschnitte von Telefonaten zwischen Verfassungsschutz-Mitarbeitern hören kann. Der ehemalige OB-Kandidat von Marburg, Wieland Stötzel (CDU), wird dem Ausschussvorsitzenden Hartmut Honka künftig zur Seite stehen. Mehr...

Von Christian Schafmeister |
Nierth war wegen einer vor seinem Haus geplanten Demonstration der rechtsextremen NPD von seinem Ehrenamt als Ortsbürgermeister zurückgetreten.

Nach dem Rücktritt eines von der NPD bedrängten Bürgermeisters wird Sachsen-Anhalt aktiv. Der Oberbürgermeister der Gemeinde Tröglitz fühlt sich nicht ausreichend geschützt. Mehr...

Laut Innenminister Peter Beuth (CDU) habe das Oberlandesgericht (OLG) München die Beweisstücke für den Ausschuss freigegeben.

In der NSU-Affäre will die hessische SPD-Landtagsfraktion den angeblichen Polizeischutz für einen früheren V-Mann aus der rechtsextremen Szene im Innenausschuss zur Sprache bringen. Mehr...

Von Harald Biskup |
Demonstranten der linken und der rechten Szene demonstrieren am vor dem Oberlandesgericht München, wo der NSU-Prozess verhandelt wird.

Im NSU-Prozess ist ein Zeuge sichtlich bemüht, seine Bedeutung in der damaligen rechten Chemnitzer Szene herunterzuspielen. An Einzelheiten kann oder will er sich nicht mehr erinnern - und mit der Beate habe er ohnehin kaum Kontakt gehabt. Mehr...

Ein Extremismusforscher und Sachverständiger im NSU-Ausschuss plädiert für einen Rücktritt Bouffiers - der Ministerpräsident soll im Mordfall Yozgat die Unwahrheit gesagt haben.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) soll nach den neuesten Enthüllungen zur Rolle des hessischen Verfassungsschutzes im Mordfall Halit Yozgat Konsequenzen ziehen, fordert der Rechtsextremismus-Forscher Hajo Funke. Der Landtag müsse ihm das Vertrauen entziehen. Mehr...

Volker Bouffier soll im NSU-Prozess aussagen.

Die Ankläger der Bundesanwaltschaft und die Anwälte der Mordopfer haben im NSU-Prozess schon häufig gestritten. Im Fall des Kasseler Mordes ist der Krach jetzt eskaliert. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) soll aussagen. Mehr...

Die Angeklagte Beate Zschäpe.

Ein Zeuge aus der rechtsextremen Szene in Chemnitz hat im NSU-Prozess eingeräumt, das Terrortrio bei Fluchtplänen ins Ausland unterstützt zu haben.  Mehr...

Kassel: Blick auf das Straßenschild Halitplatz, benannt nach dem Namen des Kasseler NSU-Mordofers Halit Yozgat.

Die Grünen betonen ihren Willen zur Aufklärung der Vorwürfe gegen den hessischen Verfassungsschutz im Zusammenhang mit dem NSU-Mord von Kassel. Im FR-Interview erläutert Fraktionschef Mathias Wagner, warum die Grünen gegen einen NSU-Untersuchungsausschuss waren. Mehr...

Ministerpräsident Volker Bouffier vertraut seinen Sicherheitsbehörden (wie hier bei einer Übung mit dem Frankfurter Sondereinsatzkommando SEK 2012).

Im NSU-Skandal scheint es noch jede Menge Aufklärungsbedarf zu geben. Auch Ministerpräsident Volker Bouffier steht in der Kritik. Er soll als Innenminister Missstände beim Verfassungsschutz gedeckt haben. Mehr...

Ein Veranstaltungsplakat mit den Köpfen der mutmaßlichen NSU-Terroristen hängt neben dem Ort, an dem Halit Yozgat 2006 ermordet wurde.

Der erste verhörte Verfassungsschutz-Experte Jürgen Leimbach, Vize-Abteilungsleiter für Rechts- und Linksextremismus beim hessischen Verfassungsschutz, weiß im NSU-Ausschuss erstaunlich wenig zu erzählen.  Mehr...

Mit Blumen und nüchternen Worten schickt Peter Beuth, Mitte, Roland Desch (links) in den vorzeitigen Ruhestand. Gleichzeitig wird Nachfolger Robert Schäfer begrüßt.

Der hessische Verfassungsschutz tauscht seinen Präsidenten Roland Desch aus. Zur Feierstunde im Wiesbadener Innenministerium geht niemand auf die schweren Vorwürfe gegen den Geheimdienst ein. Mehr...

Nancy Faeser (44), hessische SPD-Generalsekretärin.

Nancy Faeser, SPD-Obfrau im hessischen NSU-Untersuchungsausschuss, spricht im FR-Interview über die Konsequenzen der neu aufgetauchten Abhörprotokolle des umstrittenen Geheimdienstmitarbeiters Andreas Temme. Mehr...

Volker Bouffier spielt eine merkwürdige Rolle im NSU-Skandal.

Vieles spricht dafür, dass der hessische Inlandsgeheimdienst längst vor dem Kasseler NSU-Anschlag 2006 über den rechtsextremen Hintergrund der Mordserie Bescheid wusste. Auch die Polizei muss sich unangenehme Fragen gefallen lassen - und Volker Bouffier. Der Leitartikel. Mehr...

Über Volker Bouffier könnte bald ein Sturm hereinbrechen.

Der umstrittene Geheimdienstmitarbeiter Andreas Temme soll vor dem NSU-Mord in Kassel vom Tatplan gewusst haben. Zentral für die neuen schweren Vorwürfe sind vor allem Aussagen des damaligen Geheimschutzbeauftragten beim hessischen Landesamt für Verfassungsschutz. Mehr...

Das Internet-Café in Kassel, in dem der Betreiber Halit Yozgat 2006 ermordet wurde.

Im NSU-Prozess sehen Nebenklage-Anwälte neue Hinweise darauf, dass ein hessischer Verfassungsschützer über den Kasseler Mord der rechtsterroristischen Gruppe vorab informiert war. Mehr...

Ordner zum Untersuchungsausschuss "Rechtsterrorismus/NSU BW".

Das von Thomas de Maizière geführte Bundesinnenministerium hat nun ein neues Verfassungsschutzgesetz erarbeitet. Der CDU-Politiker will Details in Kürze vorstellen. Im Bund regt sich schon jetzt Unmut. Die Grünen sprechen von einem „Neonazi-Förderprogramm“. Mehr...

Der NSU-Skandal hat berechtigte Zweifel gesät, ob V-Leute überhaupt nennenswerte Erkenntnisse bringen können. Sie bleiben ja überzeugte Extremisten. (Symbolbild)

Die im Verfassungsschutzgesetz geplanten Korrekturen am Umgang mit V-Leuten sind notwendig, aber womöglich nicht hinreichend. Außen vor bleibt aber das prinzipielle Problem mit V-Leuten. Mehr...

Von Joachim F. Tornau |
Der Tatort in Kassel, kurz nach dem Anschlag im Frühjahr 2006.

Der Kasseler Bernd T. bestreitet im NSU-Prozess eine Kooperation mit dem Verfassungsschutz - obwohl er sich im Dezember 2011 dem hessischen Verfassungsschutz als Informant angedient hatte. Mehr...

Ein Zeuge im NSU-Prozess tritt in Springerstiefeln auf (Symbolbild).

Im Münchner NSU-Prozess tritt ein Neonazi aus Nordhessen in Bomberjacke und Springerstiefeln auf. Er wird zu dem Mord an dem Betreiber eines Kasseler Internet-Cafés gehört. Gleich zu Beginn seiner Befragung macht er klar: Er wisse von nichts. Mehr...

Von Andreas Förster |
Ordner zum Untersuchungsausschuss "Rechtsterrorismus/NSU BW".

Sie galten als vernichtet - und bieten womöglich brisante Informationen: Fast 1000 Seiten mit Quellenberichten eines Spitzels aus dem NSU-Umfeld sind wieder aufgetaucht. Der V-Mann hatte zuvor behauptet, schon 1998 auf das untergetauchte NSU-Trio hingewiesen zu haben. Mehr...

Von Harald Biskup |
Carsten S. hat sich von der rechten Szene losgesagt.

Außer Beate Zschäpe ist Ralf Wohlleben der einzige der fünf Angeklagten im NSU-Prozess, der im Gefängnis sitzt. Wahrscheinlich wird das auch so bleiben. Ein Grund sind die Aussagen von Carsten S.: Der ehemalige Kumpel von Wohlleben gibt zu, für Wohlleben eine Waffe besorgt zu haben. Mehr...

Von Harald Biskup |
Protest vor dem Münchner Oberlandesgericht: Hier wird der Prozess um die Morde und Terroranschläge des NSU fortgesetzt.

Einmal mehr erweisen sich die Zeugen im NSU-Prozess als wenig auskunftswillig. Trotzdem offenbart ihre Vernehmung einige Einblicke in Chemnitz' rechte Szene. Mehr...

Von Harald Biskup |
Ein Plakat vor dem Oberlandesgericht in München erinnert an den NSU-Anschlag in Köln.

Erstmals seit im NSU-Prozess der Nagelbomben-Anschlag in der Kölner Keupstraße verhandelt wird, sagen zwei Zeugen aus, die den mutmaßlichen Täter Uwe Böhnhardt zur Tatzeit am Tatort gesehen haben. Einmal mehr wird deutlich, mit welchen Vorurteilen die Beamten in Köln ermittelten. Mehr...

Anzeige

Ressort

13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bomben- anschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe.


Neonazi-Terror
Der Terror der Neonazis vom Zwickau.

Die Gewalttaten der Neonazis der Zwickauer Zelle: Zeittafel, Orte des Geschehens und die Terror-Folgen in Bildern.

Spezial

Die große Aufbereitung des Nationalsozialismus: Rückblick auf den Auschwitz-Prozess 1963 bis 1965 in Frankfurt am Main.

Zeitgeschichte

Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.

Revolte

Protest und Party, Revolte - aber keine Revolution: 1968 hat die Gesellschaft nachhaltig verändert.

Video
FR-Themen
Zeitunglesen macht klug - Rundschau-Lesen macht klüger.

Unbequeme Recherchen, aufgedeckte Skandale: Die FR legt den Finger in Wunden. Journalistische Höhepunkte aus sechs Jahrzehnten.

Textimport

Verfolgen Sie unsere Nachrichten in Ihrer Lieblingsdarstellung - via RSS-Feed. Für Ihren Windows-PC bieten wir sogar einen kostenlosen Newsreader an. Informationen im Digital-Bereich.

Spezial

Das Land Hessen entlässt seine besten Beamten, erklärt erfolgreiche Steuerfahnder für verrückt. Was steckt dahinter?

Spezial

Bespitzelung von Beschäftigten, Datenklau, Elena, Swift - Was passiert mit unseren Daten?