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Neonazi-Terror
Die Zwickauer Zelle, ihr Terror und die Folgen

Von Harald Biskup |

Im NSU-Prozess ist ein Zeuge sichtlich bemüht, seine Bedeutung in der damaligen rechten Chemnitzer Szene herunterzuspielen. An Einzelheiten kann oder will er sich nicht mehr erinnern - und mit der Beate habe er ohnehin kaum Kontakt gehabt. Mehr...

Ein Extremismusforscher und Sachverständiger im NSU-Ausschuss plädiert für einen Rücktritt Bouffiers - der Ministerpräsident soll im Mordfall Yozgat die Unwahrheit gesagt haben.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) soll nach den neuesten Enthüllungen zur Rolle des hessischen Verfassungsschutzes im Mordfall Halit Yozgat Konsequenzen ziehen, fordert der Rechtsextremismus-Forscher Hajo Funke. Der Landtag müsse ihm das Vertrauen entziehen. Mehr...

Volker Bouffier soll im NSU-Prozess aussagen.

Die Ankläger der Bundesanwaltschaft und die Anwälte der Mordopfer haben im NSU-Prozess schon häufig gestritten. Im Fall des Kasseler Mordes ist der Krach jetzt eskaliert. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) soll aussagen. Mehr...

Die Angeklagte Beate Zschäpe.

Ein Zeuge aus der rechtsextremen Szene in Chemnitz hat im NSU-Prozess eingeräumt, das Terrortrio bei Fluchtplänen ins Ausland unterstützt zu haben.  Mehr...

Kassel: Blick auf das Straßenschild Halitplatz, benannt nach dem Namen des Kasseler NSU-Mordofers Halit Yozgat.

Die Grünen betonen ihren Willen zur Aufklärung der Vorwürfe gegen den hessischen Verfassungsschutz im Zusammenhang mit dem NSU-Mord von Kassel. Im FR-Interview erläutert Fraktionschef Mathias Wagner, warum die Grünen gegen einen NSU-Untersuchungsausschuss waren. Mehr...

Ministerpräsident Volker Bouffier vertraut seinen Sicherheitsbehörden (wie hier bei einer Übung mit dem Frankfurter Sondereinsatzkommando SEK 2012).

Im NSU-Skandal scheint es noch jede Menge Aufklärungsbedarf zu geben. Auch Ministerpräsident Volker Bouffier steht in der Kritik. Er soll als Innenminister Missstände beim Verfassungsschutz gedeckt haben. Mehr...

Ein Veranstaltungsplakat mit den Köpfen der mutmaßlichen NSU-Terroristen hängt neben dem Ort, an dem Halit Yozgat 2006 ermordet wurde.

Der erste verhörte Verfassungsschutz-Experte Jürgen Leimbach, Vize-Abteilungsleiter für Rechts- und Linksextremismus beim hessischen Verfassungsschutz, weiß im NSU-Ausschuss erstaunlich wenig zu erzählen.  Mehr...

Mit Blumen und nüchternen Worten schickt Peter Beuth, Mitte, Roland Desch (links) in den vorzeitigen Ruhestand. Gleichzeitig wird Nachfolger Robert Schäfer begrüßt.

Der hessische Verfassungsschutz tauscht seinen Präsidenten Roland Desch aus. Zur Feierstunde im Wiesbadener Innenministerium geht niemand auf die schweren Vorwürfe gegen den Geheimdienst ein. Mehr...

Nancy Faeser (44), hessische SPD-Generalsekretärin.

Nancy Faeser, SPD-Obfrau im hessischen NSU-Untersuchungsausschuss, spricht im FR-Interview über die Konsequenzen der neu aufgetauchten Abhörprotokolle des umstrittenen Geheimdienstmitarbeiters Andreas Temme. Mehr...

Volker Bouffier spielt eine merkwürdige Rolle im NSU-Skandal.

Vieles spricht dafür, dass der hessische Inlandsgeheimdienst längst vor dem Kasseler NSU-Anschlag 2006 über den rechtsextremen Hintergrund der Mordserie Bescheid wusste. Auch die Polizei muss sich unangenehme Fragen gefallen lassen - und Volker Bouffier. Der Leitartikel. Mehr...

Über Volker Bouffier könnte bald ein Sturm hereinbrechen.

Der umstrittene Geheimdienstmitarbeiter Andreas Temme soll vor dem NSU-Mord in Kassel vom Tatplan gewusst haben. Zentral für die neuen schweren Vorwürfe sind vor allem Aussagen des damaligen Geheimschutzbeauftragten beim hessischen Landesamt für Verfassungsschutz. Mehr...

Das Internet-Café in Kassel, in dem der Betreiber Halit Yozgat 2006 ermordet wurde.

Im NSU-Prozess sehen Nebenklage-Anwälte neue Hinweise darauf, dass ein hessischer Verfassungsschützer über den Kasseler Mord der rechtsterroristischen Gruppe vorab informiert war. Mehr...

Ordner zum Untersuchungsausschuss "Rechtsterrorismus/NSU BW".

Das von Thomas de Maizière geführte Bundesinnenministerium hat nun ein neues Verfassungsschutzgesetz erarbeitet. Der CDU-Politiker will Details in Kürze vorstellen. Im Bund regt sich schon jetzt Unmut. Die Grünen sprechen von einem „Neonazi-Förderprogramm“. Mehr...

Der NSU-Skandal hat berechtigte Zweifel gesät, ob V-Leute überhaupt nennenswerte Erkenntnisse bringen können. Sie bleiben ja überzeugte Extremisten. (Symbolbild)

Die im Verfassungsschutzgesetz geplanten Korrekturen am Umgang mit V-Leuten sind notwendig, aber womöglich nicht hinreichend. Außen vor bleibt aber das prinzipielle Problem mit V-Leuten. Mehr...

Von Joachim F. Tornau |
Der Tatort in Kassel, kurz nach dem Anschlag im Frühjahr 2006.

Der Kasseler Bernd T. bestreitet im NSU-Prozess eine Kooperation mit dem Verfassungsschutz - obwohl er sich im Dezember 2011 dem hessischen Verfassungsschutz als Informant angedient hatte. Mehr...

Ein Zeuge im NSU-Prozess tritt in Springerstiefeln auf (Symbolbild).

Im Münchner NSU-Prozess tritt ein Neonazi aus Nordhessen in Bomberjacke und Springerstiefeln auf. Er wird zu dem Mord an dem Betreiber eines Kasseler Internet-Cafés gehört. Gleich zu Beginn seiner Befragung macht er klar: Er wisse von nichts. Mehr...

Von Andreas Förster |
Ordner zum Untersuchungsausschuss "Rechtsterrorismus/NSU BW".

Sie galten als vernichtet - und bieten womöglich brisante Informationen: Fast 1000 Seiten mit Quellenberichten eines Spitzels aus dem NSU-Umfeld sind wieder aufgetaucht. Der V-Mann hatte zuvor behauptet, schon 1998 auf das untergetauchte NSU-Trio hingewiesen zu haben. Mehr...

Von Harald Biskup |
Carsten S. hat sich von der rechten Szene losgesagt.

Außer Beate Zschäpe ist Ralf Wohlleben der einzige der fünf Angeklagten im NSU-Prozess, der im Gefängnis sitzt. Wahrscheinlich wird das auch so bleiben. Ein Grund sind die Aussagen von Carsten S.: Der ehemalige Kumpel von Wohlleben gibt zu, für Wohlleben eine Waffe besorgt zu haben. Mehr...

Von Harald Biskup |
Protest vor dem Münchner Oberlandesgericht: Hier wird der Prozess um die Morde und Terroranschläge des NSU fortgesetzt.

Einmal mehr erweisen sich die Zeugen im NSU-Prozess als wenig auskunftswillig. Trotzdem offenbart ihre Vernehmung einige Einblicke in Chemnitz' rechte Szene. Mehr...

Von Harald Biskup |
Ein Plakat vor dem Oberlandesgericht in München erinnert an den NSU-Anschlag in Köln.

Erstmals seit im NSU-Prozess der Nagelbomben-Anschlag in der Kölner Keupstraße verhandelt wird, sagen zwei Zeugen aus, die den mutmaßlichen Täter Uwe Böhnhardt zur Tatzeit am Tatort gesehen haben. Einmal mehr wird deutlich, mit welchen Vorurteilen die Beamten in Köln ermittelten. Mehr...

Von Harald Biskup |
Protest vor dem Münchner Oberlandesgericht: Hier wird der Prozess um die Morde und Terroranschläge des NSU fortgesetzt.

Im Münchener NSU-Prozess sagen die Opfer des heimtückisches Nagelbomben-Attentats in der Keupstraße in Köln-Mülheim aus. Lange haben sie auf diesen Termin warten müssen. Mehr...

Von Harald Biskup |
Ab dieser Woche dreht sich im Münchner NSU-Prozess alles um den Kölner Nagelbombenanschlag vom 09. Juni 2004.

Im NSU-Prozess fügen sich tausende Puzzleteile zum Kölner Nagelbombenanschlag zu einem Gesamtbild. Der frühere V-Mann des brandenburgischen Verfassungsschutzes Carsten S. erweist sich einmal mehr als hartleibiger Zeuge, der sich auf Erinnerungslücken beruft. Mehr...

Von Harald Biskup |
Spurensicherung anno 2004 nach der Explosion in der Keupstraße.

Eine neue Etappe im NSU-Prozess beginnt: Der Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße beherrscht mindestens einen Monat lang das Geschehen. Bevor die Opfer zu Wort kommen, beschreiben Spurensicherer und Kriminaltechniker die Arbeit am Tatort. Mehr...

Von Stefan Geiger |
V-Mann "Piatto" versteckt sich unter seiner Kapuze.

Als Zeuge im NSU-Prozess redet der frühere V-Mann „Piatto“ seine Rolle in der rechtsextremen Szene klein und erinnert sich an wenig. Der verurteilte Schwerkriminelle war bereits in Haft als V-Mann verpflichtet worden. Mehr...

Beate Zschäpe im Gerichtssaal in München.

Der NSU-Prozess hält sich mit dem nächsten Befangenheitsantrag auf. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wirft dem Vorsitzenden Richter vor, er habe sich insgeheim schon auf ein Urteil festgelegt. Mehr...

Von Andreas Förster |
Polizisten am Tatort nach dem Bombenanschlag in der Keupstraße in Köln-Mülheim 2004 vor einem türkischen Lebensmittelgeschäft.

Der Berliner Anwalt Sebastian Scharmer spricht im Interview über offene Fragen rund um den NSU-Terror und sein Unbehagen über das Vorgehen der Bundesanwaltschaft.  Mehr...

Von Joachim F. Tornau |
Nicht für jeden genug: der Halitplatz in Kassel, kurzzeitig benannt nach dem Opfer der NSU.

In zehn deutschen Städten sollen symbolische Straßenumbenennungen dafür sorgen, dass drei Jahre nach dem Auffliegen des NSU nicht nur von den Tätern geredet wird, sondern auch von den Opfern. Mehr...

Polizisten bei der Spurensicherung am Tatort nach dem Bombenanschlag in der Keupstraße in Köln.

Das Buch "Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen" gibt den NSU-Hinterbliebenen eine Stimme. Erstmals ist es darin gelungen, Berichte aus jeder Opferfamilie zusammenzutragen. Mehr...

Beate Zschäpe im Gerichtssaal. (Archivbild)

Am 4. November 2011 Jahren nehmen sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt das Leben. Bis heute sind viele Fragen zur Mordserie der NSU-Terroristen offen. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe sieht sich am dritten Jahrestag nicht in der Lage, vor Gericht zu erscheinen. Mehr...

Von Andreas Förster |
Polizisten sichern am 25. Juli 2007 Spuren des Mordes an ihrer Kollegin Michèle Kiesewetter, den der NSU begangen haben soll.

Vor genau drei Jahren hat sich die rechte Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) selbst enttarnt. Doch die Liste der Fragen und Widersprüche ist immer noch lang. Ein neuer NSU-Untersuchungsausschuss wird immer wahrscheinlicher. Mehr...

Die Tür zum Sitzungssaal 4900 im Paul-Löbe-Haus des Bundestages in Berlin steht während einer Sitzungspause des NSA-Untersuchungsausschusses offen.

Der als gemütlich geltende Saarländer ärgert sich über angeblichen Geheimnisverrat. Jetzt ist Schluss mit lustig. In einem Brief an die Parlamentarier schließt er Strafanzeigen nicht aus. Mehr...

In Kassel wurde ein Platz nach Halit Yozgat, einem NSU-Opfer, benannt.

Der hessische NSU-Untersuchungsausschuss soll nicht nur die Verbrechen der rechtsextremen Terrororganisation aufarbeiten, sondern auch Handlungsempfehlungen für Konsequenzen daraus erarbeiten. Das haben die fünf Landtagsfraktionen einvernehmlich beschlossen. Mehr...

Zwei mutmaßliche Waffenbeschaffer des NSU widersprechen sich in ihren Aussagen - was die Schweizer Justizbehörden zu einer ungewöhnlichen Ermittlungsmethode greifen ließ. Mehr...

Jerzy Montag soll als Sonderermittler den jüngsten Ungereimtheiten im Fall der rechten Terrorzelle NSU nachgehen.

Eigentlich ist es eine schlechte Nachricht, dass ein Sonderermittler benötigt wird, um herauszufinden, wie eine CD mit dem Kürzel NSU unausgewertet in den Schubladen der Behörde verschwinden konnte. Das Gute an der schlechten Nachricht ist die Besetzung des Sonderermittlers. Ein Kommentar. Mehr...

Von Andreas Förster |
Demonstration gegen den Verfassungsschutz in München.

Der Verfassungsschutz gerät angesichts neuer Details über die Arbeit des V-Manns „Corelli“ weiter unter Druck. Mehr...

Vor dem Oberlandesgericht wird der Prozess um die Morde und Terroranschläge des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) fortgesetzt.

Der NSU-Prozess geht weiterhin nur langsam voran, wobei die Person Tino Brandt stutzig macht. Der 144. Prozesstag offenbart, wie wenig Spielraum die V-Mann-Führer gehabt haben. Mehr...

Der Vorsitzende Richter des NSU-Prozesses Manfred Götzl (2.v.l.) scheint sich den Nebenklägern anzunähern.

Bestand der NSU nur aus Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt? Oder war das Trio Teil einer größeren Vereinigung? Darüber streiten Nebenkläger und Bundesanwaltschaft seit Beginn des NSU-Prozesses. Inzwischen wird die Frage intensiver beleuchtet. Mehr...

Von Andreas Förster |
Das Grauen hinter dem Gewöhnlichen: Screenshots aus den Überwachungsvideos, die mit den vom NSU-Trio installierten Kameras aufgenommen worden waren.

Die Mitschnitte der Überwachungskameras des NSU-Trios erlauben einen Einblick in ihren bislang weitgehend im Dunkeln liegenden Lebensalltag. Mehr...

Zschäpe (M.) zwischen ihren Anwälten.

Ein Schweizer Polizist legt als Zeuge im NSU-Prozess nahe, dass die wichtigste Mordwaffe schon 1996 in die rechtsextreme Szene Thüringens eingeschleust worden sein könnte, zwei Jahre vor dem Untertauchen des Terrortrios um Beate Zschäpe. Mehr...

Ein Mahnmal am Halitplatz in Kassel.

Bei der Aufklärung der NSU-Verbrechen haben die Behörden in Thüringen versagt. In Hessen behindert der Verfassungsschutz seit Jahren die Polizei bei der Aufklärung des Mordes an Halit Yozgat. Hier versagt eine Regierung. Ein Kommentar. Mehr...

Ressort

13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bomben- anschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe.


Neonazi-Terror
Der Terror der Neonazis vom Zwickau.

Die Gewalttaten der Neonazis der Zwickauer Zelle: Zeittafel, Orte des Geschehens und die Terror-Folgen in Bildern.

Spezial

Die große Aufbereitung des Nationalsozialismus: Rückblick auf den Auschwitz-Prozess 1963 bis 1965 in Frankfurt am Main.

Zeitgeschichte

Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.

Revolte

Protest und Party, Revolte - aber keine Revolution: 1968 hat die Gesellschaft nachhaltig verändert.

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