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Neonazi-Terror: Die Zwickauer Zelle

Spezial

Die Zwickauer Zelle überzog das Land mit Anschlägen und Überfällen. Der Neonazi-Terror und die Folgen.

NSU

Haftbefehl gegen NSU-Verdächtigen aufgehoben

Der Bundesgerichtshof hebt den Haftbefehl gegen den mutmaßlichen NSU-Unterstützer Holger G. auf. Ein dringender Tatverdacht bestehe nicht. Mehr...

Von Markus Decker | 3 Kommentare
        

Ex-Innenminister Beckstein vor dem Untersuchungsausschuss.

Der ehemalige bayerische Innenminister Günther Beckstein besucht den NSU-Untersuchungsausschuss. Obwohl Bayerns Verfassungsschützer nach eigenen Angaben keine Ahnung hatten, dass hinter der NSU-Mordserie eine rechte Terrorzelle stecken könnte, vermutete Beckstein schon früh rechtsextreme Motive. Mehr...

Von Andreas Förster | 1 Kommentar
Ex-Bundesrichter Gerhard Schäfer untersucht die Arbeit der Ermittler.

Jetzt ist es amtlich: Die Thüringer Sicherheitsbehörden, insbesondere das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV), haben bei der Fahndung nach der Zwickauer Terrorzelle flächendeckend und in katastrophalem Maße versagt.  Mehr...

Von Markus Decker | 6 Kommentare
NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe, aufgenommen 2004.

Die bayrische Polizei betrieb zeitweilig einen Döner-Imbiss, um jene Taten aufzuklären, die später der Neonazi-Gruppe NSU zugeordnet werden konnten. Dass die Behörden viel zu einseitig ermittelt haben, wird immer deutlicher. Mehr...

Neonazi Uwe Mundlos auf einem Foto, aufgenommen zwischen 2007 und 2011.

Bizarre Idylle: Das Bundeskriminalamt veröffentlicht Bilder der Zwickauer Nazizelle um Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe im gemeinsamen Urlaub und erhofft sich neue Hinweise aus der Bevölkerung. Mehr...

Von Nadja Erb | 7 Kommentare
Kerzen bei der Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt im Januar in Berlin.

Staat und Gesellschaft haben nur unzureichend auf den Terror der Zwickauer Zelle reagiert. Die Bundesbeauftragte für die NSU-Opfer, Barbara John, fordert im Interview mehr Geld für Initiativen gegen rechts und erklärt, warum Reformen bei der Polizei dringend nötig sind. Mehr...

Von Markus Decker | Kommentieren
Kriminaldirektor Wolfgang Geier muss beim Bundestags-Untersuchungsausschuss zur Terrorgruppe NSU aussagen.

Im Bundestag muss sich der Leiter der Sonderkommission „Bosporus“ unangenehmen Fragen stellen. Geier klagt über mangelnde Beweise und die schwierige Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz. Schließlich muss er eingestehen, dass vieles schief gelaufen ist. Mehr...

Mit einer solchen Pistole der tschechischen Marke Ceska wurden neun Männer bei der Mordserie mit rechtsextremistischem Hintergrund ermordet.

Bei den Ermittlungen im Zusammenhang mit der Zwickauer Neonazi-Zelle NSU haben Beamte des Bundeskriminalamts Wohnungen in Thüringen, Hessen und Sachsen durchsucht. Die Razzia soll unter anderem klären, woher die Gruppe ihre Waffe hatte. Mehr...

Bei einer Razzia gegen die rechte Szene hat die Polizei in Düsseldorf, Essen, Wuppertal und Radevormwald drei Verdächtige festgenommen (Symbolfoto).

100 Beamte durchsuchen seit dem frühem Morgen in mehreren Städten Wohnungen von Rechtsradikalen. Drei Verdächtige wurden inzwischen festgenommen. Die Aktion richtet sich vor allem gegen führende Köpfe des rechtsextremen "Freundeskreis Rade".  Mehr...

Von Andreas Förster | Kommentieren
        

Am Dienstag startet der Abriss des Hauses Frühlingsstraße 26.

In Zwickaus Frühlingsstraße lebte das rechtsextreme Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Jetzt wird der Ort beseitigt, was nicht jedem gefällt. Mehr...

Von Bernhard Honnigfort | 1 Kommentar
Zwickau lässt die Wohnung der Terrorzelle abreißen.

Zwickau lässt das Gebäude abreißen, in dem sich die mutmaßlichen Terroristen um Uwe Mundlos und Beate Zschäpe versteckten. Die Stadt will damit verhindern, dass das Gebäude zu einem Wallfahrtsort für Neonazis wird.  Mehr...

Von Andreas Förster | 4 Kommentare
Innenminister Otto Schily gibt zu: Bei den NSU-Ermittlungen ist nicht alles fehlerfrei abgelaufen.

Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat Fehler bei den Ermittlungen gegen die rechtsextreme Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) zugegeben. Unterlagen belegen schwere Pannen gleich zu Beginn der Ermittlungen.  Mehr...

Von Andreas Förster | Kommentieren
In diesem Haus wohnten die NSU-Mitgliedern Uwe Mundlos, Uwe Boehnhardt und Beate Zschaepe.

Der Rechtsterrorist Uwe Mundlos wollte offenbar eine eigene T-Shirt-Collection entwerfen. Das geht aus bislang geheim gehaltenen Unterlagen des Erfurter Landesamtes hervor. Die Figuren darauf sollten sich an der Comicserie „The Simpsons“ orientieren, aber die Erkennungszeichen von Skinheads tragen.  Mehr...

Beate Zschäpe soll bei der NSU „gleichberechtigtes Mitglied“ gewesen sein.

Ermittler gehen davon aus, dass die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe als „Kopf und Herz“ des Neonazi-Trios angesehen werden muss. Sie sei in der Vereinigung „gleichberechtigtes Mitglied“ gewesen, heißt es. Die Polizei hat unterdessen mehrere Munitionsdepots der Zelle entdeckt. Mehr...

Von Andreas Förster | 2 Kommentare
Beate Zschäpe (v.l.), Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.

Warum ist ihr Sohn ein Mörder geworden? Die Eltern des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt geben der ARD erstmals ein TV-Interview. Mehr...

Von Andreas Förster | 5 Kommentare
Blumen erinnern in Kassel an Halit Yozgat, ein Opfer der Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“.

Eine unbekannte vierte Person hat vermutlich die Abläufe am letzten Tag der Zwickauer Terrorzelle entscheidend beeinflusst. Wie sonst hätte Beate Zschäpe vom Tod ihrer Freunde erfahren und die Wohnung in Brand stecken können? Mehr...

Von Andreas Förster | 1 Kommentar
        

 Helmut Roewer, 62, frühererThüringer Verfassungsschutz-Chef.

Der frühere thüringische Verfassungsschutzchef Helmut Roewer soll als wichtiger Zeuge im NSU-Ausschuss aussagen. Unklar ist, warum seine Behörde die Rechtsterroristen Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos nicht aufspüren konnte. Ein internes Papier zeichnet ein verheerendes Bild seiner Amtsführung. Mehr...

Neonazi-Gegendemonstranten in München.

Bei einer Demonstration in München verherrlichen Neonazis mit der Pink-Panther-Melodie die Morde der NSU-Terroristen. Die Polizei ermittelt – und die Gema kennt erst recht kein Pardon. Mehr...

Beate Zschäpe (v.l.), Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.

Wusste die Neonazi-Szene schon 2002 von den NSU-Morden? In der bei Neonazis populären Zeitschrift „Der Weisse Wolf“ aus Neustrelitz wird der „Nationalsozialistische Untergrund“ schon 2002 gefeiert. Mehr...

Das NPD-Verbot rückt näher.

Neun Jahre nach dem gescheiterten NPD-Verbot wollen die Innenminister wieder systematisch Beweise gegen die rechtsextreme Partei sammeln. Eine Entscheidung über ein neues Verbotsverfahren wird aber wohl erst im Dezember fallen. Mehr...

Von Markus Decker | Kommentieren
Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln gehören zur „Uniform“ der Rechten. Auf der Flucht werden sie  auf das Skinhead-Symbol eher verzichten.

Seit Januar sind 46 Rechtsextreme festgenommen worden. Über 100 Neonazis sind untergetaucht. Ein NPD-Verbotsverfahren rückt näher. Die Unions-Innenminister von Bund und Ländern haben entschieden, alle V-Leute in den Führungsgremien der Partei abzuschalten. Mehr...

Bundesweit werden rund 160 Neonazis per Haftbefehl gesucht.

Bundesweit sind 160 Rechtsextremisten untergetaucht, die Fahndung läuft. Wenn die V-Männer aus der NPD abgezogen sind, kommt wohl das Verbotsverfahren. Mehr...

Ein Fahndungsbild des BKA zeigt die mutmaßlichen Mitglieder der terroristischen Vereinigung Nationalozialistischer Untergrund (NSU), Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos (rechts) im Jahr 2007.

Der stellvertretende NPD-Bundesvorsitzende Frank Schwerdt hat einem Medienbericht zufolge jahrelang Kontakte zu mehreren mutmaßlichen Mitgliedern und Helfern der Terrororganisation Nationalsozialistischer Untergrund unterhalten. Mehr...

Von Ursula Knapp | Kommentieren
Beate Zschäpe bleibt weiter im Gefängnis.

Der Bundesgerichtshof (BGH) lehnt eine Haftprüfung Beate Zschäpes ab und nennt neue Details zu ihrer Rolle in der NSU. Unterdessen beschloss der sächsische Landtag ebenfalls einen Untersuchungsausschuss zur NSU einzusetzen.  Mehr...

Carsten S. auf dem Weg zum Haftprüfungstermin beim Bundesgerichtshof (am 01.02.2012)

Carsten S., der mutmaßliche Helfer der Zwickauer Terrorzelle, gibt zu, dem Trio eine Waffe geliefert zu haben. Es handelt sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Mordwaffe, mit der neun Einwanderer ermordet wurden. Mehr...

Von Holger Schmale | Kommentieren
Semiya Simsek (r.) und Gamze Kubasik, Angehörige von Opfern der Mordserie der terroristischen Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), halten am Donnerstag (23.02.12) in Berlin bei der zentralen Gedenkveranstaltung für die Opfer der NSU eine Kerze.

Schlicht und würdevoll wird in Berlin der Opfer der Neonazis gedacht. Die Kanzlerin bittet um Vergebung. Die Angehörigen hoffen auf ein Deutschland, das auch ihnen gehört.  Mehr...

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) redet während der Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt.

Zwei Töchter, die nicht um ihre Väter trauern konnten. Ein Vater, dessen Sohn in seinen Armen starb. Angela Merkel, die sich für ihr Land entschuldigen muss. Auszüge aus den Reden der Gedenkfeier. Mehr...

Von Markus Decker | 5 Kommentare
Angehörige von Opfern der Neonazi-Mordserie stehen bei der zentralen Gedenkveranstaltung hinter Kerzen, welche symbolisch für die Opfer stehen (23.02.12).

Kanzlerin Merkel entschuldigt sich bei den Hinterbliebenen der Opfer der rechtsterroristischen Mordserie. In der Gedenkveranstaltung kommen auch die Hinterbliebenen selbst zu Wort.  Mehr...

Semiya Simsek (rechts) spricht auf der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Neonazi-Terrors (23.02.2012).

Semya Simsek verlor als Teenager ihren Vater, ermordet am Blumenstand. Anschließend konnte sie nicht einmal in Ruhe trauern, weil plötzlich ihre eigene Familie verdächtigt wurde. Heute fragt sie: Kann ich in Deutschland noch zu Hause sein?  Mehr...

Mitglieder der Türkischen Gemeinde in Hamburg legen vor einem Ladengeschäft in Hamburg im Stadtteil Bahrenfeld nieder. (Archirvbild).

Ein Vater schildert bei der Gedenkzeremonie für die Opfer des Rechtsextremismus, wie sein Sohn in seinem Armen starb. Seine Familie bitte um Beistand. Geld werde sie aber nicht annehmen. Stattdessen formuliert der Vater drei Wünsche. Mehr...

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht  am Gendarmenmarkt in Berlin. (23.02.2012).

+++ Angehörige beschwören den Zusammenhalt +++ Bewegende Rede einer Tochter, deren Vater ermordet wurde +++ "Wir bewundern Christian Wulff" +++ Merkel: Die Täter sind eine Schande +++ Angehörige sitzen zwischen Politikern +++ Schweigeminute +++  Mehr...

Von Harry Nutt | 1 Kommentar
Blumen vor dem Internetcafé, wo am 6. April 2006 Halit Y. getötet wurde. Erst 2011 wurde bekannt, dass seine Mörder Rechtsextreme waren.

Mit einer Zeremonie werden heute die Opfer rechter Gewalt geehrt. Die Angehörigen mussten lange auf Anerkennung warten. Doch vor wenigen Jahren wäre selbst eine solche Geste kaum vorstellbar gewesen. Mehr...

Kenan Kolat, Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde.

Der langjährige Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, wünscht sich noch mehr zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus in Deutschland. Er hatte als Erster eine öffentlich eine offizielle Gedenkveranstaltung für die Opfer der mutmaßlichen Terrorzelle NSU gefordert. Mehr...

Soll vor dem Thüringer Untersuchungsauschuss aussagen: Beate Zschäpe.

Der Thüringer Landtag will die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe als erste Zeugin anhören. Die Einladung ist schon verschickt - doch Zschäpe wird kaum zur Aufklärung beitragen. Mehr...

Von Andreas Förster | 4 Kommentare
        

Beamte sichern Beweise nach  der Festnahme von André E. im November.

Im Fall der mutmaßlichen Zwickauer Terrorgruppe NSU wachsen die Zweifel am Aufklärungswillen der Sicherheitsbehörden. Das BKA lässt Ermittlungsdaten löschen, die den wohl wichtigsten mutmaßlichen NSU-Unterstützer André E. betreffen. Mehr...

Spezial
        

 Polizisten vor dem  durch eine Explosion zerstörten Haus in Zwickau,  in dem das rechtsradikale Trio zuletzt untergeschlüpft war.

13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bombenanschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe im Spezial zum Neonazi-Terror.

Ressort

13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bomben- anschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe.


Neonazi-Terror
Der Terror der Neonazis vom Zwickau.

Die Gewalttaten der Neonazis der Zwickauer Zelle: Zeittafel, Orte des Geschehens und die Terror-Folgen in Bildern.

Spezial

Die große Aufbereitung des Nationalsozialismus: Rückblick auf den Auschwitz-Prozess 1963 bis 1965 in Frankfurt am Main.

Zeitgeschichte

Wiedervereinigung, Mauerfall, Deutscher Herbst, 1968, der Frankfurter Auschwitzprozess und das Hitler-Attentat vom 20. Juli 1944.

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Revolte

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