Frankfurt. Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Gert Wagner, hat sich für stärkere Lohnsteigerungen in Deutschland ausgesprochen. Mittelfristig sollten die Einkommen um mindestens drei Prozent pro Jahr steigen, sagte Wagner der «Frankfurter Rundschau». Dieser Verteilungsspielraum sei in den letzten Jahren nicht ausgeschöpft worden. Es habe eine Umverteilung zugunsten der Reicheren gegeben, so der DIW-Chef. Wenn sich die Schere nicht noch weiter öffnen solle, seien stärkere Zuwächse bei den Gehältern nötig. (dpa)
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