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Händel-Forschungspreis für Musikwissenschaftler

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Mehr als 8000 Menschen besuchten bisher die Festspiele. Foto: J. Woitas/Archiv
Mehr als 8000 Menschen besuchten bisher die Festspiele. Foto: J. Woitas/Archiv
Halle –  

Für ihre Arbeiten über die Kompositionen Georg Friedrich Händels erhalten drei Musikwissenschaftler den erstmals ausgeschriebenen Internationalen Händel-Forschungspreis. Die Jury der Händel-Gesellschaft in Halle entschied sich für das Forscher-Duo Dominik Höink und Rebekka Sandmeier (Münster/Kapstadt) und dessen Grundlagenstudie zur Rezeptionsgeschichte der Händel-Oratorien. Ausgewählt wurde außerdem Matthew Gardner (Heidelberg) und eine von ihm herausgegebene Edition von Händels «Wedding Anthems», wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte.

Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert. Den Angaben zufolge soll er einerseits dazu dienen, junge Wissenschaftler zu fördern, und andererseits die diversen Projekte stärker mit dem Standort Halle verbinden. Die Jury hatte über sechs Bewerbungen aus Österreich, Italien, Finnland und Deutschland zu befinden. Noch bis zum kommenden Wochenende werden in Halle die Händel-Festspiele gefeiert. Zum Rahmenprogramm gehört auch eine wissenschaftliche Konferenz. (dpa/sa)

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