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Japan bringt zwei Spionage-Satelliten ins All

Tokio. Vor dem Hintergrund neuer Spannungen mit Nordkorea hat Japan zwei Spionage-Satelliten ins All geschossen - vier kreisen schon um die Erde. Eine Rakete mit den Satelliten startete vom Weltraumbahnhof Tanegashima in Südjapan. Einer ist mit einem Radar ausgestattet, das Objekte am Boden auch durch Wolken hindurch und in der Nacht entdecken kann. Der andere Satellit kann 40 Zentimeter kleine Gegenstände aus dem All erkennen. Da UN-Sanktionen verschärft wurden, hat Nordkorea gedroht, sein Atomwaffenarsenal auszubauen. (dpa)