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Kieler Ministerin kritisiert Armutsbericht des Bundes

Kiel. Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold hat den Umgang der Bundesregierung mit dem Armutsbericht scharf kritisiert. Wenn die Bundesregierung es für einen ganz normalen Vorgang hält, die ungleiche Vermögensverteilung in Deutschland zu leugnen, sei sie nicht mehr ganz normal, sagte die Grünen-Politikerin der dpa. Heinold reagierte auf einen Bericht der «Süddeutschen Zeitung», wonach kritische Passagen zum Auseinanderdriften der Einkommen gestrichen wurden. So fehle im überarbeiteten Entwurf der Satz «Die Privatvermögen in Deutschland sind sehr ungleich verteilt». (dpa)

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