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Peter Feldmann, OB Frankfurt
Frankfurt unter Peter Feldmann - ein Oberbürgermeister sucht seinen eigenen Stil.

11. Juni 2012

Petra Roth - Live-Ticker zum Abschied: Festakt mit Bundeskanzlerin Merkel beendet

Die scheidende Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) unterhält sich in der Paulskirche angeregt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Foto: Alex Kraus

Veranstalter sprechen von 3000 Demonstranten, Polizei von 450 +++ Kundgebung der Fluglärmgegner löst sich auf +++ Gäste verlassen die Paulskirche +++ Fluglärm-Aktivisten lärmen noch +++ Zusammenfassung des Tages und aktuelle Bilder in Kürze auf fr-online.de

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18.05 Uhr: Wir schließen unseren Live-Ticker zum Abschied von OB Petra Roth (CDU). In Kürze können Sie hier eine Zusammenfassung des Tages und Bilder sowohl von den Demonstrationen als auch vom Festakt in der Paulskirche sehen.

18.03 Uhr: Die Fluglärmgegner sind enttäuscht, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die scheidende OB Petra Roth (CDU) unbemerkt die Paulskirche verlassen konnten. Die Fluglärm-Aktivistin Gisela Müller-Stehling sagt über Roth. "Das war zu erwarten, die hat einfach Schiss. Demonstrant Mario Kiefer ist enttäuscht, dass es keine Begegnung mit Merkel gab. "Nachdem sie die neue Landebahn vor Monaten eingeweiht hat, hätten wir ihr jetzt gern ein Feedback gegeben."

18 Uhr: Die Gäste des Festaktes sind gegangen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verließ nach Aussage eines Besuchers als eine der ersten die Paulskirche. Sie fuhr mit einem Wagen mit Berliner Kennzeichen davon. Auch Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU und Innenminster Boris Rhein (CDU) gingen kurz nach Ende des Festaktes.

17.50 Uhr: Immer mehr Gäste verlassen die Paulskirche. Sie werfen kaum einen Blick auf die Demonstranten, die immer noch lärmen. Es regnet in Strömen.

17.35 Uhr: Die Polizei schätzt die Zahl der Antifluglärm-Demonstranten auf etwa 450, die Antifa-Aktivisten auf etwa 70.

17.30 Uhr: Die erste Gäste verlassen nach dem Ende des Festaktes die Paulskirche. Der Lärm der Fluglärmaktivisten schwillt an.

17.18 Uhr: Noch etwa 100 Demonstranten an der Paulskirche vor dem Ausgang, aus dem die Gäste nach dem Ende Festaktes herauskommen sollen. Fluglärmgegner Johannes Faupel, den die Polizei zu Beginn der Demonstration mit seinem Lärmmobil weggeschickt hatte, ist jetzt mit einer Sirene da, die vermutlich lauter ist als die erlaubten 80 Dezibel.

17 Uhr: Die Veranstalter haben die Kundgebung der Fluglärmgegner aufgelöst. Nach ihren Angaben haben sich 3000 Menschen an der Demonstration gegen Fluglärm beteiligt. Jetzt stehen nur noch etwa 300 Menschen an der Paulskirche und machen Lärm.

Polizisten drängen Mitglieder des Schwarzen Blocks ab
Polizisten drängen Mitglieder des Schwarzen Blocks ab
Foto: Andreas Arnold

16.50 Uhr: Zum Abschluss der Kundgebung wird ein Aufenthaltsverbot für den schwarz-grünen Magistrat und die schwarz-gelbe Landesregierung ausgesprochen. Bei Zuwiderhandlung gibt es ein Zwangsgeld. "Sorry, so ist die Rechtlage", sagt Redner Rolf.

16.48 Uhr: Vor der Bäckerei am Paulsplatz steht die Polizei in Reihen, Kunden müssen sich durch sie hindurchdrängeln. "Das ist nicht gut für den Umsatz", sagt der Bäcker. Asiatische Touristen lassen sich von Protestanten und Polizisten nicht davon abhalten, die Paulskirche zu fotografieren.

16.35 Uhr: Der Sprecher auf der Kundgebung der Fluglärmgegner, ein Arzt aus Wiesbaden, sagt, dass die Aktivisten nach den Blockupy-Verboten nicht erwartet hätten, dass es diesmal mit der Einschränkung des Demonstrationsrechtes so schnell gehen würde.

16.28 Uhr: "Als ich gehört habe, dass sich Frankfurt um die Umwelthauptstadt 2014 bewirbt, dachte ich das wäre von Badesalz", höhnt ein Redner bei der Kundgebung der Fluglärmgegner.

16.30 Uhr: Vor der Paulskirche demonstrieren rund 500 Menschen gegen Fluglärm. Etwa 50 bis 60 Linke und Autonome protestieren zudem gegen Einschränkungen des Grundrechtes.

16.28 Uhr: Die "Heuchler", die sich in der Paulskirche feiern werden direkt angesprochen. "Fraport und Lufthansa machen die Gewinne, wir kriegen den Lärm, eine verpestete Luft und einen zerstörten Wald." Inzwischen hat es aufgehört zu regnen.

16.20 Uhr: Die Mitglieder des Schwarzen Blocks stehen jetzt gemeinsam mit den Fluglärmgegnern auf dem Paulsplatz. Dort läuft zurzeit eine Kundgebung. Der Sprecher fragt die Demonstranten, ob sie gemeinsam eine Ordnungswidrigkeit begehen wollen und lauter als die von den Ordnungsbehörden zugelassenen 80 Dezibel zu sein. Die Demonstranten heben in großer Zahl die Hand. Die Lautsprecher werden lauter, als die vom Ordungsamt bestimmten maximal 80 Dezibel, gepegelt. Der Lärm schwillt an.

16.12 Uhr: Der schwarze Block darf gewähren. "Haut ab" wird den Polizisten entgegengeschmettert.

16.10 Uhr: Torsten Welte von der Bürgerinitiative Luftverkehr Offenbach kommentiert die Ankunft der Ehrengäste aus Richtung Berliner Straße mit den Worten: "Das war ja zu erwarten, dass die nicht auf dieser Seite eintreffen. Merkel hat kein Interesse an einem Dialog mit den Bürgerinitiativen." Er ist zur offiziellen Verabschiedung Petra Roths gekommen, damit diese "keinen glanzvollen Abgang hat." Seine Ehefrau Karin sagt: "Merkel wird es nie im Leben wagen, sich den Demonstranten zu stellen."

Horst Schneider, Oberbürgermeister von Offenbach (SPD), spricht mit den Fluglärmgegnern.
Horst Schneider, Oberbürgermeister von Offenbach (SPD), spricht mit den Fluglärmgegnern.
Foto: Andreas Arnold

16.02 Uhr: Antifa-Aktivist Leo Schneider erklärt, dass die Kundgebung aufgelöst wird und fordert die Demonstranten auf sich unter die Fluglärmgegner zu mischen. Durch die Absperrung dürfen sie nicht. Außenherum ist erlaubt.

16 Uhr: Etwa 900 Gäste haben sich in der Paulskirche versammelt, um OB Petra Roth zu verabschieden. Zu ihnen gehören: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU).

15.58 Uhr: Es regnet mittlerweile in Strömen. Aus dem Hintergrund wird laut getrommelt und "die Bahn muss weg" unermüdlich skandiert.

15.47 Uhr: Die erste Rangelei zwischen Demonstranten und Polizei. "Die Polizei soll endlich ihre Helme aufsetzen" fordert Leo Schneider. Die Autonomen machen sich weiter über den Einsatz lustig.

15.49 Uhr: Etwa 50 Mitglieder des Schwarzen Blocks stehen inzwischen vor der Absperrung in der Braubachstraße.

15.47 Uhr: Der Lärm der Fluglärmgegner wird immer lauter. Immer mehr Fluglärmgegner kommen zur Paulskirche. Ex-Bürgermeisterin Jutta Ebeling, eine der Ehrengäste, steht hilflos vor dem Absperrgitter in der Braubachstraße. Sie weiß nicht, wie sie durch die Absperrung gelangen soll. Ein Ein Polizist winkt sie schließlich durch.

15.40 Uhr: Antifa-Aktivist Leo Schneider ist bestens gelaunt und kommentiert das "Steinewerfen". "Ich sehe ersten Rauch. Kinderfeuerwerk geht ja hier mal gar nicht." Die Polizei steht mit 50 Beamten drumherum, während die Demonstranten Wunderkerzen in die Luft halten

15.28 Uhr: Der Schwarze Block bedankt sich herzlich bei der Blockupy-Polizei. Die ersten Schaumstoffsteine fliegen. "Randale, Bambule. Frankfurter Schule" wird skandiert. "Total lustig" kommentiert die Polizei.

15.17 Uhr: Das Trommeln und Pfeifen von Fluglärmgegnern ist zu hören. Die Polizei fordert den Schwarzen Block mit Megaphonen auf, hinter der Absperrung in der Braubacher Straße zu bleiben. Mitglieder des Schwarzen Blocks antworten, die Polizei möge sich an die Dezibelgrenze halten und im Übrigen nach Blockupy zeigen, was sie könne.

15.16 Uhr: Knut Dörfel von der Bürgerinitiative Sachsenhausen schiebt einen Kinderwagen mit Ghettoblaster durch die Menschenmenge. Zu hören ist Fluglärm in der gestatteten Stärke von 80 Dezibel. Seine Begleiterin ruft durch ein Megaphone: "Petra Roth verpiss dich, keiner vermisst Dich.

15.15 Uhr: "Wir haben 18 Stunden Lärm. Unsere Kinder können nur fünf Stunden schlafen" sagt ein Mann mit kleinem Megafon. Da applaudieren auch die Autonomen. "Petra Roth hat regiert und jetzt ist Frankfurt ruiniert."

15.11 Uhr: Die ersten schwarzen Steine werden verteilt. Die sind allerdings aus Schaumstoff. "Runde Steine, Kieselsteine, eckige Steine" preist der "Verkäufer".

15.10 Uhr: Fluglärmgegner Johannes Faupel von der Lärmwehr, der bereits das Haus von OB Petra Roth am Samstag mit Fluglärm beschallt hat, ist mit seinem Lautsprecherwagen auf dem Platz vor der Paulskirche aufgezogen, wird dann aber von der Polizei weggeschickt. Er erwartet, dass die Zahl der Fluglärmgegner, die zur Verabschiedung von Roth kommen, im dreistelligen Bereich liegen wird. Er will die Paulskirche, in der der offizielle Festakt stattfinden wird, mit 80 Dezibel beschallen. Das werde Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) allerdings nicht in der Paulskirche hören, mutmaßt er.

15.05 Uhr: Ein blauer Combi mit Lautsprechern auf dem Dach ist in der Braubachstraße vorgefahren. Über das Nummernschild werden Plakate geklebt. Ein halbes Dutzend des schwarzen Blocks sind da.

14. 55 Uhr: Die Paulskirche ist weiträumig abgesperrt. Rund 300 Polizisten stehen vor und hinter den Gittern. Auch auf dem Römerberg und der Zeil stehen die Beamten. Demonstranten sind noch rar. Die Fluglärmgegner dürfen nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts auch auf den Paulsplatz. Der schwarze Block hat sich für 15.01 Uhr angekündigt.

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