In Frankfurt ist es Tradition, dass das jeweilige Stadtoberhaupt zwischen den Jahren Polizeireviere und Feuerwehrwachen besucht. „Es geht darum, einfach mal danke zu sagen, und zu zeigen, dass wir die Arbeit der Beamten schätzen,“ sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Der Polizeipräsident schlage zu diesem Zweck jedes Jahr ein anderes Revier vor. In diesem Jahr wurde ein solcher Dankeschön-Besuch am Donnerstagnachmittag dem 13. Polizeirevier in Bockenheim abgestattet.
Die Beamten des Reviers in der Schlossstraße 88-90 sind für Bockenheim und das südliche Westend zuständig. Zudem gehören auch das Rebstockviertel und das Messegelände in den Revierbereich, der 7,35Quadratkilometer mit 45.000 Einwohnern umfasst.
Im Revier arbeiten 81 Beamte und Beamtinnen und drei Verwaltungsangestellte, Revierleiter ist Manfred Diem.
Die häufigsten Delikte im Revierbereich sind Autodiebstähle und Einbrüche in Wohnungen und Geschäftsräume.
Im Beisein von Ordnungsdezernent Markus Frank, Polizeipräsident Achim Thiel und Revierleiter Manfred Diem machte sich Feldmann bei einem Rundgang ein Bild von der Arbeit der dort stationierten Polizisten und übergab einen Scheck über 500 Euro.
Er habe Feldmann ins 13. Revier eingeladen, weil es ein „typisches“ Frankfurter Polizeirevier sei, erklärt Thiel. Typisch ist, wie Feldmann andeutet, unter anderem die „bauliche Situation“ des Reviers, die zu wünschen übrig lasse: „Einige der Büros bieten keine guten Arbeitsbedingungen“, sagt der OB. Die Räume wirken in der Tat eng und wenig einladend. Darüber werde man reden müssen, findet er.
Außerdem will er sich über die Arbeit der Polizisten vor allem rund um das Messegelände informieren und das Thema Kulturcampus ansprechen: „Es ist wichtig, neben der Frage nach der Bebauung schon frühzeitig auch über Dinge wie die Sicherheitslage zu sprechen, damit sich die Menschen dort später wirklich wohl fühlen.“
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