Der britische Ölkonzern BP verlangt ein Jahr nach Beginn der Ölpest im Golf von Mexiko vom Betreiber der Ölplattform Schadenersatz. Vorwurf: Ohne das Fehlverhalten der Schweizer Firma Transocean wäre die Katastrophe nicht passiert. Mehr...
Dass die Verheerungen der Ölkatastrophe kaum noch sichtbar und längst aus den Schlagzeilen verschwunden sind, ist für die Fischer im Mississippi-Delta Fluch und Segen zugleich: Einerseits hoffen sie, dass jetzt Touristen und Hobbyfischer wiederkommen, andererseits haben sie Angst, von der US-Regierung vergessen zu werden. Mehr...
Weil die unterirdischen Quellen versiegen, weiten die Petrokonzerne ihre Offshore-Bohrungen aus. In Brasilien, wo die größten Vorräte vermutet werden, machte der halbstaatliche Konzern schon klar, dass die Förderung ausgeweitet werde. Mehr...
Wale und Brutvögel sind am Golf von Mexiko immer noch von Verseuchung bedroht. Tatsächlich dürfte auch die bisherige Zahl toter Tiere um ein Vielfaches höher liegen, als bisher bekannt, da die meisten Kadaver unbemerkt auf den Meeresboden sinken. Mehr...
Wie konnte es zur größten Umweltkatastrophe der USA kommen? Präsident Barack Obama setzt eine Untersuchungskommission ein. Das erste Ergebnis: Die Ölpest im Golf von Mexiko war vermeidbar. Mehr...
Neun Monate nach der Explosion der „Deepwater Horizon“ dürfen Konzerne im Golf von Mexiko weiter nach Öl bohren – ohne neue Umweltprüfungen. Mehr...
dem britischen Konzern droht wegen der Ölkatastrophe eine Geldstrafe in Milliardenhöhe. US-Präsident Barack Obama schließt sich zahlreichen Zivilklagen gegen den Betreiber an. Damit erhöht sich der Druck auf den britischen Ölmulti. Mehr...
Die USA wollen BP und andere Unternehmen wegen der Ölpest im Golf von Mexiko mit einer Milliardenklage zur Rechenschaft ziehen. Der Halliburton-Konzern, der seit jeher beste Kontakte zur US-Politik pflegt, bleibt verschont. Mehr...
Die US-Regierung machte während der Ölpest im Golf von Mexiko einen Fehler nach dem anderen. Für ihr Krisenmanagement erhält sie von einer Untersuchungskommission schlechte Noten. Mehr...
BP legt Bericht zum Unglück im Golf von Mexiko vor, der vielen Beteiligten Schuld gibt. Mehr...
Der britische Ölkonzern BP kommt in seinem Untersuchungsbericht zu dem Schluss, dass die kritisierte Öl-Bohrung selbst vermutlich nicht zu dem Unfall geführt hat. Mehr...
Eine bisher unbekannte Mikrobenart tummelt sich in enormen Mengen in der Ölwolke im Golf von Mexiko und verspeist diese in rasender Geschwindigkeit. Das erinnert manche an Verschwörungstheorien eines Frank Schätzings. Mehr...
Wissenschaftler haben die Existenz einer 35 Kilometer langen Ölfahne im Golf von Mexiko nachgewiesen, die aus dem defekten Bohrloch stammt. Transocean wirft derweil BP vor, Beweise zurückzhalten. Mehr...
Wie schlimm sind die Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko wirklich? US-Forscher widersprechen der US-Regierung – auf Grundlage derselben Daten. Mehr...
Der von der Ölpest im Golf von Mexiko getroffene US-Bundesstaat Alabama verklagt BP auf Schadensersatz. Mehr...
Die Verhandlung gegen BP wird am Ort des Geschehens stattfinden. Hier wird der Ölkonzern kaum auf Milde der Geschworenen hoffen können. Mehr...
In Idaho entscheidet ein Gremium darüber, ob sich die Klagen zur Ölpest im Golf von Mexiko zu einer Sammelklage vereinen lassen und wo der Prozess geführt werden soll. Mehr...
Nachdem das Steigrohr in 1500 Meter Tiefe im Meeresboden bereits von oben mit schwerem Schlamm verstopft worden war, verschlossen Ingenieure das Loch am Donnerstag auch mit Zement. Das "Finale" aber wird noch ein paar Tage auf sich warten lassen. Mehr...
Nach Angaben von BP ist es gelungen das Bohrloch zu verschließen. Doch Umweltschützer sind skeptisch. Mehr...
Das Verschließen des Bohrlochs mit Schlamm und Zement hat das „gewünschte Ergebnis“ erbracht, teilt BP mit. Mehr...
Eine Ölpest bedroht den amerikanischen Michigansee. Mehr als drei Millionen Liter sind ausgelaufen, seit eine Pipeline zerborsten ist. Mehr...
Im Golf von Mexiko entweicht wieder Öl ins Wasser - allerdings nicht an der bekannten Unglücksstelle. Ein Schiff hat am Dienstag ein Bohrloch in der Barataria Bucht gerammt. Mehr...
Tony Hayward tritt zurück. Der für seinen Umgang mit der Ölkatastrophe kritisierte BP-Chef wird vom Krisenmanager Bob Dudley abgelöst. Mehr...
Laut BP soll in ein bis zwei Tagen entschieden werden, wann der nächste Versuch gestartet wird, das Bohrloch mit schwerem Schlamm endgültig zu verschließen. Es wäre der zwölfte Anlauf. Mehr...
Ob dicht oder nicht - nach drei Monaten ist das Ausmaß der Ölpest lange nicht abzusehen. Dennoch will die Mehrheit der US-Bürger, dass weiter vor den Küsten Öl gefördert wird. Mehr...
Im Kampf gegen die Ölpest vor der US-Küste gibt es neue Probleme. Die US-Regierung weist auf ein Leck in der Nähe des Bohrlochs und "unbestimmte Anomalitäten" hin. BP reagiert überrascht. Mehr...
BP platziert einen 68 Tonnen schweren Zylinder über dem Leck am Meeresgrund. Ob das den erhofften Erfolg bringt, ist aber nicht klar. Die US-Regierung verhängt ein neues Verbot für Tiefseebohrungen. Mehr...
Es wäre die beste Nachricht seit Beginn der Ölpest vor zweieinhalb Monaten: BP will es in den nächsten Tagen endlich schaffen, den Ölstrom im Golf von Mexiko zu stoppen. Doch der Optimismus ist verhalten. Mehr...
London arbeitet offenbar an Notszenarien für den Fall, dass der Ölkonzern BP an den finanziellen Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko zerbricht. Von Tina Kaiser Mehr...
Was wäre im Fall einer Katastrophe in der Nordsee? Die Bundesregierung weiß wenig und räumt unumwunden ein, dass zentrale Haftungsfragen ungeklärt sind. Von Michael Bergius Mehr...
BP hält nur einen 65-Prozent-Anteil an der Bohrlizenz im Golf von Mexiko. Und das Partnerunternehmen Anadarko will sich um Schadenersatz für die Ölpest drücken. Von Jakob Schlandt Mehr...
BP hat das Auffangsystem für das im Golf von Mexiko auslaufende Öl am Mittwoch wieder über dem Bohr-Leck installiert. Andernorts sind zwei Helfer ums Leben gekommen. Mehr...
Am ägyptischen Badeort Hurghada hat ein Ölteppich die Touristen-Strände verunreinigt. Das Gröbste wurde beseitigt, ein Naturschutzgebiet aber ist bedroht - und der Schuldige noch nicht benannt. Mehr...
Ein US-Gericht hat den von Präsident Obama verhängten Ölbohrstopp im Golf von Mexiko kassiert - die Konzerne dürfen weiter bohren. Doch Washington gibt nicht auf. Von Dietmar Ostermann Mehr...
Die Regierung von US-Präsident Barack Obama hat dem BP-Konzern ihre inzwischen dritte Rechnung für den Kampf gegen die Ölpest geschickt. Sie betrage 51,4 Millionen Dollar (41,8 Mio Euro), teilte die Einsatzleitung am Montag (Ortszeit) mit. Mehr...
Einen Tag nach der Anhörung im US-Kongress ist BP-Chef Tony Hayward vom Krisenmanagement der Ölpest im Golf von Mexiko abgezogen worden - obwohl der Konzern Fortschritte macht. Mehr...
US-Präsident Barack Obama zwingt BP dazu, 20 Milliarden Dollar zu zahlen - obwohl die Folgen noch unklar sind. Von Jakob Schlandt Mehr...
Ein deutscher Klempner weiß, wie man das Loch im Golf von Mexiko stopft. Seine Lösung auf Papier sieht ungefähr aus wie ein Verschluss für geöffnete Sektflaschen. Von Bernhard Honnigfort Mehr...
Als hätte BP-Chef Tony Hayward in den letzten Wochen und Monaten nicht schon genug Kritik über seinen Umgang mit der Ölkatastrophe in Mexiko gehört: Jetzt lässt er sich bei einer Luxusyacht-Regatta ablichten. Mehr...
BP-Chef Tony Hayward ist nach eigenen Angaben wegen der Explosion der Bohrinsel mit elf Toten und der anschließenden Ölpest "am Boden zerstört". Das steht in einer schriftlichen Erklärung, die er vorbereitet hat. Mehr...