Hambücker hatte nach der Wahl von Frank Ruhl zum neuen Präsidenten seinen Rückzug erklärt. Die Entscheidung im Aufsichtsrat für Fischer fiel einstimmig. „Er hat sich mit einer überzeugenden Vorstellung bei uns beworben“, berichtet Jörg Siebert, der Vorsitzende des Gremiums. Fischer weiß um die Schwierigkeit seiner Aufgabe, er sehe „eine Vielzahl an Herausforderungen auf uns warten“. Der 28-Jährige war bisher für die Vermarktungsagentur „The Sportsman Group“ tätig und betreute von 2008 bis Februar 2012 auch die Kickers, ehe er die Teamleitung beim Ligakonkurrenten Chemnitzer FC übernahm. Präsident Ruhl bezeichnete ihn als „Wunschkandidat“.
Seine Planungen sehen erstmals seit Bestehen der Kickers-GmbH einen zweiten Geschäftsführer vor, der sich um den sportlichen Bereich kümmern soll. Wann dieser installiert wird, ist unklar. „Das hat nicht oberste Priorität“ sagte Ruhl. Wohl auch, weil er um die finanziellen Zwänge weiß. Aus dem näheren Umfeld heißt es, dass eine zweite hauptamtliche Führungskraft momentan schlicht nicht zu bezahlen sei. Der Aufsichtsrat werde jedenfalls nicht mit Druck auf eine baldige Lösung drängen, sagt Siebert.
Bei der aktuellen sportlichen Lage scheint dies kaum nötig zu sein. Seit zehn Pflichtspielen ist die Mannschaft, die gestern einen Test beim Verbandsligisten Spielvereinigung Neu-Isenburg 9:0 (5:0) gewann, unbesiegt. (ser.)
|
|
Verfolgen Sie unsere Nachrichten in Ihrer Lieblingsdarstellung - via RSS-Feed. Für Ihren Windows-PC bieten wir sogar einen kostenlosen Newsreader an. Informationen im Digital-Bereich.