Glimpflich verlaufen ist am frühen Dienstagmorgen ein Dehnungsfugenbrand im Altenpflegeheim St. Elisabeth in Offenbach. Die Bewohner „waren zu keiner Zeit gefährdet“, der Brand sei schnell unter Kontrolle gewesen, teilte die Feuerwehr mit. Das Heim hat 70 Einzelzimmer und zwölf Doppelapartments. Auslöser des Brandes waren nach Angaben der Feuerwehr Arbeiten am Montag auf dem Dach.
Gegen 6 Uhr morgens bemerkte das Personal im Schwesternzimmer Rauchentwicklung. Zudem sei die Alarmanlage, die mit der Feuerwehr verbunden ist, angesprungen, sagte Wolfgang Rinkat, im Heim für das Baumanagement zuständig. Die Bewohner des Heims hätten von dem Feuerwehreinsatz, der von etwa 6 bis 7 Uhr dauerte, nichts gesehen, höchstens etwas gehört.
Tatsächlich werde das Betondach derzeit für eine bessere Wärmedämmung saniert, sagte Rinkat. Dabei sei am Montag die Dachpappe verschweißt worden. Dass es über Nacht dauerte, bis sich der Schwelbrand durch das Dämmmaterial gearbeitet hatte, liege an der geringen Sauerstoffzufuhr, erläuterte Michael Link von der Feuerwehr. (ran.)
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