Es herrscht reges Gemurmel am Dienstagabend im Foyer des Rathauses. Rund 150 Menschen haben sich zur Eröffnung der Ausstellung „Erfolgsgeschichten – Gesichter einer gelungenen Integration in Kreis und Stadt Offenbach“ versammelt.
Bürgermeister Herbert Hunkel ist da, Sarantis Biscas vom Ausländerbeirat und ein bunt gemischtes Publikum aus allen Generationen und vielen Glaubensrichtungen, mit und ohne Kopftuch, aus Ländern wie Kroatien, Spanien, Serbien oder der Türkei.
„Wir riefen Arbeiter und es kamen Menschen“, zitiert Herbert Hunkel in seiner Rede die berühmten Worte von Max Frisch. Vor knapp 60 Jahren wurde das erste Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Italien unterzeichnet. Es folgten weitere Länder, unter anderem die Türkei. An einen dauerhaften Aufenthalt der Menschen dachte damals niemand, Integration wurde erst später ein Thema. Nun wollen das Deutsch-Türkische Forum und der Kreisausländerbeirat einige gelungene Biografien würdigen.
Im Foyer hängen 30 Bilderrahmen mit den Porträtaufnahmen des Fotografen Öner Aktas. Den Betrachter lächeln Menschen an, die trotz kultureller Unterschiede in Deutschland erfolgreich und heimisch wurden. „Wir sind stolz, dass sie es soweit geschafft haben, das ist nicht selbstverständlich“, sagt Biscas.
Unter den Porträtierten ist auch Teja Rasica. Die 39-Jährige wurde in Frankfurt geboren, ihre Mutter kam als Arbeitsmigrantin aus Kroatien. „Ich konnte nie sagen, welcher Nationalität ich mich mehr zugehörig fühle“, sagt sie. Irgendwann erkannte sie: „Ich muss mich nicht entscheiden, ich kann beides leben.“
Heute liebt die Eventmanagerin die deutsche Ordnung, fühlt sich aber auch von der „Lebensqualität“ in Kroatien angezogen. „Wer weiß, vielleicht gehe ich als Rentnerin dorthin.“
Zahide Özkan-Rashed kam im Alter von zwei Jahren im Zuge der Familienzusammenführung nach Deutschland. Heute ist sie Ärztin und spricht fünf Sprachen. Ihr Erfolgsgeheimnis: Eiserner Wille. Bis sie Mitte zwanzig war, lebte sie in dem Glauben, wieder zurück in die Türkei zu gehen. Doch der Zeitpunkt verschob sich immer wieder. Heute sagt sie: „Ich werde meine Verbindung zu Deutschland nie abbrechen.“
Diplom-Ingenieur Ilknar Altinkir sieht das ähnlich. Er wuchs zweisprachig auf, spricht Deutsch ohne Akzent. Seit seinem Studium arbeitete er bei verschiedenen Medien, darunter auch beim ZDF und für RTL. Mit seinen Kindern spricht er Türkisch, in der Schule lernen sie Deutsch. „Ich möchte das Fragezeichen vermeiden, sie sollen beide Seiten kennenlernen“, sagt Altinkir.
Die Ausstellung ist noch bis zum 13. Februar im Rathaus in der Hugenottenallee 53 zu sehen.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 57:42 | 66 | ||
| 2 | VfR Aalen | 50:42 | 64 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 55:41 | 61 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 48:36 | 60 | ||
| 5 | Rot-Weiß Erfurt | 54:41 | 59 | ||
| 6 | Burghausen | 55:47 | 57 | ||
| 7 | VfL Osnabrück | 46:35 | 55 | ||
| 8 | Kickers Offenbach | 49:41 | 55 | ||
| 9 | Chemnitzer FC | 47:43 | 55 | ||
| 10 | 1. FC Saarbrücken | 61:51 | 54 | ||
| 11 | VfB Stuttgart II | 44:47 | 50 | ||
| 12 | Preußen Münster | 40:44 | 50 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 51:57 | 50 | ||
| 14 | Darmstadt 98 | 51:47 | 49 | ||
| 15 | Unterhaching | 63:59 | 44 | ||
| 16 | Wiesbaden | 40:48 | 44 | ||
| 17 | SV Babelsberg | 44:59 | 44 | ||
| 18 | Carl Zeiss Jena | 39:59 | 39 | ||
| 19 | Oberhausen | 33:47 | 38 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 29:70 | 22 | ||