„Was die Politik nicht hinkriegt, die Kultur schafft es“, sagt Grete Steiner. Die Kommunalpolitikerin und ehemalige Lehrerin hat vor zehn Jahren in ihrer Heimatstadt Offenbach das „Festival junger Talente“ initiiert und freut sich, dass es in diesem Jahr zum ersten Mal den Sprung über die Stadtgrenze von Offenbach macht und Programm an zwei Wochenenden bietet. So werden sich rund 100 junge Künstler aus der Region am kommenden Wochenende in der alten Werkstatt der Energieversorgung Offenbach präsentieren und am Wochenende darauf in der ehemaligen Diamantenbörse, einem zehnstöckigen Bürobau in Frankfurts Innenstadt. Gezeigt werden zahlreiche neue Produktionen, einige Studierende haben sich passend zu den Orten mit Energie, Büroarbeit oder Diamanten auseinandergesetzt.
Die Beteiligten kommen schon immer aus der ganzen Region, vier Kunst- und Theaterinstitute kooperieren: die Hochschule für Gestaltung in Offenbach (HfG), die Hochschule für Musik und Bildende Künste (HfMDK) und die Städelschule in Frankfurt und das Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen (ATW). Und die Studierenden arbeiten auch untereinander über Hochschulgrenzen hinweg zusammen, berichtet Professor Heiner Goebbels vom ATW. Dazu gehören Romain Thibaud Rose und Valentin Haller von der HfMDK und Hyewon Kim (HfG) mit ihrer Performance „Hop-per-meabel“ in der alten Diamantenbörse.
Alle zwei Jahre läuft das Festival, organisiert wird es vom Verein für Kunstförderung Rhein-Main aus Offenbach.
Offenbach Eröffnung ist am Freitag, 10. September, 17 Uhr auf dem Gelände der EVO, Eingang Goethering. Das Programm läuft bis 22 Uhr, Samstag von 14 bis 22 Uhr, bis 24 Uhr Party mit Live-Band, am Sonntag von 14 bis 21 Uhr.
Frankfurt Eröffnung am Freitag, 17. September, 19 Uhr, Diamantenbörse, Stephanstraße 1-3. Freitag bis 24 Uhr, Samstag 14-24, Sonntag 14-21 Uhr.
An beiden Orten laufen einige Performances nur einmal, andere häufiger.
In Offenbach steht vom 10. bis 12. September die szenische Kunst mit Tanz, Musik, Theater und Performances im Mittelpunkt, hinzu kommen ortsbezogene Installationen, insgesamt rund 30 Werke. So haben die fünf HfG-Studenten David Bausch, Yacin Boudalfa, Ruben Fischer, Marco Jose Poblete Young und Christian Weinheimer eine Tankstelle auf dem Gelände des Energieversorgers zum Mittelpunkt ihrer Holzinstallation gewählt.
In der Performance „Self made EVO“ setzen sich Figen Aksoy, Meret Kiderlen und Isabelle Zinsmaier (ATW) im EVO-Turm mit dem Blick auf das Industriegelände auseinander und geben den „bislang verborgenen Werkgeräuschen einen Rhythmus“.
Das Wochenende darauf sind 27 Werke quer durch alle künstlerischen Sparten in der Diamantenbörse zu sehen: Film, Video, Skulptur, Fotografie, digitale Medienkunst, Soundarbeiten. So zeigen Christoph Bovermann und Alexander-Maximilian Giesche (ATW) im ehmaligen Tresorraum mit Lichtreflexionen, Musik und Bewegung die 58 Flächen, die bei einem Standard-Diamant geschliffen werden. Im Erdgeschoss richten Helena Schlichting und Daniela Kneip Velescu ihr „Bureau“ ein, das als Archiv, Salon und Arbeitsplatz dienen soll.
Für die EVO ist es nicht das erste Mal, dass sie Künstler auf dem Gelände fördert. Regelmäßig gibt es Ausstellungen im Turm. Zudem lief in der alten Werkstatt vor einigen Jahren das Offenbach-Musical „Das Wüste lebt“.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 57:42 | 66 | ||
| 2 | VfR Aalen | 50:42 | 64 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 55:41 | 61 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 48:36 | 60 | ||
| 5 | Rot-Weiß Erfurt | 54:41 | 59 | ||
| 6 | Burghausen | 55:47 | 57 | ||
| 7 | VfL Osnabrück | 46:35 | 55 | ||
| 8 | Kickers Offenbach | 49:41 | 55 | ||
| 9 | Chemnitzer FC | 47:43 | 55 | ||
| 10 | 1. FC Saarbrücken | 61:51 | 54 | ||
| 11 | VfB Stuttgart II | 44:47 | 50 | ||
| 12 | Preußen Münster | 40:44 | 50 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 51:57 | 50 | ||
| 14 | Darmstadt 98 | 51:47 | 49 | ||
| 15 | Unterhaching | 63:59 | 44 | ||
| 16 | Wiesbaden | 40:48 | 44 | ||
| 17 | SV Babelsberg | 44:59 | 44 | ||
| 18 | Carl Zeiss Jena | 39:59 | 39 | ||
| 19 | Oberhausen | 33:47 | 38 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 29:70 | 22 | ||